Die CFTC verschärft den Kampf um die Prognosemärkte, während sich der Widerstand der Bundesstaaten in den gesamten USA verstärkt. Der Fall Kalshi in Massachusetts verschärft die Spannungen, wobei die Aufsichtsbehörden den Bundesstaaten androhen, sie vor Gericht zu bringen. Die wichtigsten Erkenntnisse:
„Wir sehen uns vor Gericht“: CFTC verteidigt ihre Zuständigkeit im Fall Kalshi in Massachusetts

- Die CFTC macht in ihrer Klage ihre ausschließliche Zuständigkeit für Prognosemärkte geltend und signalisiert damit die Vorrangstellung des Bundes gegenüber künftigen Anfechtungen durch die Bundesstaaten.
- Der Fall in Massachusetts um KalshiEx verdeutlicht den Konflikt, in dem die Durchsetzung durch die Bundesstaaten das einheitliche nationale Rahmenwerk für die Aufsicht über Derivate bedroht.
- Mike Selig warnt, dass Bundesstaaten, die die Autorität der CFTC in Frage stellen, mit Rechtsstreitigkeiten rechnen müssen, was die Spannungen bei der Regulierung von Prognosemärkten verschärft.
CFTC BEHAUPTET AUSSCHLIESSLICHE KONTROLLE ÜBER PROGNOSEMÄRKTE
Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) reichte am 24. April beim Obersten Gerichtshof von Massachusetts einen Amicus-Schriftsatz ein, in dem sie ihre ausschließliche Zuständigkeit für US-amerikanische Warenderivatemärkte geltend macht, einschließlich Ereignisverträgen, die gemeinhin als Prognosemärkte bekannt sind. Der Schriftsatz bezieht sich auf den Fall Commonwealth of Massachusetts gegen KalshiEx LLC, Nr. SJC-13906.
Aus dem Schriftsatz geht hervor, dass der Fall in Massachusetts Teil der umfassenderen Bemühungen der CFTC ist, ihre Aufsicht über Prognosemärkte gegen Anfechtungen auf staatlicher Ebene zu verteidigen. Das Dokument beschreibt detailliert die Geschichte und Struktur des Commodity Exchange Act und erläutert, dass der Kongress einen Rahmen geschaffen hat, der staatliche Gesetze in von der CFTC regulierten Märkten außer Kraft setzt. Der Kongress gründete die Behörde 1974, um ein einheitliches nationales System für den Terminhandel zu schaffen, nachdem eine fragmentierte Aufsicht auf Bundesstaatenebene die Marktentwicklung behindert hatte. Der Gesetzgeber übertrug der CFTC zudem die ausschließliche Zuständigkeit für Terminkontrakte, Optionen und Swaps, die an regulierten Börsen gehandelt werden, einschließlich Ereignisverträgen, die an Sport, Wahlen oder das Wetter gekoppelt sind. CFTC-Vorsitzender Michael S. Selig bemerkte:
„Einige Bundesstaaten verfolgen weiterhin immer weiter eskalierende, rechtswidrige Durchsetzungsmaßnahmen gegen von der CFTC regulierte Börsen, obwohl mehrere Gerichte diese Bemühungen bereits gestoppt haben.“
RECHTSSTREIT MIT BUNDESSTAATEN BEDROHT EINHEITLICHES DERIVATE-RAHMENWERK
Jüngste rechtliche Schritte verdeutlichen den eskalierenden Konflikt. Die CFTC hat Klagen gegen mehrere Bundesstaaten, darunter New York, eingereicht und arbeitet gleichzeitig mit dem Justizministerium (DOJ) bei umfassenderen Anfechtungen gegen staatliche Durchsetzungsmaßnahmen vor, die sich gegen Prognosemärkte richten. Gerichte haben in einigen Fällen bereits eingegriffen, unter anderem durch die Erteilung einer einstweiligen Verfügung, die ein Strafverfahren in Arizona gegen Prognosemarktplattformen blockiert. Diese Entwicklungen spiegeln den wachsenden Druck der Bundesregierung wider, Maßnahmen auf Bundesstaatsebene zu stoppen und einen einheitlichen Regulierungsrahmen zu stärken, während sich die Zuständigkeitsstreitigkeiten in mehreren Bundesstaaten verschärfen.
In der am 24. April eingereichten Klage wurde dargelegt, dass die Anwendung staatlicher Glücksspielgesetze auf Swaps, die auf von der CFTC regulierten Märkten gehandelt werden, im Widerspruch zum Bundesrecht stünde und das vom Kongress geschaffene einheitliche Regulierungssystem stören würde. Ferner wurde davor gewarnt, dass solche Maßnahmen zu einer erneuten Fragmentierung der Aufsicht zwischen den Gerichtsbarkeiten führen könnten. „Der Kongress hat der CFTC die alleinige Befugnis zur Regulierung der Rohstoffderivatemärkte, einschließlich der Prognosemärkte, übertragen“, betonte Selig weiter und warnte:
„An jeden Bundesstaat, der versucht, Bundesrecht außer Kraft zu setzen und die Autorität über diese Märkte an sich zu reißen, sage ich erneut: Wir sehen uns vor Gericht.“
Er ging auch auf der Social-Media-Plattform X auf das Thema ein, kommentierte den Streit direkt und nannte dabei ausdrücklich Massachusetts: „Trotz mehrerer Gerichtsentscheidungen, die es den Bundesstaaten untersagen, unrechtmäßige Durchsetzungsmaßnahmen gegen von der CFTC regulierte Börsen zu ergreifen, versuchen einige Bundesstaaten immer noch, in die ausschließliche Zuständigkeit der CFTC für Prognosemärkte einzugreifen. Massachusetts, wir sehen uns vor Gericht.“

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