Blackrock erklärt, dass der Rückgang des Bitcoin-Kurses um mehr als 50 % gegenüber seinem Höchststand vom Oktober 2025 nichts an den langfristigen Investitionsargumenten für diesen Vermögenswert geändert habe, und das Unternehmen empfiehlt weiterhin eine Portfolioallokation von 1–2 %, die aus Aktienmitteln finanziert wird.
Blackrock ist der Ansicht, dass die Investitionsargumente für Bitcoin trotz eines Kursrückgangs von 50 % weiterhin bestehen

Das Wichtigste auf einen Blick
- Blackrock erklärt, dass der Rückgang des Bitcoin-Kurses um 50 % gegenüber seinem Höchststand von 126.300 US-Dollar eine Positionskorrektur und keine Änderung der Anlagethese darstellt.
- Eine eintägige Liquidationskaskade am 10. Oktober löschte etwa 20 Milliarden US-Dollar an offenen Positionen in Bitcoin aus.
- Blackrock empfiehlt weiterhin eine Bitcoin-Allokation von 1–2 %, die aus Aktien in einem 60/40-Portfolio finanziert wird.
Blackrocks Argumente für einen Kurswechsel
In einem neuen Bericht mit dem Titel „Re-Underwriting Bitcoin“ legte Blackrock dar, warum der steile Kursrückgang der Kryptowährung seiner Ansicht nach eher eine Bereinigung der Positionen als einen Zusammenbruch der zugrunde liegenden Anlagestrategie widerspiegelt. Bitcoin ist gegenüber seinem Allzeithoch von 126.300 US-Dollar im Oktober 2025 um mehr als 50 % gefallen, und der Vermögensverwalter führte den Rückgang auf drei sich überschneidende Faktoren zurück, nämlich:
- Abbau kryptospezifischer Hebelwirkung
- Nachlassende institutionelle Zuflüsse
- Verkaufsdruck seitens großer Inhaber, und nicht etwa eine grundlegende Veränderung der Rolle von Bitcoin als monetäre Alternative oder zur Portfoliodiversifizierung

Darüber hinaus verweist der Bericht des Vermögensverwalters auf konkrete Mechanismen hinter dem Ausverkauf und stellt fest, dass spekulative Positionen im Vorfeld des Oktobers 2025 extreme Ausmaße erreicht hatten, wobei das Open Interest bei Bitcoin-Futures 90 Milliarden US-Dollar überstieg. Eine Liquidationskaskade am 10. Oktober löschte dann an einem einzigen Tag rund 20 Milliarden US-Dollar dieser offenen Positionen aus, und weitere Liquidationswellen folgten im Februar und Juni dieses Jahres.
Das Unternehmen stellte zudem fest, dass Fonds mit dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz (KI) in den Monaten nach Oktober mehr als 46 Milliarden US-Dollar an Kapital anzogen – eine Umschichtung institutionellen Kapitals hin zu einem konkurrierenden Narrativ, das die Underperformance von Bitcoin wahrscheinlich noch verstärkte, obwohl dessen Kernargumente nach Ansicht von Blackrock unverändert blieben.
Woher der Verkaufsdruck kam
US-Spot-Bitcoin-ETPs verzeichneten während des Kursrückgangs Gesamtabflüsse in Höhe von rund 5 Milliarden US-Dollar – eine deutliche Trendwende, nachdem diese Produkte einen Großteil der Kursrallye des Vermögenswerts in den Jahren 2024 und 2025 vorangetrieben hatten. Strategy, das Bitcoin-Treuhandunternehmen, das früher als Microstrategy bekannt war, verkaufte im Juni einen kleinen Teil seiner Bitcoin-Bestände und führte ein neues Rahmenwerk für die Kapitalallokation ein, das unter bestimmten Bedingungen weitere Verkäufe ausdrücklich zulässt – eine Kehrtwende für ein Unternehmen, das seine Identität darauf aufgebaut hatte, niemals zu verkaufen.

Auch Blackrocks eigener „iShares Bitcoin Trust“, der unter dem Tickersymbol IBIT bekannte ETF, war in diesem Zeitraum an einem Blockgeschäft im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar beteiligt – ein Zeichen dafür, wie konzentriert die großen institutionellen Kapitalflüsse geworden sind, während sich die Beteiligung von Privatanlegern abgekühlt hat. Trotz dieses Drucks hat Blackrocks Flaggschiff-Fonds an Tagen mit stärkeren Kursen weiterhin neues Kapital angezogen.
Bitcoin.com News verzeichnete kürzlich, dass der IBIT 479 Millionen US-Dollar einnahm, während Bitcoin-Exchange-Traded Funds (ETFs) ihre Zuflussserie fortsetzten, sowie eine separate Sitzung, in der Blackrocks Zufluss von 50,2 Millionen US-Dollar dazu beitrug, Verkäufe an anderer Stelle im ETF-Komplex auszugleichen. Die Daten scheinen darauf hinzudeuten, dass die institutionelle Nachfrage nicht verschwunden ist, sondern während der Baisse lediglich selektiver bei der Wahl des Einstiegszeitpunkts geworden ist.
Bitcoins „doppelte Persönlichkeit“
Ein weiterer im Bericht behandelter Aspekt ist Bitcoin und seine „doppelte Persönlichkeit“ in Bezug auf institutionelle Portfolios: So entwickelt sich der Vermögenswert bei umfassenden Entschuldungsprozessen zeitweise parallel zu Risikoanlagen wie Aktien, während er bei geopolitischen Schocks als Absicherung dient.
BlackRock stufte die Phasen, in denen Bitcoin enger mit Aktien korreliert, eher als episodisch denn als strukturell ein, was bedeutet, dass das Unternehmen das jüngste „Risk-on/Risk-off“-Handelsmuster nicht als dauerhafte Veränderung der Funktion von Bitcoin betrachtet.
Auf jeden Fall empfiehlt der Finanzriese weiterhin, dass eine moderate Bitcoin-Allokation im Bereich von 1 % bis 2 % (finanziert durch eine Reduzierung des Aktienengagements innerhalb eines klassischen 60/40-Aktien-Anleihen-Portfolios) weiterhin Bestandteil von Anlegerportfolios bleiben sollte.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











