Das Moskauer Bezirksgericht Zamoskvoretsky hat Igor Runets, den Gründer des Krypto-Mining-Unternehmens Bitriver, aus dem Hausarrest in eine Untersuchungshaftanstalt verlegt, wo er mindestens zwei Monate bleiben muss.
Moskauer Gericht verurteilt Gründer des Bergbauunternehmens Bitriver wegen Betrugsermittlungen in Höhe von 12,5 Millionen Dollar zu einer Haftstrafe

Das Wichtigste im Überblick
- Am 29. Juli wurde Igor Runets wegen eines mutmaßlichen Betrugs in Höhe von 12,5 Millionen US-Dollar an der En+ Group inhaftiert.
- Das Krypto-Mining-Unternehmen Bitriver steht vor der Insolvenz, nachdem seine Muttergesellschaft, die Fox Group, Zahlungen in Höhe von 9,2 Millionen US-Dollar nicht geleistet hat.
- Runets wird mindestens zwei Monate in Untersuchungshaft verbringen, bis die Zeugenaussagen der En+ Group und die Untersuchungen der Ausrüstung vorliegen.
Strengere Maßnahmen aufgrund von Bedenken hinsichtlich Zeugenbeeinflussung gefordert
Ein Moskauer Gericht ordnete am 29. Juli die Verlegung von Igor Runets, dem Gründer des größten russischen Kryptowährungs-Mining-Unternehmens Bitriver, vom Hausarrest in eine Untersuchungshaftanstalt an, nachdem neue Betrugsvorwürfe in Höhe von rund 12,5 Millionen US-Dollar (1 Milliarde Rubel) erhoben worden waren. Das Bezirksgericht Zamoskvoretsky gab einem Antrag der Strafverfolgungsbehörden auf Verschärfung der Haftmaßnahmen gegen Runets statt und ordnete an, ihn während der laufenden Ermittlungen für mindestens zwei Monate in Untersuchungshaft zu halten. Runets wird gemäß Artikel 159 Absatz 4 des russischen Strafgesetzbuchs angeklagt, der sich auf großangelegten Betrug durch eine organisierte Gruppe bezieht.
Den Ermittlern zufolge lieferte Runets Mining-Ausrüstung, die der En+ Group, einem großen russischen Metallurgie- und Energiekonzern, Schäden in Millionenhöhe verursachte. Die Strafverfolgungsbehörden beantragten die strengere Haftmaßnahme unter Verweis auf die Schwere des finanziellen Schadens und äußerten Bedenken, dass Runets versuchen könnte, Zeugen zu beeinflussen, sollte er unter Hausarrest stehen. Das Gericht schloss sich bei seiner Entscheidung den Argumenten der Staatsanwaltschaft an. Vertreter von Bitriver und die Verteidiger von Runets haben sich öffentlich nicht zu der Entscheidung des Gerichts geäußert. Die Behörden erklärten, der weitere Verlauf des Verfahrens hänge von der technischen Untersuchung der Mining-Ausrüstung und den Zeugenaussagen von Vertretern der En+ Group ab.
Das Urteil bedeutet eine weitere Verschärfung der rechtlichen Probleme von Runets in diesem Jahr. Die russischen Strafverfolgungsbehörden hatten den Geschäftsführer erstmals im Februar wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung festgenommen und ihm vorgeworfen, Vermögenswerte verschleiert zu haben, um die Begleichung von Steuerschulden zu vermeiden. Nach dieser Anklage wurde er unter Hausarrest gestellt.
Das Strafverfahren kommt zu einer Zeit, in der Bitriver mit zunehmenden betrieblichen und finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Das Unternehmen, das als einer der führenden russischen Mining-Betreiber gilt, befindet sich derzeit in einem Insolvenzverfahren und steht vor einem möglichen Eigentümerwechsel.
Seine Muttergesellschaft, die Fox Group, hat Schulden in Höhe von schätzungsweise 9,2 Millionen US-Dollar. Die Fox Group meldete Insolvenz an, nachdem es ihr nicht gelungen war, ausreichende Mittel oder Vermögenswerte zur Deckung ihrer finanziellen Verpflichtungen zu beschaffen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












