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Trump fordert Zinssenkungen, während Warsh die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Fed auf über 66 % hochschätzt

Während das CME-Fedwatch-Tool anzeigt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Anhebung des Leitzinses durch den Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) derzeit bei 66 % liegt, besteht US-Präsident Donald Trump erneut darauf, dass die Zentralbank die Kreditkosten senken müsse.

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Trump fordert Zinssenkungen, während Warsh die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Fed auf über 66 % hochschätzt

Das Wichtigste im Überblick

  • Trump drängt auf niedrigere Zinsen, doch Warsh hat während der letzten beiden FOMC-Sitzungen eine feste Haltung bewahrt.
  • Nach Warshs Rede in Jackson Hole beziffert das CME FedWatch die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September nun auf 66,4 %.
  • Bitcoin fiel um fast 1 % auf rund 77.778 US-Dollar, da die Sorgen um die Fed-Zinsen auch die Wall Street unter Druck setzten.

Trump will billigeres Geld, während Warsh eine Zinserhöhung abwägt

Am Montag wurde Trump im Oval Office gefragt, ob er dagegen sei, dass Warsh eine Zinserhöhung in Betracht ziehe. Der Präsident erklärte dem Reporter, er habe mit Fed-Vorsitzendem Kevin Warsh nicht über den Zinssatz gesprochen und werde nicht versuchen, ihm dies auszureden. „Ich habe großen Respekt vor ihm, und er wird tun, was er tun muss“, sagte Trump gegenüber der Presse. Andererseits erklärte Trump dann, dass die Vereinigten Staaten „die niedrigsten Zinssätze der Welt haben sollten“ und dass die Zentralbank die Kreditkosten senken sollte, wenn es der US-Wirtschaft gut geht.

Trumps Botschaft steht im Einklang mit seinen Äußerungen seit seiner Kritik am ehemaligen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell, den er als „zu spät“ bezeichnet hatte. Bei Warsh unterscheiden sich die Äußerungen ein wenig von denen Powells: Zunächst Lob, gefolgt von der Forderung nach billigerem Geld. Mitte August bezeichnete Trump den Leitzins als „künstlich hoch“ und äußerte seine Meinung, dass die Zentralbank die Zinsen so schnell wie möglich senken sollte.

Warsh bleibt standhaft – Grundsatzrede in Jackson Hole lässt Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung steigen

Bislang folgt Warsh diesem Rat nicht. Bei den FOMC-Sitzungen im Juni und Juli unter dem neu ernannten Fed-Vorsitzenden ließen Warsh und der Vorstand den Zinssatz unverändert. Drei der Vorstandsmitglieder hatten eine Anhebung um einen Viertelpunkt befürwortet. Warsh hat zudem die „Forward Guidance“ aus dem Repertoire der Fed gestrichen und betont, dass die Märkte die Konjunkturlage selbst einschätzen sollten, anstatt jeden Monat abzuwarten, was die Zentralbank zu tun gedenkt. Schon bevor Warsh sein Amt antrat, galt er am Markt als „hawkish“, und seine erste Rede in Jackson Hole hat diese Einschätzung noch weiter gefestigt.

Warsh betonte, dass die Inflationszahlen höher ausfielen als von der Zentralbank gewünscht, merkte jedoch auch an, dass sie „mir nicht signalisieren, dass sich die zugrunde liegenden Trends wesentlich verbessert haben“. Warsh beharrt darauf, dass „der Schwerpunkt der Fed derzeit vor allem auf den Preisen liegen sollte“. Eine Stunde nach der Rede gaben die Märkte nach, und das Fedwatch-Tool der CME, das die Terminmärkte auf Basis der Erwartungen hinsichtlich des Federal-Funds-Satzes zusammenfasst, signalisierte, dass eine Zinserhöhung im Raum stehen könnte.

Fedwatch-Wahrscheinlichkeit steigt auf 66 %, während Cramer Alarm wegen „unheilvoller Entwicklungen“ schlägt

Die Wahrscheinlichkeit stieg auf 57 %, und am Dienstag, dem 1. September 2026, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 66,4 %, dass die Fed den Zinssatz um einen Viertelpunkt anheben wird. Auch die Wetten auf Prognoseplattformen spiegeln dieselbe Stimmung wider.

CME Fedwatch tool screenshot
Bildquelle: CME Fedwatch-Tool am 1. September 2026.

Jim Cramer, Moderator von „Mad Money“ bei CNBC, erklärte auf X, dass er nicht sehe, wie die Zinsen jetzt sinken könnten, da Warsh Fed-Vorsitzender sei. „Ich sehe nicht, wie die Zinsen sinken könnten, jetzt, wo wir Warsh als ernstzunehmenden Praktiker sehen, der Präsident den Krieg nicht beenden kann, die Verbündeten in der Region fast vollständig von uns abhängig sind und die Ölaktien wieder schnell steigen. Unheilvolle Entwicklungen“, schrieb Cramer auf der Social-Media-Plattform.

Wall Street, Gold und Bitcoin sinken angesichts wachsender Makro- und Zinsängste

Unterdessen startete die Wall Street am Dienstag in schlechter Stimmung, wobei der Dow Jones Industrial Average um 374,09 Punkte nachgab. Der NYSE Composite folgte mit einem Rückgang um 123,23 Punkte. Der technologielastige Nasdaq Composite verzeichnete mit einem Verlust von 31,54 Punkten einen geringeren Einbruch, und der Standard & Poor’s 500-Index rutschte um rund 25,62 Punkte ab. Auch Edelmetalle wie Gold und Silber verzeichnen am Dienstag Kursverluste: Gold hat in den letzten 24 Stunden 2,44 % eingebüßt und notiert bei 4.339 US-Dollar pro Unze. Was das „digitale Gold“ betrifft, so ist auch der Bitcoin-Kurs zu Beginn des Handels an der Wall Street gesunken und verlor fast einen Prozentpunkt auf 77.778 Dollar pro Coin.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.