Bitcoin fiel um fast 2 % und notierte unter 64.700 US-Dollar, wodurch rund 20 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung verloren gingen und Liquidationen von Long-Positionen in Höhe von 42,3 Millionen US-Dollar ausgelöst wurden.
Bitcoin rutscht unter 64.700 Dollar ab, da die Verhandlungen im Senat über den CLARITY Act ins Stocken geraten und der Ölpreis die 101-Dollar-Marke überschreitet

Das Wichtigste im Überblick
- Bitcoin fiel am Donnerstag um 2 % unter 64.700 US-Dollar, da die Fortschritte im US-Senat beim CLARITY Act ins Stocken gerieten.
- Die Äußerungen von Präsident Trump zum Iran und zu Störungen im Roten Meer ließen den Brent-Rohölpreis auf über 101 US-Dollar pro Barrel steigen.
- Der Bitunix-Analyst Dean Chen identifizierte Energiekrisen, die Politik der Fed und die Liquidität als die wichtigsten Treiber für die weitere Entwicklung der Kryptowährungen.
Vormittags-Ausverkauf führt zu Long-Liquidationen in Höhe von 42 Millionen US-Dollar
Bitcoin drehte am Donnerstag die Richtung und fiel von knapp über 66.000 US-Dollar auf deutlich unter 65.000 US-Dollar, als die durch den CLARITY Act ausgelöste Dynamik nachließ. Der Rückgang fiel mit einem Anstieg der Ölpreise zusammen, bei dem die globale Referenzsorte Brent-Rohöl zum ersten Mal seit Wochen die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel durchbrach.
Laut einem Tageschart schwankte Bitcoin zunächst zwischen 66.200 und 65.750 US-Dollar, während die Märkte Berichte verarbeiteten, wonach sich der US-Senat einer Einigung über den Kerntext des CLARITY Act näherte. Kurz vor Mitternacht durchbrach die Kryptowährung jedoch die Unterstützungsmarke von 65.750 US-Dollar und rutschte auf 65.368 US-Dollar ab, bevor eine Erholungsrallye die Verluste fast wieder ausgleichen konnte.
Kurz vor 7 Uhr EST brach der Bitcoin-Kurs erneut ein, als ein neuer Ausverkauf in den folgenden sechs Stunden fast 1.000 US-Dollar wegfegte. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels notierte der Bitcoin knapp unter 64.700 US-Dollar, was einem Tagesverlust von fast 2 % entspricht. Der Rückgang ließ die Marktkapitalisierung von knapp über 1,32 Billionen US-Dollar am Mittwochnachmittag auf 1,3 Billionen US-Dollar sinken. Der Kursrückgang löste Liquidationen von Long-Positionen im Wert von 42,3 Millionen US-Dollar aus, was einen starken Anstieg gegenüber den 18 Millionen US-Dollar darstellt, die 24 Stunden zuvor verzeichnet wurden. Die Liquidationen von Short-Positionen beliefen sich auf 6,2 Millionen US-Dollar, was etwa der Hälfte des am Mittwoch verzeichneten Betrags entspricht. Da die gesetzgeberischen Bemühungen zum CLARITY Act aufgrund erneuter parteipolitischer Spannungen zwischen den Republikanern und Demokraten im Senat ins Stocken gerieten, rückten makroökonomische Gegenwinde in den Vordergrund. Die steigenden Rohölpreise – die auf Mehrmonatshochs zurücksprangen – zogen die breiteren Märkte rasch nach unten. Marktdaten unterstrichen den Druck: Die globale Referenzsorte Brent durchbrach kurzzeitig die Schwelle von 101 US-Dollar pro Barrel, während das US-Rohöl West Texas Intermediate (WTI) über 92 US-Dollar pro Barrel sprang.
Marktanalysten brachten den Ölpreisanstieg direkt mit den zunehmenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten in Verbindung. Energiehändler reagierten heftig auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, die auf mögliche militärische Eskalationen gegen iranische Ziele hindeuteten. Diese Befürchtungen wurden durch die anhaltenden Angriffe der Houthis auf Handelsschiffe im Roten Meer noch verstärkt, die weiterhin wichtige Schifffahrtskorridore unterbrachen und damit eine hohe Risikoprämie für die weltweiten Rohölvorräte mit sich brachten. Der plötzliche Anstieg der Energiekosten schlug sofort hohe Wellen auf den breiteren Finanzmärkten und schürte erneut Befürchtungen vor einer anhaltenden, hartnäckigen Inflation. Laut Dean Chen, Analyst bei Bitunix, haben makroökonomische Kräfte derzeit eindeutig das Sagen: Die Liquiditätslage, die Volatilität an den Energiemärkten und die sich wandelnden Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik der Federal Reserve bilden die entscheidende Dreierkonstellation, die in den kommenden Wochen die Entwicklung von Risikoanlagen – einschließlich Kryptowährungen – bestimmen wird.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











