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Polnischer Olympia-Chef im Rahmen von Ermittlungen wegen Krypto-Betrugs festgenommen

Der Präsident des Polnischen Olympischen Komitees, Radosław Piesiewicz, wurde im Rahmen einer strafrechtlichen Untersuchung zum Zusammenbruch der Kryptowährungsplattform Zondacrypto festgenommen.

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Polnischer Olympia-Chef im Rahmen von Ermittlungen wegen Krypto-Betrugs festgenommen

Das Wichtigste im Überblick

  • Der Präsident des Polnischen Olympischen Komitees, Radosław Piesiewicz, wurde im Rahmen einer Betrugsermittlung festgenommen.
  • Der Zusammenbruch von Zondacrypto hat Kundenverluste und Verbindungen zu hochkarätigen politischen Finanzierungen offenbart.
  • Die polnische Staatsanwaltschaft plant, Strafanzeige zu erstatten und gleichzeitig weiterreichende politische Verbindungen zu untersuchen.

Olympia-Funktionär im Visier der Betrugsermittlungen

Radosław Piesiewicz, der Präsident des Polnischen Olympischen Komitees (PKOl), wurde im Zusammenhang mit einer sich ausweitenden strafrechtlichen Untersuchung gegen „Zondacrypto“ festgenommen, ein zusammengebrochenes Kryptowährungsunternehmen, das zuvor als Hauptsponsor der polnischen Olympiamannschaft fungierte.

Waldemar Żurek, Polens Justizminister und Generalstaatsanwalt, gab die Festnahme am 27. August bekannt und bestätigte, dass die Staatsanwaltschaft beabsichtigt, Anklage gegen Piesiewicz zu erheben. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen einer umfassenderen Untersuchung wegen mutmaßlichen groß angelegten Betrugs und der illegalen Finanzierung verschiedener Personen und Institutionen, die mit der rechtsgerichteten politischen Opposition in Polen in Verbindung stehen.

Ein aktueller Bericht der „New York Times“ sowie gemeinsame Reportagen der polnischen Medien Wirtualna Polska und TVN haben Einblicke in die internen Abläufe bei Zondacrypto und dessen Verbindungen zu europäischen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gewährt. Die medialen Recherchen ergaben, dass der ehemalige Geschäftsführer von Zondacrypto, Przemysław Kral, Piesiewicz angeblich großzügige Geschenke gemacht habe, darunter eine Luxusuhr im Wert von 46.605 US-Dollar, als Gegenleistung dafür, dass der Olympia-Chef seinen Einfluss geltend machte, um zugunsten der Börse bei der UOKiK, der polnischen Verbraucherschutzbehörde, zu intervenieren.

Piesiewicz wies die Vorwürfe zurück und behauptete, er habe die Uhr aus eigenen Mitteln gekauft und Kral habe lediglich dabei geholfen, die Transaktion zu erleichtern.

Zondacrypto unterzeichnete 2025 unter der Führung von Piesiewicz eine Vereinbarung mit dem PKOl, in der die Plattform zum offiziellen Sponsor der polnischen Mannschaft für die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien ernannt wurde. Das Unternehmen ging jedoch im April in Konkurs, und Kral, der zuvor die Krypto-Vorschriften der polnischen Regierung kritisiert hatte, floh Berichten zufolge ins Ausland; die Staatsanwaltschaft schätzt, dass Kunden mindestens 94 Millionen US-Dollar verloren haben.

Ausweitung des Ermittlungsumfangs

Einem lokalen Bericht zufolge ist der PKOl-Präsident seit seinem Amtsantritt im Jahr 2023 unter der damaligen nationalkonservativen Regierung der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) eine polarisierende Figur. Nach einer miserablen Medaillenbilanz bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris geriet Piesiewicz offen mit der Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk aneinander.

Die Spannungen eskalierten in diesem Jahr weiter, nachdem Zondacrypto die versprochenen finanziellen Prämien an die Olympioniken nicht ausgezahlt hatte, was 82 der 106 Vorstandsmitglieder des PKOl dazu veranlasste, einen Antrag zu unterzeichnen, in dem eine Abstimmung über die Absetzung von Piesiewicz gefordert wurde.

Die polnische Staatsanwaltschaft nimmt nicht nur Piesiewicz ins Visier, sondern weitet ihre Ermittlungen auch aus, um die finanziellen Verbindungen von Zondacrypto quer durch das politische Spektrum zu untersuchen. Żurek bestätigte, dass zu den Ermittlungszielen Stiftungen gehören, die mit dem stellvertretenden PiS-Vorsitzenden Zbigniew Ziobro, dem Politiker der Konföderationspartei Przemysław Wipler, dem konservativen Sender Telewizja Republika und den polnischen Organisatoren der Conservative Political Action Conference (CPAC) in Verbindung stehen.

Tusk hat behauptet, dass an der finanziellen Unterstützung des Unternehmens russische organisierte Kriminalität und Geheimdienstkreise beteiligt seien, und nutzt den Skandal, um politische Rivalen zu kritisieren. Tusks Regierungskoalition hat dreimal versucht, eine Regulierung des Kryptomarktes zu verabschieden, stieß dabei jedoch jedes Mal auf das Veto von Präsident Karol Nawrocki, einem Verbündeten der Opposition, der argumentiert, die Gesetzgebung schränke die finanziellen Freiheiten ein.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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