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Paul Tudor Jones’ Wette auf den Blackrock-Bitcoin-ETF beläuft sich auf 22,9 Mio. US-Dollar

Die Tudor Investment Corp. des milliardenschweren Hedgefonds-Managers Paul Tudor Jones hat laut einem kürzlich eingereichten 13F-Bericht ihre Beteiligung an Blackrocks Spot-Bitcoin-ETF auf 22,9 Millionen US-Dollar erhöht.

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Paul Tudor Jones’ Wette auf den Blackrock-Bitcoin-ETF beläuft sich auf 22,9 Mio. US-Dollar

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Tudor Investment Corp hielt zum 30. Juni 2026 688.529 IBIT-Aktien im Wert von 22,9 Millionen US-Dollar.
  • Die Position stieg damit um 18,9 % gegenüber den im Vorquartal gemeldeten 579.083 Aktien.
  • Die Meldung des 106-Milliarden-Dollar-Unternehmens erfolgt in derselben Woche wie die Offenlegung des 34-Millionen-Dollar-Bitcoin-ETF durch Edelman Financial.

Eine wachsende Bitcoin-Wette

Die Tudor Investment Corp, ein 1980 von Jones gegründeter Makro-Hedgefonds mit Sitz in Connecticut, gab in ihrer jüngsten 13F-Meldung an die US-Börsenaufsicht SEC den Besitz von 688.529 Anteilen am iShares Bitcoin Trust (IBIT) von Blackrock bekannt. Der Bestand hatte zum Stichtag 30. Juni einen Wert von 22,9 Millionen US-Dollar und verzeichnete damit einen Anstieg um 18,9 % gegenüber den 579.083 IBIT-Anteilen, die das Unternehmen im vorangegangenen Quartal gemeldet hatte.

Paul Tudor Jones growing exposure to Bitcoin ETF

Durch diesen stetigen Ausbau reiht sich Jones in eine wachsende Gruppe traditioneller Vermögensverwalter ein, die Spot-Bitcoin-ETFs anstelle einer direkten Verwahrung nutzen, um ein Engagement in diesem Vermögenswert aufzubauen. Tudor Investment Corp verwaltet ein Vermögen von rund 106 Milliarden US-Dollar, was bedeutet, dass die IBIT-Position auch nach der jüngsten Aufstockung nur einen kleinen Teil des Gesamtportfolios des Fonds ausmacht.

Vom Inflationsschutz zum ETF-Käufer

Jones ist seit Jahren einer der konsequentesten Bitcoin-Befürworter an der Wall Street und bezeichnet den Vermögenswert seit langem als Absicherung gegen Geldentwertung und nicht als spekulatives Anlageinstrument. In einem CNBC-Interview im Oktober 2024 fasste er seine Portfoliostrategie unverblümt zusammen und erklärte:

„Ich bin long in Gold. Ich bin long in Bitcoin. Ich besitze keinerlei festverzinsliche Wertpapiere.“

Diese seit langem vertretene These hat sich seit der Einführung von Spot-Bitcoin-Fonds in den Vereinigten Staaten im Januar 2024 zunehmend in ETF-Beständen niedergeschlagen. Damit haben Hedgefonds die Möglichkeit, Bitcoin-Engagements innerhalb bestehender Verwahrungs- und Compliance-Infrastrukturen zu halten, anstatt private Schlüssel direkt zu verwalten. Jones’ Bitcoin-Allokation ist keine erst kürzlich erfolgte Umstellung. Er gab sein Engagement in diesem Vermögenswert erstmals im Mai 2020 in einer Marktnotiz mit dem Titel „The Great Monetary Inflation“ bekannt, in der er eine Allokation im niedrigen einstelligen Prozentbereich über Bitcoin-Futures offenlegte und argumentierte, dass die beispiellose Geldschöpfung der Zentralbanken Bitcoin zum „schnellsten Pferd“ im Rennen gegen die Inflation mache.

Fünf Jahre später hat sich diese frühe Futures-Position zu einer direkten, wachsenden Beteiligung an einem regulierten Spot-ETF entwickelt, was sowohl die Einbindung von Bitcoin in Mainstream-Portfolios als auch Jones’ eigenen Wandel hin zum Halten von Bitcoin über konventionelle Fondsstrukturen widerspiegelt.

Der IBIT bleibt das dominierende Anlageinstrument für institutionelle Akteure, wobei der Fonds von Blackrock rund 49 % des gesamten Vermögens der US-Spot-Bitcoin-ETFs auf sich vereint; das Gesamtvermögen aller US-Spot-Bitcoin-ETFs belief sich im zweiten Quartal auf fast 105 Milliarden US-Dollar.

Für einen Fonds in der Größe der Tudor Investment Corp ist eine Position von 22,9 Millionen US-Dollar ganz offensichtlich kein Schritt, bei dem das gesamte Unternehmen auf die Karte gesetzt wird; sie ist jedoch ein deutlicher Hinweis darauf, in welche Richtung sich die Marktstimmung offenbar verschiebt. Bislang deutet das beständige Wachstum von Quartal zu Quartal darauf hin, dass sich Jones’ Bitcoin-Allokation von einer symbolischen Geste zu einem festen Bestandteil des Portfolios entwickelt hat.

Ob sich dieses Tempo fortsetzt, wird sich jedoch erst Mitte November zeigen, wenn die 13F-Meldungen für das dritte Quartal fällig sind – dann erhält der Markt erneut Einblick darin, wie stark der prominenteste Makroinvestor der Wall Street auf seine BTC-Überzeugungen setzt.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.