Bereitgestellt von
Exchanges

Deribit erhält über Coinbase eine Broker-Dealer-Lizenz für Dubai

Deribit, die von Coinbase für 2,9 Milliarden US-Dollar übernommene Derivatebörse, erhielt letzte Woche eine Broker-Dealer-Lizenz von der Virtual Assets Regulatory Authority (VARA) in Dubai und leitet ihre Spot-Aufträge nun direkt in die Liquidität von Coinbase weiter.

GESCHRIEBEN VON
TEILEN
Deribit erhält über Coinbase eine Broker-Dealer-Lizenz für Dubai

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Deribit hat eine VARA-Broker-Dealer-Lizenz erhalten – dies ist die zweite Genehmigung in Dubai innerhalb von weniger als 24 Monaten.
  • Die Lizenz leitet die Spot-Aufträge von Deribit an die Coinbase-Börse weiter und erschließt damit Hunderte von Vermögenswerten.
  • Coinbase schloss die Übernahme von Deribit im Wert von 2,9 Milliarden US-Dollar im August 2025 ab.

Was sich durch die neue Lizenz ändert

Die Broker-Dealer-Lizenz von Deribit, die von der Virtual Assets Regulatory Authority (VARA) in Dubai erteilt wurde, bedeutet, dass die Spot-Kauf-, Verkaufs- und Handelsaufträge der Börse nun direkt zur Ausführung an die Coinbase Exchange weitergeleitet werden. Diese Anbindung verschafft der überwiegend aus professionellen Tradern bestehenden Kundschaft von Deribit Zugang zum zentralisierten Orderbuch von Coinbase – einem deutlich tieferen Liquiditätspool, als ihn die Plattform bisher eigenständig verwalten konnte.

Zudem ermöglicht dies eine Expansion weit über den bisherigen Schwerpunkt von Deribit (d. h. Bitcoin- und Ether-Derivate) hinaus, wobei die neue Integration voraussichtlich langfristig Hunderte weiterer Vermögenswerte auf die Plattform bringen wird. Kundengelder können im eigenen Ökosystem von Deribit verbleiben, auch wenn sie als Sicherheiten für den Derivatehandel dienen.

Brian Armstrong, Mitbegründer und CEO von Coinbase, bezeichnete dies als „einen bedeutenden Moment für Deribit und Coinbase“ und fügte hinzu, dass die Genehmigung ein Beweis dafür sei, dass „die VAE moderne Finanzformen und digitale Vermögenswerte wirklich begrüßen“.

Brian Armstrong announces Deribit's recent VARA approval.
Bildquelle: X

Dies ist bereits die zweite behördliche Genehmigung, die Deribit innerhalb von weniger als zwei Jahren von der VARA erhalten hat. Die Börse war die erste Krypto-Derivateplattform, die die Zustimmung der VARA erhielt, als sie Anfang 2025 ihren globalen Hauptsitz in Dubai errichtete, und bot bereits seit Januar desselben Jahres Spot-Handel im Rahmen einer separaten VARA-Lizenz für Börsendienstleistungen an.

Bitcoin.com News berichtete über die ursprüngliche Vereinbarung von Coinbase, Deribit für rund 2,9 Milliarden US-Dollar zu übernehmen – ein Geschäft, das sich aus rund 700 Millionen US-Dollar in bar sowie 11 Millionen Aktien der Klasse-A-Stammaktien von Coinbase zusammensetzte, und berichtete später, als Coinbase die Übernahme im August 2025 abschloss und damit zum unangefochtenen Marktführer im globalen Krypto-Derivatemarkt wurde.

Zum Zeitpunkt des Abschlusses der Transaktion verzeichnete Deribit ein monatliches Handelsvolumen von 185 Milliarden US-Dollar und wies offene Positionen im Wert von rund 60 Milliarden US-Dollar auf – Zahlen, die das Unternehmen zum klaren Spitzenreiter auf einem Derivatemarkt machten, in den Coinbase seit Jahren vorzudringen versucht hatte.

Eine größere Wette auf die VAE

Die Genehmigung durch die VARA erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem auch mehrere andere Börsen Dubai als Testfeld für regulierte Krypto-Derivate und den Spot-Handel betrachten – weit vor ähnlich umfassenden Rahmenbedingungen in den USA oder Europa.

Für Coinbase ist die direkte Einbindung der Liquidität von Deribit in das eigene Orderbuch zudem ein Schritt in Richtung des „Everything Exchange“-Modells, das das Unternehmen seit Abschluss der Übernahme aufbaut und das Spot-, Futures- und Optionshandel sowie nun auch einen tieferen Zugang zu Offshore-Liquidität unter einem Dach vereint.

Allerdings ändert die Integration nichts an der Funktionsweise des auf den US-Markt ausgerichteten Geschäfts von Deribit, da die VARA-Lizenz speziell für in Dubai regulierte Aktivitäten gilt. Sie signalisiert jedoch, wo Coinbase sein kurzfristiges Wachstum sieht – nämlich nicht in neuen US-Zulassungen, die nach wie vor nur langsam vorankommen und politisch umstritten sind, sondern darin, regulatorische Erfolge in Rechtsräumen wie den VAE zu sammeln, die bereits klare Lizenzierungsrahmen für digitale Vermögenswerte geschaffen haben.

Jeder zusätzliche Deribit-Kunde, der über die Liquidität von Coinbase geleitet wird, stärkt zudem die eigenen Handelsvolumenzahlen von Coinbase – eine Kennzahl, die Investoren genau im Auge behalten, da das Unternehmen neben seinem ausgereifteren Kassageschäft auch ein vierteljährliches Wachstum im Derivatebereich vermeldet.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.