Bereitgestellt von
Regulation & Legal

Grayscale drängt den Senat auf eine Abstimmung über den CLARITY Act noch vor der Sommerpause im August

Grayscale forderte die Führungsspitze des Senats nachdrücklich auf, noch vor der Sommerpause im August eine Abstimmung über den CLARITY Act anzusetzen, und warnte, dass eine Verzögerung die Wettbewerbsfähigkeit der USA gefährde. Der Gesetzentwurf sieht vor, die Aufsicht über Kryptowährungen zwischen den Bundesaufsichtsbehörden aufzuteilen und landesweite Marktregeln festzulegen.

GESCHRIEBEN VON
TEILEN
Grayscale drängt den Senat auf eine Abstimmung über den CLARITY Act noch vor der Sommerpause im August

Das Wichtigste im Überblick

  • Grayscale drängte die Führung des Senats auf eine Abstimmung noch vor der Sommerpause im August.
  • Der CLARITY Act würde landesweite Regeln für die Märkte für digitale Vermögenswerte schaffen.
  • Die Befürworter sehen sich mit einem immer knapper werdenden Zeitplan und einer ungewissen Stimmenverteilung im Senat konfrontiert.

Grayscale drängt die Führung des Senats, da sich das Zeitfenster für die Gesetzgebung schließt

Der Verwalter digitaler Vermögenswerte Grayscale forderte die Senatsführung am 31. Juli auf, den CLARITY Act noch vor der Augustpause zur Abstimmung im Plenum zu bringen. Die Forderung wurde in einem Schreiben an den Mehrheitsführer des Senats, John Thune (R-SD), und den Minderheitsführer des Senats, Chuck Schumer (D-NY), dargelegt, da der verbleibende Gesetzgebungskalender vor der Sommerpause immer knapper wurde.

Craig Salm, Chief Legal Officer bei Grayscale, bezeichnete die Forderung als unmittelbaren Test für das Engagement des Kongresses hinsichtlich einer umfassenden Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten:

„Wir fordern den Senat nachdrücklich auf, den CLARITY Act noch vor der Augustpause des Kongresses zur Abstimmung im Plenum zu bringen.“

Das Unternehmen argumentierte, dass die anhaltende regulatorische Unsicherheit Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte Durchsetzungsmaßnahmen aussetze, ohne dass ein festgelegter bundesweiter Rahmen für die Marktteilnahme bestehe. In dem Schreiben wurde dargelegt, dass klar definierte Standards Anleger schützen, verantwortungsvolle Innovationen fördern und die Anreize für Unternehmen und Fachkräfte verringern würden, ins Ausland abzuwandern.

Auch der Druck seitens der Branche hat zugenommen: Laut „Stand With Crypto“ gab es bis zum 22. Juli 950.000 Kontakte zwischen Unterstützern und Bundesgesetzgebern. Brian Armstrong, CEO der Kryptobörse Coinbase (Nasdaq: COIN), bezeichnete den Vorschlag als bereit für die Beratung im Senat und prognostizierte, dass die Abstimmung im Plenum bereits innerhalb weniger Wochen stattfinden könnte.

Zustimmung im Ausschuss ebnet einen schmalen Weg in den Senatsplenarsaal

Der Bankenausschuss des Senats brachte H.R. 3633 am 14. Mai nach fast einjährigen Verhandlungen mit einer parteiübergreifenden Abstimmung von 15 zu 9 Stimmen weiter. Die Ausschussvorsitzenden stellten die Maßnahme als Rahmen für stärkere Verbraucherschutzmaßnahmen, klarere Betriebsstandards und bundesstaatliche Instrumente zur Bekämpfung von Fehlverhalten auf den Märkten für digitale Vermögenswerte dar.

Grayscale bezeichnete den Gesetzentwurf als umfassendes Regelwerk, das darüber entscheiden könnte, ob sich die Krypto-Kapitalmärkte vorrangig innerhalb der Vereinigten Staaten entwickeln. In seiner Analyse warnte das Unternehmen, dass ein Ausbleiben von Maßnahmen vor der Parlamentspause dazu führen könnte, dass der Vorschlag während der verbleibenden Sitzungsperiode des Kongresses mit den Prioritäten der Zwischenwahlen konkurrieren müsste.

Stimmenverhältnisse und regulatorische Meinungsverschiedenheiten bestimmen das Ergebnis

Die Unsicherheit hinsichtlich der Gesetzgebung bleibt hoch, nachdem Galaxy Research seine geschätzte Wahrscheinlichkeit für eine Verabschiedung im Jahr 2026 von 50 % auf 30 % gesenkt hat. Das 616-seitige Gesetzespaket enthält 104 nummerierte Abschnitte, die sich mit Marktstruktur, Verwahrung, Durchsetzung, Stablecoins, ethischen Grundsätzen der Regierung, Schutzmaßnahmen für Entwickler sowie Sicherheitsvorkehrungen für Personen befassen, die Vermögenswerte direkt halten.

Der Vorsitzende der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC), Paul Atkins, zeigte sich optimistisch, dass der Kongress das Gesetz verabschieden wird, und betonte dabei die Notwendigkeit regulatorischer Klarheit für Börsen, Emittenten und Anleger. Der Vorschlag sieht eine Aufteilung der Aufsichtszuständigkeiten zwischen der SEC und der Commodity Futures Trading Commission vor, wodurch sich überschneidende Erwartungen durch klar definierte Zuständigkeiten auf Bundesebene ersetzt würden.

Die verbleibenden Verfahrensschritte erfordern, dass die Gesetzgeber die von den Senatsausschüssen für Bankwesen und Landwirtschaft ausgearbeiteten Bestimmungen zusammenführen, bevor Differenzen mit der vom Repräsentantenhaus gebilligten Fassung ausgeräumt werden können. Grayscale identifizierte diesen Abstimmungsprozess, die begrenzte Redezeit im Plenum und die Notwendigkeit einer parteiübergreifenden Unterstützung als zentrale Hindernisse, die der Zustimmung im Ausschuss noch im Wege stehen, bevor das Gesetz endgültig in Kraft treten kann.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

Tags in diesem Artikel