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Die SEC steht unter zunehmendem Druck, ihre Leitlinien zur DeFi in formelle Vorschriften umzuwandeln

Vertreter der Branche fordern die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC auf, ihre Leitlinien für dezentrale Krypto-Tools zu formalisieren, und argumentieren, dass klarere Regeln Unsicherheiten verringern und die Aufsicht besser auf die Blockchain-Infrastruktur abstimmen würden. Die wichtigsten Erkenntnisse:

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Die SEC steht unter zunehmendem Druck, ihre Leitlinien zur DeFi in formelle Vorschriften umzuwandeln
  • Über 30 Akteure der Kryptobranche forderten die SEC auf, die DeFi-Leitlinien zu formalisieren.
  • Regulatorische Unklarheiten hinsichtlich der SEC-Brokerregeln bedrohen die Blockchain-Innovation.
  • Kommissarin Hester Peirce sprach sich für eine Regelungsinitiative aus, um die SEC-Politik an DeFi anzupassen.

Akteure der Krypto-Branche drängen SEC zur Formalisierung der DeFi-Leitlinien

Die Krypto-Branche drängt die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, die jüngsten Leitlinien zu dezentralen Tools in formelle Regeln umzuwandeln – ein Schritt, den Befürworter als positiv für die langfristige Blockchain-Entwicklung ansehen. Am 21. April reichten der DeFi Education Fund und über 30 Organisationen einen Brief ein, in dem sie die Position der Behörde zu bestimmten Schnittstellen für Krypto-Transaktionen unterstützten und gleichzeitig auf einen formellen Regulierungsrahmen drängten, der dauerhafte Klarheit schaffen würde.

Die Koalition unterstützte die Unterscheidung der Regulierungsbehörde bei nicht-verwahrenden Tools und argumentierte, dass diese Schnittstellen eher als technische Infrastruktur denn als Transaktionsvermittler dienen. Der DeFi Education Fund, eine in den USA ansässige Interessenvertretung, organisierte die Stellungnahme, während sich die anderen Firmen und Organisationen als unabhängige Unterstützer anschlossen. Die Position steht auch im Einklang mit Kommissarin Hester Peirces umfassenderem Vorstoß für modernisierte Broker-Definitionen, die die Struktur des Kryptomarktes widerspiegeln. In dem Schreiben hieß es:

„Wir fordern die Kommission daher respektvoll auf, auf der Erklärung durch ein Regelungsverfahren mit Bekanntmachung und Stellungnahme aufzubauen.“

„Insbesondere sollte die Kommission die Einführung eines prinzipienbasierten Rahmens in Betracht ziehen, der klare, objektive Kriterien dafür liefert, wann eine Tätigkeit unter die Definition eines ‚Brokers‘ fällt, und dabei die Kriterien der Erklärung weiterentwickeln“, fügte der Brief hinzu.

Kommissarin Peirce bekräftigte diese Ausrichtung in separaten Äußerungen und forderte eine dauerhafte Überarbeitung der Broker-Dealer-Regeln, um diese besser an dezentrale Technologien anzupassen. Sie betonte, dass veraltete Definitionen das Risiko einer falschen Einstufung von Softwareanbietern und Infrastrukturteilnehmern bergen, und wies auf die Notwendigkeit eines dauerhaften Rahmens hin, der die aktuellen Realitäten des Kryptomarktes widerspiegelt. Ihre Position verleiht dem Argument der Branche Gewicht, dass eine formelle Regelsetzung – und nicht nur Leitlinien – für langfristige regulatorische Klarheit unerlässlich ist.

Ein formeller Broker-Rahmen wird als Schlüssel zur DeFi-Expansion angesehen

Die Regelsetzung ist zentral für das Argument der Gruppe, da Leitlinien der Behörde nicht dieselbe Beständigkeit haben wie eine formelle Regelung. Der Brief wies auf die anhaltende Debatte darüber hin, wie der Begriff „Broker“ in dezentralen Märkten anzuwenden sei, und argumentierte, dass Infrastrukturanbieter, einschließlich Validatoren, Datendienste und Kommunikationsnetzwerke, von Unternehmen unterschieden werden sollten, die Transaktionen aktiv vermitteln. Die Unterzeichner warnten, dass regulatorische Unklarheiten die Blockchain-Entwicklung bremsen und den effizienten Marktzugang für Investoren einschränken könnten.

Der Brief schloss mit einem zukunftsorientierten Appell für einen stabileren, technologieneutralen Ansatz. Die Koalition schrieb:

„Wir sind zuversichtlich, dass die Formalisierung der Grundsätze der Erklärung in einen dauerhaften, technologieneutralen Regulierungsrahmen für dauerhafte Klarheit sorgen und den von den Mitarbeitern skizzierten Ansatz stärken würde, und wir freuen uns darauf, in Zukunft weitere detaillierte Kommentare abzugeben.“

Nach Ansicht der Gruppe würde eine Kodifizierung der Position der SEC Unsicherheiten verringern, künftige Neuinterpretationen einschränken und eine solidere Grundlage für die Entwicklung der dezentralen Finanzwirtschaft schaffen.

SEC-Kommissar fordert eine dauerhafte Überarbeitung der Broker-Vorschriften, die den aktuellen Gegebenheiten des Kryptomarktes Rechnung trägt

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SEC-Kommissarin Hester Peirce drängte auf dauerhafte regulatorische Klarheit in Bezug auf Krypto-Schnittstellen und warnte gleichzeitig davor, dass zu weit gefasste Definitionen des Begriffs „Broker“ read more.

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