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Tom Lee von Bitmine warnt: Bitcoin fehlt ein Quantenplan bis 2028

Tom Lee, Vorsitzender von Bitmine, warnte, dass es bei Bitcoin – im Gegensatz zu anderen konkurrierenden Netzwerken – keinen Konsens darüber gebe, wie künftigen Bedrohungen durch Quantencomputer begegnet werden solle. Seine Äußerungen entfachten erneut eine Debatte über Upgrade-Vorschläge, anfällige ältere Wallets und die Frage, ob die Gefahr überbewertet werde.

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Tom Lee von Bitmine warnt: Bitcoin fehlt ein Quantenplan bis 2028

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Tom Lee warnte, dass es bei Bitcoin keinen Konsens über Quantenabwehrmaßnahmen gebe, und verwies dabei auf einen möglichen „Q-Day“ im Jahr 2028.
  • Jim Cramer plant, seine Bitcoins zu verkaufen, nachdem Arvind Krishna von IBM Bedenken hinsichtlich eines 3- bis 4-jährigen „Quantum-Fensters“ für BTC geäußert hatte.
  • Bitcoin-Entwickler haben BIP-360 im Blick, doch jedes Quanten-Upgrade erfordert vor 2028 einen breiten Konsens.

Tom Lee: Ethereum und Solana sind Bitcoin bei der Quantenabwehr voraus

Die Fähigkeit von Bitcoin, den Fortschritten in der Quanteninformatik standzuhalten, wird zunehmend zum Streitpunkt, wobei Tom Lee, Vorsitzender von Bitmine, davor warnt, dass sich das Netzwerk noch nicht auf einen Verteidigungsansatz geeinigt hat.

In einem Interview bezeichnete Lee den Zeitpunkt, an dem Quantencomputer weit verbreitete kryptografische Systeme knacken könnten, als „Q-Day“. Er verwies auf Google-Forscher, die darauf hindeuten, dass ein solcher Durchbruch bereits 2028 eintreten könnte. „Viele Krypto-Blockchains arbeiten an der Entwicklung von Quantenresistenz“, sagte Lee. „Was Bitcoin betrifft, hat man sich jedoch noch nicht darauf geeinigt, wie man den Q-Day verhindern kann.“ Lee erklärte, Netzwerke wie Ethereum, Solana und Canton schienen besser aufgestellt zu sein, da deren Entwickler bereits an quantenresistenten Systemen arbeiteten. Seine Äußerungen fielen im Rahmen einer breiter angelegten Diskussion über die jüngste Abkopplung der Kryptowährungen vom Nasdaq.

Jim Cramer will seine Bitcoins nach der Quantenwarnung des IBM-CEO verkaufen

Diese Besorgnis spiegelte Äußerungen des IBM-CEO Arvind Krishna wider, der gegenüber Jim Cramer von CNBC erklärte, dass Anleger innerhalb der nächsten drei oder vier Jahre vorsichtiger werden sollten. „Ich würde deswegen ziemlich paranoid werden“, sagte Krishna, als er zu Quantencomputern und der Sicherheit von Kryptowährungen befragt wurde.

Cramer sagte, diese Antwort habe ihn davon überzeugt, seine Bitcoin-Bestände zu verkaufen. „Arvind Krishna kennt sich unglaublich gut mit Quantencomputern aus“, sagte er. „Ich werde meine verkaufen.“

Lee weitete die Warnung über digitale Vermögenswerte hinaus aus. Er sagte, dass auch Banken, die Finanzinfrastruktur und öffentliche Systeme stärkere Sicherheitsvorkehrungen benötigen würden, da künstliche Intelligenz und Quantencomputer die Zeit verkürzen, die benötigt wird, um Schwachstellen aufzudecken. „Es wird schwierig werden, Sicherheitslücken immer einen Schritt voraus zu sein“, sagte er.

Bitcoin-Entwickler wehren sich gegen diese Darstellung

Die Äußerungen stießen bei Bitcoin-Entwicklern und Sicherheitsspezialisten sofort auf Widerstand. Adam Back, Mitbegründer von Blockstream, stellte die Terminologie in Frage und twitterte, dass „Bitcoin keine Verschlüsselung für Transaktionen verwendet“. Bitcoin setze stattdessen auf digitale Signaturen, obwohl ausreichend leistungsstarke Quantencomputer bestimmte kryptografische Schlüssel dennoch gefährden könnten.

Mike Belshe, CEO von Bitgo, nutzte die Debatte, um für institutionelle Verwahrung zu werben, und erklärte, das Unternehmen sei „bereits heute quantensicher“ und werde neue Protokolle einführen, sobald diese verfügbar seien.

Bitmine’s Tom Lee Warns Bitcoin Lacks Quantum Plan Before 2028
Quelle: Mike Belshe auf X

Innerhalb der Bitcoin-Community hat sich die Aufmerksamkeit auf mögliche Upgrades wie BIP-360 und die Gefährdung älterer Wallets konzentriert, deren öffentliche Schlüssel bereits in der Blockchain sichtbar sind. Jede größere Änderung würde jedoch eine breite Einigung zwischen Entwicklern, Minern, Unternehmen und Nutzern erfordern.

Ob eine unmittelbare Bedrohung besteht, ist nach wie vor umstritten. Die Reaktion des Marktes zeigt jedoch, dass die Vorbereitung auf die Quantenbedrohung kein fernes technisches Problem mehr ist. Für Bitcoin besteht das schwierigere Problem möglicherweise nicht darin, neue Kryptografie zu entwickeln, sondern einen Konsens zu erzielen, bevor Investoren zu dem Schluss kommen, dass die Zeit abläuft.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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