Stablecoins sorgen für die grundlegende Marktliquidität, doch große Guthaben werden oft nicht genutzt, um den Bedarf an sofortigen Handels- und Margin-Transaktionen zu decken. Kucoin gibt an, eine Lösung vorgestellt zu haben, die den Zielkonflikt zwischen der Erzielung von Renditen und der Aufrechterhaltung der Handelsfunktionalität verringert.
Kucoin führt ein Renditeprodukt ein, um das Problem des ungenutzten Kapitals anzugehen

Die wichtigsten Erkenntnisse
- Stablecoins sichern die Handelsliquidität, doch Milliarden liegen ungenutzt auf Konten, um die täglichen Margenanforderungen zu erfüllen.
- Kucoin hat am 7. September den KCUSD eingeführt, der dynamische Renditen von bis zu 6 % bietet, um diese institutionellen Reibungsverluste zu beseitigen.
- Die Börse plant, KCUSD als Margin-Sicherheit zu integrieren, um Liquidität, Rendite und Handelsnutzen zu vereinen.
Das Problem mit ungenutztem Kapital
Die Kryptowährungsbörse Kucoin argumentiert, dass Stablecoins zwar den Großteil der Liquidität auf den Märkten für digitale Vermögenswerte stützen, massive Kapitalreserven jedoch funktional ungenutzt auf Handelskonten liegen, um unmittelbare Margenanforderungen zu erfüllen. Zwar löst die Zuweisung dieser Reserven zu traditionellen Staking-Protokollen oder eigenständigen Renditeprodukten das Problem entgangener Erträge, doch werden die Vermögenswerte dadurch gebunden.
Diese Kapitalfriktion ist besonders akut für institutionelle Akteure, Hochfrequenz-Market-Maker und professionelle Handelsunternehmen, die über längere Zeiträume hinweg erhebliche Stablecoin-Guthaben halten. Für diese groß angelegten Akteure sind die kumulierten Opportunitätskosten des Haltens von Kapital ohne Rendite immens. Um diesen strukturellen Engpass zu beseitigen, müssen Plattformen für digitale Vermögenswerte eine hybride Lösung entwickeln, die native Renditen liefert, ohne die sofortige Liquidität oder die Handelsverfügbarkeit zu beeinträchtigen.
Kucoin erklärt seinerseits, dass sein neues Ertragsprodukt, KCUSD, die Ertragsseite dieser Herausforderung durch ein „Hold-to-Earn“-Modell angeht, während die geplante zukünftige Integration als Margin darauf abzielt, den Zielkonflikt zwischen Renditeerzielung und Erhalt der Handelsfunktionalität weiter zu verringern.
„Die Märkte für digitale Vermögenswerte treten in eine neue Phase ein, in der die Infrastruktur nicht nur an dem Zugang und der Liquidität gemessen wird, die sie bietet, sondern auch daran, wie effizient Kapital in einem stets verfügbaren Finanzsystem eingesetzt werden kann“, sagte BC Wong, CEO von Kucoin. „Unsere langfristige Sichtweise ist, dass Rendite, Liquidität und Risikonutzen nicht in getrennten Silos verbleiben sollten. KCUSD hilft den Nutzern zunächst dabei, ungenutzte Guthaben gewinnbringend einzusetzen, und ist darauf ausgelegt, sich in Richtung eines umfassenderen Handelsnutzens weiterzuentwickeln.“
Das am 7. September eingeführte „Earn“-Produkt von Kucoin, das für berechtigte Privatkunden, vermögende Privatkunden und institutionelle Nutzer verfügbar ist, unterstützt Zeichnungen ab 1 USDT, USDC oder USDG, ohne Zeichnungsgebühr und mit Rücknahmeoptionen in derselben Anlageform. Das Produkt startete mit einem dynamischen Basis-Jahreszinssatz (APR) von bis zu 4 % und ermöglicht es Nutzern, durch das Halten von KCUSD Erträge zu erzielen.
Durch die Kombination seiner renditestiftenden Fähigkeiten mit der geplanten zukünftigen Nutzung als Sicherheit zielt KCUSD darauf ab, die Kapitaleffizienz zu verbessern und renditetragende Vermögenswerte als Kernkomponente der Kryptomarkt-Infrastruktur zu etablieren. Kucoin gibt an, dass berechtigte Nutzer, die während der ersten Einführungsphase mit qualifizierten neuen Mitteln teilnehmen, einen Aktions-APR von bis zu 6 % erhalten können.
Mit Blick auf die Zukunft erwartet Kucoin, dass sich das Renditeprodukt zu einer Infrastrukturebene entwickeln wird, die Liquidität, Vermögensproduktivität und Risikomanagement im gesamten Ökosystem miteinander verbindet. Ausgehend von der Renditegenerierung und mit einer Ausweitung auf die Nutzung als Sicherheit und für den Handel unterstreicht das Produkt den Wandel von Stablecoins von passiven Abrechnungsmitteln hin zu produktivem Kapital, das in der Lage ist, vielfältige Funktionen auf den globalen Märkten zu erfüllen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












