Galaxy Digital meldete angesichts eines allgemeinen Rückgangs auf dem Kryptomarkt einen Verlust von 216 Millionen US-Dollar im ersten Quartal, treibt jedoch sein Rechenzentrumsprojekt „Helios“ als neue Einnahmequelle weiter voran. Die Bilanz des Unternehmens ist mit Barmitteln und Stablecoins in Höhe von 2,6 Milliarden US-Dollar weiterhin liquide.
Galaxy Digital verzeichnet im ersten Quartal einen Verlust von 216 Millionen Dollar, da ein Kursrückgang bei Kryptowährungen um 20 % den Wert des Portfolios schmälert

Wichtige Erkenntnisse:
- Galaxy Digital verzeichnete im ersten Quartal einen Verlust von 216 Millionen US-Dollar, da der Kryptomarkt bis zum 31. März um etwa 20 % einbrach.
- Das Vermögen von Galaxy Digital sank um 12 % auf rund 10 Mrd. US-Dollar, was die Auswirkungen der Volatilität im Kryptosektor verdeutlicht.
- Galaxy Digital setzt auf Helios und erweitert die Kapazität um 830 MW; der Coreweave-Deal soll den Umsatz im zweiten Quartal ankurbeln.
Mike Novogratz’ Galaxy hält 2,6 Mrd. US-Dollar an Barmitteln, während ein Verlust von 216 Mio. US-Dollar die Marktstrategie auf die Probe stellt
Galaxy Digital Holdings verzeichnete einen hohen Quartalsverlust von 216 Millionen US-Dollar, da fallende Preise für digitale Vermögenswerte das Anlageportfolio belasteten, was die anhaltende Anfälligkeit des Sektors gegenüber Marktschwankungen unterstreicht, selbst während das Unternehmen in den Infrastrukturbereich expandiert.
Das Unternehmen meldete für das am 31. März endende Quartal einen Nettoverlust von 216 Millionen US-Dollar, verglichen mit einem Verlust von 482 Millionen US-Dollar im Vorquartal. Die Verbesserung war weitgehend relativ, da ein Rückgang der gesamten Kryptomarktkapitalisierung um rund 20 % in diesem Zeitraum den Wert der Bestände von Galaxy schmälerte. Das bereinigte EBITDA belief sich auf minus 188 Millionen US-Dollar, während sich der bereinigte Bruttoverlust auf insgesamt 88 Millionen US-Dollar belief.
Die Bilanzsumme sank im Quartalsvergleich um 12 % auf knapp 10 Milliarden US-Dollar, und das Eigenkapital ging auf 2,8 Milliarden US-Dollar zurück. Dennoch behielt Galaxy eine starke Liquiditätsposition bei und hielt 2,6 Milliarden US-Dollar in Bargeld und Stablecoins.

Das Kerngeschäft des Unternehmens mit digitalen Vermögenswerten zeigte sich widerstandsfähig. Der bereinigte Bruttogewinn in diesem Segment erreichte 49 Millionen US-Dollar und lag damit nur geringfügig unter dem Vorquartal, gestützt durch stabile Gebühreneinnahmen und Transaktionserlöse. Die Handelsvolumina blieben stabil, obwohl die allgemeine Marktaktivität nachließ, während das durchschnittliche Kreditportfolio angesichts des Schuldenabbaus bei den Kunden um 20 % auf 1,4 Milliarden US-Dollar schrumpfte.
Am deutlichsten war der Druck im Treasury- und Unternehmensbereich von Galaxy zu spüren, der aufgrund von unrealisierten Verlusten bei digitalen Vermögenswerten und Investitionen einen bereinigten Bruttoverlust von 140 Millionen US-Dollar verzeichnete.
Gleichzeitig treibt Galaxy seine strategische Neuausrichtung auf Dateninfrastruktur voran. Im April, kurz nach Quartalsende, übergab das Unternehmen seine erste Datenhalle auf dem Helios-Campus an Coreweave und markierte damit den Beginn der Umsatzgenerierung für das Projekt. Der Standort Helios hat zudem die behördliche Genehmigung für zusätzliche 830 Megawatt Stromkapazität erhalten, wodurch sich die genehmigte Gesamtkapazität auf mehr als 1,6 Gigawatt erhöht. Die Erweiterung spiegelt die starke Nachfrage nach Hochleistungs-Recheninfrastruktur wider, die insbesondere mit Workloads im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) verbunden ist. Das Vermögensmanagement zeigte weiterhin ein gemischtes Bild. Das verwaltete Vermögen belief sich auf rund 5 Milliarden US-Dollar und lag damit aufgrund von Marktwertverlusten unter dem Vorquartal, obwohl das Geschäft Nettozuflüsse in Höhe von 69 Millionen US-Dollar verzeichnete. Galaxy gab zudem neue Partnerschaften bekannt, darunter eine Rolle bei der Unterstützung der Staking-Infrastruktur für ein börsengehandeltes Ethereum-Produkt von Blackrock.
Im Laufe des Quartals kaufte Galaxy Aktien im Wert von 65 Millionen US-Dollar zurück und schloss die Dekotierung von der Toronto Stock Exchange ab, wodurch der Handel an der Nasdaq konsolidiert wurde. Die Ergebnisse zeigen ein Unternehmen, das sich auf volatilen Kryptomärkten bewegt und gleichzeitig auf stabilere, langfristige Einnahmequellen setzt. Ob diese Umstellung die anhaltenden, preisbedingten Gewinnschwankungen ausgleichen kann, bleibt eine offene Frage.

Galaxy Digital legt ersten Nasdaq-Jahresbericht vor und plant Ausbau der KI-Rechenzentren im Umfang von 15 Milliarden Dollar
Galaxy Digital legt seinen ersten Nasdaq-Jahresbericht vor und kündigt den Ausbau eines KI-Rechenzentrums im Wert von über 15 Milliarden Dollar sowie eine Offensive im Bereich der institutionellen Krypto-Infrastruktur an. read more.
Jetzt lesen
Galaxy Digital legt ersten Nasdaq-Jahresbericht vor und plant Ausbau der KI-Rechenzentren im Umfang von 15 Milliarden Dollar
Galaxy Digital legt seinen ersten Nasdaq-Jahresbericht vor und kündigt den Ausbau eines KI-Rechenzentrums im Wert von über 15 Milliarden Dollar sowie eine Offensive im Bereich der institutionellen Krypto-Infrastruktur an. read more.
Jetzt lesen
Galaxy Digital legt ersten Nasdaq-Jahresbericht vor und plant Ausbau der KI-Rechenzentren im Umfang von 15 Milliarden Dollar
Jetzt lesenGalaxy Digital legt seinen ersten Nasdaq-Jahresbericht vor und kündigt den Ausbau eines KI-Rechenzentrums im Wert von über 15 Milliarden Dollar sowie eine Offensive im Bereich der institutionellen Krypto-Infrastruktur an. read more.










