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Usbekistans Präsident unterzeichnet Dekret zur Einrichtung eines spezialisierten Zentrums für Krypto-Mining

Usbekistan hat einen Sonderbezirk eingerichtet, der die Kryptowährungs-Mining-Branche des Landes regulieren und ausbauen soll. Die wichtigsten Punkte:

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Usbekistans Präsident unterzeichnet Dekret zur Einrichtung eines spezialisierten Zentrums für Krypto-Mining
  • Am 17. April 2026 unterzeichnete der usbekische Präsident das Dekret PQ-143 zur Gründung des „Besqala Mining Valley“ in Karakalpakstan.
  • Die NAPP wird die Lizenzvergabe vereinfachen, wobei Unternehmen eine Gebühr in Höhe von 1 % ihres Umsatzes entrichten, um die regionalen Haushaltsziele für 2035 zu unterstützen.
  • Mining-Unternehmen müssen sich bis 2026 in das ASKUE-System integrieren, um einen transparenten Energieverbrauch und die Netzstabilität zu gewährleisten.

Vereinfachte Lizenzierung und Governance

Der usbekische Präsident Shavkat Mirziyoyev hat ein Dekret unterzeichnet, mit dem ein spezieller Krypto-Mining-Bezirk in der Republik Karakalpakstan eingerichtet wird. Das Projekt mit dem Titel „Besqala Mining Valley“ zielt darauf ab, die Mining-Branche zu formalisieren und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum und die technologische Innovation in der Region voranzutreiben.

Das Dekret PQ-143 vom 17. April 2026 legt den Rahmen für die Einrichtung und den Betrieb der speziellen Mining-Zone fest. Dem Dokument zufolge soll die Initiative in- und ausländische Investitionen in den Hightech-Sektor anziehen und ein reguliertes Umfeld für groß angelegte Kryptowährungs-Mining-Betriebe schaffen.

Eine eigens eingerichtete Direktion wird die Verwaltung der Zone übernehmen und als zentrale Anlaufstelle für juristische Personen dienen, die einen Sitz beantragen. Nach den neuen Vorschriften profitieren Unternehmen, die im Besqala Mining Valley registriert sind, von einem vereinfachten Genehmigungsverfahren. Sobald die Direktion einer juristischen Person den Sitzstatus gewährt, stellt die Nationale Agentur für Zukunftsprojekte (NAPP) beispielsweise eine Mining-Genehmigung aus, ohne dass zusätzliche Unterlagen erforderlich sind.

Darüber hinaus müssen die Ansässigen eine monatliche Gebühr in Höhe von 1 % ihrer Bruttoeinnahmen aus Mining-Aktivitäten an die Direktion entrichten. Die Nettoeinnahmen, die die Direktion aus diesen Gebühren erzielt, fließen in den Staatshaushalt der Republik Karakalpakstan, um die lokale Entwicklung zu fördern.

Um Transparenz und Netzstabilität zu gewährleisten, müssen Bergbaubetriebe in das Automatisierte System für die Abrechnung und Kontrolle von Strom (ASKUE) integriert werden. Dies ermöglicht eine separate, präzise Überwachung des für Bergbauaktivitäten typischen hohen Energieverbrauchs.

Der Erlass legt großen Wert auf finanzielle Integrität. Antragsteller für eine Aufenthaltsgenehmigung müssen sich einer strengen Überprüfung unterziehen, um sicherzustellen, dass sie nicht in Wirtschaftskriminalität, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung verwickelt sind. Jede Person oder Organisation mit einem aktiven Strafregister oder mutmaßlichen Verbindungen zum organisierten Verbrechen wird aus der Zone ausgeschlossen.

Durch die Konzentration der Bergbauaktivitäten in Karakalpakstan will die usbekische Regierung das industrielle Potenzial der Region nutzen und gleichzeitig eine strenge Kontrolle über die nationale Energiebilanz aufrechterhalten. Die Einrichtung des Besqala Mining Valley soll neue Hightech-Arbeitsplätze schaffen, die lokale Infrastruktur verbessern und durch das Modell der 1-prozentigen Umsatzbeteiligung den regionalen Haushalt erheblich stärken.

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