Drei Faktoren könnten darüber entscheiden, ob der schlechteste Monat für Bitcoin seit 2022 einen Tiefpunkt markiert, da eine straffere Geldpolitik der Zentralbanken, Inflationsdruck, Abflüsse aus ETFs, automatisierte Verkäufe und politische Unsicherheit die Risikoanlagen belasteten, während Großinvestoren ihre Bestände aufstockten.
Käufe von „Walen“ deuten auf einen Bitcoin-Tiefpunkt hin – nach dem schlechtesten Monat seit 2022: 3 Signale, die es zu beachten gilt

Das Wichtigste auf einen Blick
- 21Shares nannte die Inflation, die Unterstützungsspanne von Bitcoin und die Prognosen für die Zwischenwahlen als wichtige Marktsignale.
- Großinvestoren kauften weiterhin bei Kursen um die 60.000 US-Dollar, was Signale widerspiegelt, die bereits bei früheren Tiefpunkten des Bitcoin-Zyklus zu beobachten waren.
- Bitcoins schlimmster Monat seit 2022 fiel in eine Zeit, in der makroökonomische Straffung, ETF-Abflüsse und automatisierte Verkäufe Risikoanlagen allgemein belasteten.
War der Kauf durch Großinvestoren ein Tiefpunktsignal oder nur ein weiterer Fehlstart?
Der steile Ausverkauf von Bitcoin im Juni erfolgte, während Großinvestoren laut einem Bericht von 21Shares vom 7. Juli 2026 mit dem Titel „Bitcoin hatte seinen schlimmsten Monat seit Jahren. Ist das der Tiefpunkt?“ Die Kurse gaben stark nach, doch ein Indikator, der erfasst, ob Großinvestoren Netto-Käufer waren, signalisierte eine starke Akkumulation, während Bitcoin zwischen 60.000 und 64.000 US-Dollar gehandelt wurde.
Diese Akkumulation stach besonders hervor, da der Anteil der Anleger mit Gewinnen unter 50 % fiel. Die Analyse verglich die Situation mit zwei früheren Krisenphasen: dem Covid-19-Crash im März 2020 und dem FTX-Zusammenbruch im vierten Quartal 2022. Wie das Unternehmen feststellte:
„Als diese beiden Signale das letzte Mal zusammenfielen (während des Covid-Crashs im März 2020 und des FTX-Zusammenbruchs im vierten Quartal 2022), befand sich der Markt an oder nahe einem Zyklustief – beides bedeutende Einstiegspunkte.“
Das Signal beweist nicht, dass Bitcoin die Talsohle erreicht hat, aber es zeigt, dass Großinvestoren kauften, während schwächere Marktteilnehmer Verluste hinnehmen mussten. Diese Unterscheidung prägte die übergeordnete Argumentation: Der Rückgang im Juni glich weniger einem Zusammenbruch der langfristigen Überzeugung als vielmehr einer Kombination aus makroökonomischem Druck, erzwungener Neupositionierung und institutionellem Stress.
Welche drei Signale könnten darüber entscheiden, ob der Tiefpunkt Bestand hat?
Die Analyse warnte davor, sich allein auf den Kurs zu verlassen, und erklärte:
„Drei Dinge sagen mehr aus als jede einzelne Kursbewegung.“
Das erste ist die Inflationszahl von Ende Juli. Ein geringerer Wert, insbesondere bei den Energiekosten, würde die Argumente für eine Lockerung der Geldpolitik durch die Federal Reserve im weiteren Verlauf des Jahres 2026 stärken und einen wichtigen Gegenwind für Risikoanlagen verringern.
Der zweite Faktor ist, ob Bitcoin die Zone zwischen 59.000 und 62.000 US-Dollar hält, wo sein gleitender 200-Wochen-Durchschnitt mit historischen Kaufniveaus übereinstimmt. Ein Wochenabschluss unterhalb dieses Bereichs würde auf ein erhöhtes Abwärtsrisiko hindeuten.
Der dritte Faktor sind die Zwischenwahlen im November. Die Analyse stellte fest, dass Bitcoin seit Mitte 2025 auf Polymarket eine inverse Korrelation von -0,79 mit den Chancen auf einen Erdrutschsieg der Demokraten aufweist. Die Akkumulation durch „Whales“ deutet darauf hin, dass sich Bitcoin möglicherweise nahe einem Zyklustief befindet, doch die Anhaltspunkte sind noch unvollständig. Inflation, technische Unterstützung, Positionierung im Vorfeld der Zwischenwahlen und die Offenlegungen von Strategy werden darüber entscheiden, ob der Juni nur eine vorübergehende Schwächephase oder eine tiefgreifendere Belastungsphase war. Am 29. Juni genehmigte Strategy Bitcoin-Verkäufe im Wert von bis zu 1,25 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung seiner Barreserve und hat seitdem Verkäufe gemeldet, sodass künftige Meldungen entscheidend für die Verfolgung weiterer Verkäufe sein werden.
Warum der schlimmste Einbruch im Juni seit 2022 größer war als der von Bitcoin
Der Rückgang von Bitcoin erfolgte im Zuge einer allgemeinen Risikoaversion, nachdem aggressive Straffungsmaßnahmen der Zentralbanken und ein Energieschock die Inflationserwartungen angeheizt hatten. Der Nasdaq verlor im Juni 1,13 Billionen US-Dollar an Marktwert, während der S&P 500 560 Milliarden US-Dollar einbüßte und digitale Vermögenswerte 380 Milliarden US-Dollar verloren.
Die größte Kryptowährung sah sich zudem einem Verkaufsdruck durch US-Spot-Bitcoin-ETFs ausgesetzt, bei denen im Juni Abflüsse in Höhe von mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen waren. Ein Großteil davon stand im Zusammenhang mit dem Basis-Trade, da Händler Positionen zwischen Spot-ETFs und Bitcoin-Futures auflösten. Daten der CME zeigten, dass gehebelte Fonds ihre Short-Positionen von rund 100.000 BTC auf 63.000 BTC – was etwa 2,3 Milliarden US-Dollar entspricht – reduzierten, was eher auf eine Auflösung von Arbitrage-Positionen hindeutet als darauf, dass langfristige Anleger Bitcoin den Rücken kehren. Die Analyse kam zu folgendem Schluss:
„Die langfristige These für die Anlageklasse bleibt intakt, und die Fundamentaldaten haben sich durch den Kursrückgang, wenn überhaupt, sogar verbessert. Dies macht deutlich, warum die Positionsgröße in einem Monat wie dem Juni eine größere Rolle spielt als in Monaten, in denen die Preise nur steigen.“
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












