Ein Bundesgericht verurteilte Japheth Dillman, Mitbegründer von Block Bits, wegen fünf Betrugsdelikten, nachdem die Staatsanwaltschaft nachgewiesen hatte, dass fast 1 Million Dollar von Investoren in ein Kryptowährungshandelsgeschäft geflossen waren, das auf einem automatisierten System basierte, das es nie gegeben hatte.
Bericht: Gründer von Block Bits für schuldig befunden, nachdem Krypto-Bot-Pitch im Wert von 960.000 Dollar gescheitert ist

Das Wichtigste auf einen Blick
- Dillman von Block Bits wurde in fünf Anklagepunkten für schuldig befunden, nachdem er rund 960.000 Dollar eingesammelt hatte. Law360 berichtete als erstes über das Urteil.
- Nach Angaben der SEC belaufen sich die Verluste der Block-Bits-Anleger auf rund 508.000 US-Dollar.
- Nach dem Urteil vom 24. August stehen Dillman die Urteilsverkündung sowie ein Verfahren vor der SEC bevor.
Die Law360-Reporterin Bonnie Eslinger berichtete am Montag über das Urteil des US-Bezirksgerichts für den nördlichen Bezirk von Kalifornien in San Francisco. In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass eine zwölfköpfige Jury Dillman nach rund sechsstündigen Beratungen, die sich über zwei Tage erstreckten, in vier Fällen des Telekommunikationsbetrugs und in einem Fall der Verschwörung für schuldig befand.
Geschworenengremium zerpflückt das Versprechen von „Block Bits“ zum automatisierten Handel
Dillman und Mitbegründer David Mata sammelten zwischen Juni 2017 und August 2018 rund 960.000 US-Dollar von etwa 22 Kleinanlegern ein. Das Verkaufsargument war konkret: Der „Block Bits Fund I“ betrieb angeblich einen firmeneigenen Bot, der mit rund 100 digitalen Vermögenswerten an mehr als 30 Börsen handelte und dabei Preisunterschiede zwischen diesen ausnutzte.
Diese Maschine war das Herzstück des Verkaufsgesprächs, und laut Staatsanwaltschaft gab es sie schlichtweg nicht. Die SEC behauptete, der tatsächliche Handel von Block Bits habe darin bestanden, dass Mata manuell über ein Börsenkonto Trades platzierte. Dennoch teilte Dillman den Anlegern im Juni und Juli 2017 mit, dass der automatisierte Betrieb bereits Gewinne erwirtschaftete.
Das Verkaufsargument ging über den Phantom-Bot hinaus. Den Anlegern wurde zudem suggeriert, dass rund 40 % des Fondsvermögens in risikoarmen „Cold-Storage“-Konten lagen, die hohe Renditen abwarfen. Die Staatsanwaltschaft und die SEC erklärten, dass diese Geschäfte nie existiert hätten. Das Kapital floss stattdessen in riskante Kredite und das AML-Bitcoin-Initial-Coin-Offering (ICO).
Bis 2022 bezifferte die Strafanzeige die Verluste der Anleger auf rund 508.000 US-Dollar. Die Argumentation der Staatsanwaltschaft konzentrierte sich auf die Geldflüsse: Die Anleger öffneten ihre Geldbörsen, weil sie Dillmans Behauptungen über eine Technologie glaubten, die angeblich ihr Kapital handelte, sowie über Konstruktionen, die es angeblich schützten.
Mitbegründer wechselt die Seiten, während die Verteidigung dem „Technik-Experten“ die Schuld gibt
Mata wurde zu einem der wichtigsten Zeugen der Staatsanwaltschaft gegen seinen ehemaligen Partner. Er bekannte sich im Juni 2022 in einem Anklagepunkt wegen Überweisungsbetrugs schuldig und sagte dann im Rahmen einer Vereinbarung über das Strafmaß gegen Dillman aus, während er auf seine eigene Urteilsverkündung wartete, wie Law360 berichtete.
Dillmans Verteidigung griff Matas Glaubwürdigkeit direkt an. Rechtsanwalt Richard A. Tamor bezeichnete ihn als „eiskalten Lügner“ und argumentierte, Dillman habe sich auf das verlassen, was sein technischer Partner ihm über den Handelsbetrieb erzählt habe. Die Verteidigung stellte Dillman als den Mann für Geld und Investoren dar, während Mata hinter den Kulissen die Fäden zog. Die Geschworenen ließen sich davon nicht überzeugen und sprachen Dillman in allen fünf Anklagepunkten schuldig.
Schuldspruch löst neuen Streit um Geld und Haftstrafe aus
Nun sieht es für Dillman deutlich schlechter aus. Jeder Anklagepunkt wegen Überweisungsbetrugs ist mit einer gesetzlichen Höchststrafe von 20 Jahren Haft und einer Geldstrafe von 250.000 Dollar verbunden, wobei die tatsächliche Strafe von den bundesstaatlichen Strafzumessungsregeln und Berechnungen wie den Verlusten der Anleger abhängt. Ein Termin für die Urteilsverkündung steht noch nicht fest.
Auch die gerichtlichen Schwierigkeiten enden nicht mit der strafrechtlichen Verurteilung. Das zivilrechtliche Verfahren der SEC gegen Dillman und die Block-Bits-Unternehmen ist weiterhin anhängig, wobei die Aufsichtsbehörden Unterlassungsverfügungen, die Rückerstattung unrechtmäßig erzielter Gewinne, Geldstrafen und Beschränkungen für die Teilnahme an künftigen Wertpapieremissionen anstreben.
Block Bits entstand während des wilden ICO-Booms im Kryptowährungsbereich im Jahr 2017, als Handelsbots, Arbitrage-Engines und angeblich hochentwickelte Technologie zu wirkungsvollen Lockmitteln für die Kapitalbeschaffung wurden. Privatanleger hatten oft kaum eine Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Im Fall von Block Bits überzeugten die Staatsanwälte die Geschworenen davon, dass sich dahinter nichts verbarg.
Dillman steht nun vor der Urteilsverkündung, wobei die Frage der Entschädigung und Einziehung noch offen ist. Mata wartet weiterhin auf sein eigenes Urteil, während das noch nicht abgeschlossene Zivilverfahren der SEC dafür sorgt, dass die rechtliche Aufarbeitung von Block Bits mit dem Schuldspruch vom Montag noch nicht beendet ist.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












