Der „Big Short“-Investor Steve Eisman erklärte, er wäre von einer Fusion zwischen Tesla und SpaceX nicht überrascht, was Spekulationen über Elon Musks nächsten großen Schritt anheizt. Diese Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach SpaceX-Aktien im Rahmen des Börsengangs Berichten zufolge 250 Milliarden Dollar übersteigt.
Tesla-SpaceX-Fusion? „Big Short“-Investor Steve Eisman sagt, er würde es nicht bezweifeln

Das Wichtigste im Überblick
- „Big Short“-Investor Steve Eisman sagte, ein Deal zwischen SpaceX und Tesla sei zwar plausibel, für SpaceX-Investoren jedoch unattraktiv.
- Die Nachfrage nach dem SpaceX-Börsengang soll Berichten zufolge 250 Milliarden Dollar erreicht haben, was die Skepsis gegenüber einer möglichen Verbindung mit Tesla verstärkt.
- Der zunehmende Wettbewerb bei Elektrofahrzeugen könnte den Druck auf Teslas Margen aufrechterhalten und Eismans Skepsis verstärken.
Die Nachfrage nach SpaceX-Aktien bei der Börseneinführung setzt Spekulationen über einen Tesla-Deal unter Druck
Die enorme Nachfrage nach SpaceX-Aktien hat das Interesse der Anleger an einer möglichen Fusion mit Tesla und Elon Musks Unternehmensimperium angeheizt. Steve Eisman, der „Big Short“-Investor, sagte, er würde eine mögliche Fusion von SpaceX und Tesla nicht von vornherein ausschließen, warnte jedoch gleichzeitig, dass SpaceX-Aktionäre diese Idee als äußerst unattraktiv betrachten könnten.
Während eines CNBC-Interviews am 8. Juni wurde Eisman gefragt, ob Musk den Aktienwert von SpaceX nutzen könnte, um Tesla zu erwerben und die beiden Unternehmen unter einem größeren X-Dach zu vereinen. Eisman hielt das Szenario für plausibel, machte jedoch deutlich, dass er es als SpaceX-Investor nicht befürworten würde. Eisman sagte:
„Ich würde es nicht ausschließen. Ich denke, wenn ich Aktionär von SpaceX wäre, wäre das das Letzte, was ich mir von ihm wünschen würde. Aber ich bin mir sicher, dass er es tun wird.“
SpaceX hat im Vorfeld seines Börsengangs außerordentliches Interesse bei Investoren geweckt; Reuters berichtet von einer Nachfrage von mehr als 250 Milliarden Dollar bei einem geplanten Emissionsvolumen von 75 Milliarden Dollar. Die Zahlen unterstreichen den Wert, den Investoren dem Unternehmen als eigenständiges Geschäft beimessen.
Eisman wird oft als „The Big Short-Investor“ bezeichnet, da er zu den Investoren gehörte, die vor der Finanzkrise 2008 gegen den US-Immobilienmarkt gewettet hatten. Neben Persönlichkeiten wie Michael Burry wurde Eismans Rolle in Michael Lewis’ Buch „The Big Short“ aus dem Jahr 2010 beschrieben, das später 2015 verfilmt wurde.
Warum Eisman die Logik eines SpaceX-Tesla-Deals in Frage stellt
Bedenken hinsichtlich der Rentabilität von Tesla prägten Eismans Sicht auf einen möglichen Deal. Er argumentierte, dass sich die Gewinne des Unternehmens in den letzten Jahren angesichts des sich verschärfenden Wettbewerbs auf dem Markt für Elektrofahrzeuge stark verschlechtert hätten. Diese Sorge erklärt, warum er jeden Tesla-Deal als unattraktiv für die SpaceX-Aktionäre darstellte.
Die Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen bildete den Kern von Eismans Skepsis. Er beschrieb das EV-Geschäft als kapitalintensiv und hart umkämpft und wies darauf hin, dass Tesla unter dem Druck hoher Investitionsbedürfnisse, Preisproblemen und einer nachlassenden Gewinnentwicklung stehe.
Die chinesische Konkurrenz warf ein weiteres Problem auf. Eisman sagte, China produziere Elektrofahrzeuge billiger als Tesla, was den Konkurrenten einen Kostenvorteil verschaffe. Dieses Problem könnte die Margen von Tesla belasten, da globale Autohersteller in einem überfüllten Markt um Marktanteile kämpfen. Eisman bekräftigte:
„Ich würde nicht bezweifeln, dass er die Aktie kauft, aber wie ich schon sagte, das ist nichts, was ich tun würde.“











