Brent-Rohöl hat zum ersten Mal seit Juli die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel überschritten, während West Texas Intermediate angesichts der militärischen Eskalation im Nahen Osten die 95-Dollar-Marke knackte.
Bitcoin-Kurs stagniert bei 79.000 Dollar, während Angriffe zwischen den USA und dem Iran die Ölmärkte erschüttern

Das Wichtigste im Überblick
- Am 8. September zerstörte das US-Zentralkommando fünf iranische Öltanker nach Angriffen auf Kriegsschiffe der US-Marine.
- Brent-Rohöl durchbrach erstmals seit dem 2. Juli die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel, was zu Kursverlusten an den europäischen Börsen führte.
- Ins Stocken geratene diplomatische Bemühungen und Drohungen aus Teheran bergen das Risiko einer anhaltenden Marktvolatilität und begrenzen das Aufwärtspotenzial von Bitcoin.
Militärkonflikt eskaliert
Am Mittwoch stiegen die Ölpreise sprunghaft an, wobei Brent-Rohöl ein Zweimonatshoch erreichte, während Bitcoin nach neuen Berichten über US-Angriffe auf iranische Tanker und Vergeltungsschläge iranischer Streitkräfte auf 79.000 US-Dollar zurückfiel. Marktdaten zeigen, dass Brent-Rohöl zum ersten Mal seit dem 2. Juli die 100-Dollar-Marke pro Barrel durchbrach, während West Texas Intermediate (WTI) angesichts der hohen Kraftstoffnachfrage in den USA die 95-Dollar-Marke pro Barrel überschritt. Seit dem 30. August ist der Preis für Brent-Rohöl nun um über 10 % gestiegen.
Nach Angaben des US-Zentralkommandos (US Central Command) zerstörten amerikanische Streitkräfte am 8. September fünf iranische Rohöltanker, nachdem die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) ein Kriegsschiff der US-Marine mit ballistischen Raketen angegriffen hatte. Das US-Militär teilte mit, dass es bereits drei Tage zuvor drei iranische Rohöltanker zerstört habe, nachdem die IRGC versucht hatte, seine Kriegsschiffe anzugreifen.
Unmittelbar nach den US-Angriffen deuteten Berichte aus dem Nahen Osten darauf hin, dass drei Öltanker in der Nähe von Dubai, Kuwait und Katar vermutlich von iranischen Drohnen getroffen wurden. Der jüngste Anstieg der Ölpreise ließ die europäischen Aktienindizes einbrechen, wobei der DAX um mehr als 400 Punkte bzw. 1,62 % nachgab.
Vor der jüngsten Eskalation hatte sich Bitcoin stabilisiert und sich von seinem Tiefststand am Dienstag bei 77.603 US-Dollar erholt, um die 80.000-Dollar-Marke ins Visier zu nehmen. Doch nachdem die Kryptowährung ein Tageshoch von 79.742 US-Dollar erreicht hatte, rutschte sie wieder unter 78.800 US-Dollar ab, da neue Zusammenstöße die Marktstimmung erschütterten. Um 10:24 Uhr EST hatte sich Bitcoin wieder erholt und notierte über 79.300 US-Dollar.
Unterdessen führte der Anstieg der Ölpreise dazu, dass die Rendite der 2-jährigen US-Staatsanleihe um 2 Basispunkte auf 4,423 % stieg. Einige Analysten warnen, dass steigende Ölpreise die Bemühungen zur Eindämmung der Inflation erschweren. Marc Ostwald, Chefökonom und globaler Stratege bei ADM Investor Services in London, warnte, dass höhere Energiepreise den Gegenwind für das Wachstum verstärken.
„Die Zins- und Devisenmärkte sehen sich einem immer komplexeren Umfeld gegenüber, in dem die Gefahr besteht, dass sich hohe Energiepreise in Form von Inflation breiter auswirken, was wiederum das Risiko zunehmender Wachstumshemmnisse und eines Nachfragerückgangs erhöht“, sagte Ostwald.
Da die diplomatischen Kanäle jedoch praktisch eingefroren sind, gibt es kaum Anzeichen dafür, dass der seit sechs Monaten andauernde Konflikt nachlässt. Teherans Warnung vor einer härteren Vergeltung für künftige westliche Maßnahmen droht mehr als nur einen unmittelbaren Versorgungsschock für die globalen Ölmärkte; sie birgt die Gefahr, eine umfassendere regionale Destabilisierung auszulösen. Für Bitcoin droht diese erhöhte geopolitische Volatilität, die Risikobereitschaft zu dämpfen und sein kurzfristiges Aufwärtspotenzial stark zu begrenzen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.










