Bitdeer hat einen Vertrag mit einer Laufzeit von 16 Jahren unterzeichnet, der die Bereitstellung von 121 Megawatt KI-Rechenleistung am Standort Tydal in Norwegen vorsieht. Der Vertrag könnte bei einer Verlängerung um acht Jahre einen Umsatz von bis zu 8 Milliarden US-Dollar generieren.
Bitdeer schließt KI-Deal im Wert von 4,7 Milliarden Dollar ab – Aktienkurs steigt um 12 %

Das Wichtigste auf einen Blick
- Bitdeer unterzeichnete einen 16-jährigen KI-Vertrag im Wert von 4,7 Mrd. US-Dollar über 121 MW am norwegischen Standort Tydal.
- Die Bitdeer-Aktie legte um 12 % zu, da Mining-Unternehmen ihre Stromressourcen zunehmend auf längerfristige KI-Einnahmen ausrichten.
- Die erste Phase in Tydal soll bis zum 31. Dezember 2026 abgeschlossen sein; für die Fertigstellung des Baus werden weitere 500 Millionen US-Dollar benötigt.
Bitdeer sichert sich 121-MW-KI-Vertrag am norwegischen Campus
Die Aktien von Bitdeer Technologies legten am Dienstag, dem 4. August, um 12 % zu, nachdem der ehemalige Bitcoin-Miner und nun als KI-Infrastrukturanbieter tätige Unternehmen einen langfristigen Rechenzentrumsvertrag im Wert von rund 4,7 Mrd. US-Dollar bekannt gegeben hatte.
Die norwegische Tochtergesellschaft des Unternehmens, Tydal Data Center AS, unterzeichnete einen Colocation- und Dienstleistungsvertrag mit Volta Tydal AS. Volta ist Teil eines Nvidia-Cloud-Partners, der die Kapazität für ein nicht namentlich genanntes führendes KI-Labor bereitstellen wird.
Das Projekt wird 121 Megawatt IT-Kapazität bereitstellen, unterstützt durch eine Gesamtleistung von rund 133 MW. Die gesamte vertraglich vereinbarte Rechenleistung wird für Nvidia-Grafikprozessoren konfiguriert, wobei Dell Technologies als Ausrüstungslieferant fungiert.
Die ursprüngliche Vereinbarung hat eine Laufzeit von 16 Jahren. Eine Verlängerungsoption um acht Jahre könnte den Gesamtwert des Vertrags über 24 Jahre auf rund 8 Milliarden US-Dollar erhöhen. Der Mieter hat jedoch das Recht, den Vertrag nach 10 Jahren gebührenfrei zu kündigen.
Erneuerbare Energien als Grundlage für die Expansion in Norwegen
Bitdeer geht davon aus, dass der Campus in Tydal zu einem der größten KI-Rechenzentren Norwegens werden wird. Die Anlage wird vollständig mit erneuerbaren Energien, darunter lokaler Wasserkraft, betrieben und ist darauf ausgelegt, eine Energieeffizienzquote (PUE) von etwa 1,1 zu erreichen.
„Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von Bitdeer als globale KI-Infrastrukturplattform“, sagte Finanzvorstand Michael Potter.
Der Campus wird in zwei gleich großen Phasen über vier Rechenzentrumshallen hinweg fertiggestellt. Die erste Phase soll bis zum 31. Dezember 2026 den Betrieb aufnehmen, gefolgt von der zweiten am 31. März 2027.
Bitdeer entwickelt zudem zwei weitere Hallen mit einer Bruttokapazität von 47 MW für zukünftige KI- und Hochleistungsrechner-Workloads, die in der zweiten Jahreshälfte 2027 fertiggestellt werden sollen.
Vertrag bietet hohe Margen, erfordert jedoch mehr Kapital
Der Mietvertrag sieht während der anfänglichen Laufzeit eine durchschnittliche monatliche Zahlung von etwa 202 US-Dollar pro Kilowatt vor. Die Stromkosten werden vom Mieter erstattet, während die Miet- und Dienstleistungszahlungen jährlich um 3 % steigen werden.
Bitdeer rechnet mit einem durchschnittlichen Jahresumsatz von 2,4 Millionen US-Dollar pro IT-Megawatt und einer Nettobetriebsgewinnmarge von etwa 90 %. Die Verpflichtungen von Volta sollen durch Akkreditive in Höhe von rund 1,3 Milliarden US-Dollar abgesichert werden, die von Tochtergesellschaften von JPMorgan und einem weiteren großen Finanzinstitut bereitgestellt werden. Bitdeer kann den Vertrag kündigen, wenn die erforderlichen Kreditmeilensteine nicht erreicht werden. Das Unternehmen schätzt, dass weitere 500 Millionen US-Dollar benötigt werden, um das Projekt abzuschließen. Es plant, Fremdkapital aufzunehmen, um den Bau zu finanzieren und weitere KI-Entwicklungen zu unterstützen.
Die Vereinbarung untermauert Bitdeers Ausrichtung über das Bitcoin-Mining hinaus. Angesichts der steigenden Nachfrage nach stromintensiven KI-Rechenleistungen suchen Miner mit gesicherten Strom- und Rechenzentrumsstandorten zunehmend nach längerfristigen und besser vorhersehbaren Infrastrukturerträgen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











