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Französische Polizei verstärkt Sicherheitsmaßnahmen im Kryptobereich – 77 Entführungsfälle geben Anstoß für neue Schutzmaßnahmen

Der französische Innenminister Laurent Nuñez kündigte einen neuen Sicherheitsplan zum Schutz von Fachleuten aus der Kryptowährungsbranche an, nachdem die Zahl der Gewaltverbrechen gegen diese Branche stark angestiegen war.

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Französische Polizei verstärkt Sicherheitsmaßnahmen im Kryptobereich – 77 Entführungsfälle geben Anstoß für neue Schutzmaßnahmen

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass es in Frankreich im Jahr 2026 bislang 77 Entführungen und Erpressungen im Zusammenhang mit Kryptowährungen gegeben habe.
  • Aufsehenerregende Anschläge im Jahr 2025 auf Ziele wie David Balland von Ledger schürten weit verbreitete Ängste in der gesamten Branche.
  • Das Innenministerium und Adan werden einen ehrgeizigen, dreigliedrigen Plan zur Verfolgung ausländischer krimineller Vereinigungen auf den Weg bringen.

Französischer Minister will Branche beruhigen

Die französischen Behörden führen eine erweiterte Sicherheitsinitiative ein, um dem starken Anstieg von Gewaltverbrechen gegen Fachleute aus der Kryptowährungsbranche entgegenzuwirken. Innenminister Laurent Nuñez erklärte, die Polizei habe seit Januar 77 Fälle von Entführung, Verschleppung, Erpressung oder versuchter Entführung im Zusammenhang mit dem Kryptosektor registriert.

Diese Zahl stellt einen starken Anstieg gegenüber den 45 Vorfällen dar, die im gesamten Jahr 2025 gemeldet wurden. Bei einer Veranstaltung der Association of Digital Asset Holders (Adan) versuchte Nuñez, die Branchenvertreter zu beruhigen, und beschrieb die aktualisierte Strategie des Ministeriums als „ehrgeiziger“ als frühere Bemühungen.

„Das sind schwerwiegende Angelegenheiten, und Ihre Besorgnis ist berechtigt“, sagte Nuñez und fügte hinzu, dass sich die im letzten Jahr eingeführten Notfallprotokolle als wirksam erwiesen hätten. Wie Bitcoin.com News berichtete, begannen die Behörden damit, Kryptowährungsunternehmern und ihren Familien verstärkten Schutz zu gewähren, um sowohl Angreifer abzuschrecken als auch die Branche zu schützen.

Nuñez erklärte, die Strafverfolgungsbehörden hätten in diesem Jahr 200 Personen während oder im Vorfeld von Angriffen im Zusammenhang mit Kryptowährungen festgenommen. Er verwies auf einen Vorfall vom 26. Juni in der Region Somme in Nordfrankreich, bei dem Verdächtige acht Stunden nach Beginn eines Angriffs festgenommen wurden. Er führte die schnelle Reaktion auf eine vom Opfer aktivierte Notruf-Hotline zurück.

Insgesamt sind nun 724 Fachleute aus der Kryptowährungsbranche auf den Plattformen des Ministeriums zur sofortigen Identifizierung registriert, was einem Anstieg von 11 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Rahmen des aktualisierten Konzepts planen die Behörden, den Informationsaustausch auszuweiten, um kriminelle Netzwerke, von denen viele außerhalb Frankreichs operieren, besser aufspüren zu können. Das Ministerium wird zudem mit Adan zusammenarbeiten, um ein Expertennetzwerk aufzubauen, das staatliche Sicherheitsbeamte mit Akteuren aus der Privatwirtschaft verbindet. Die Anfälligkeit der Branche wurde im vergangenen Jahr durch eine Reihe von Aufsehen erregenden Angriffen unterstrichen, die im Januar 2025 begannen und sich bis Mai in Paris zuspitzten. Zu dieser Welle gehörte auch die Entführung von David Balland, Mitbegründer des Herstellers von Krypto-Hardware-Wallets Ledger. Nuñez erklärte, diese Angriffe hätten abrupt aufgehört, nachdem im Juni 2025 in Marokko ein französisch-marokkanischer Staatsbürger festgenommen worden war, der im Verdacht stand, die Entführungen orchestriert zu haben.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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