Der Hacker, der hinter dem Coldcard-Wallet-Exploit steckt und vermutlich 2.055 BTC (etwa 130 Millionen US-Dollar) an gestohlenen Bitcoins besitzt, hat zum ersten Mal seit Wochen wieder Gelder transferiert und 30,185 BTC (etwa 1,94 Millionen US-Dollar) an eine neue Wallet gesendet.
Coldcard-Hacker setzt die Übertragung der gestohlenen 30 BTC in eine neue Wallet fort

Das Wichtigste im Überblick
- Der Coldcard-Hacker hat 30,185 BTC im Wert von etwa 1,94 Millionen US-Dollar transferiert.
- Es wird angenommen, dass der Angreifer aus dem ursprünglichen Exploit 2.055 BTC im Wert von rund 130 Millionen US-Dollar besitzt.
- Onchain-Analysten werteten die Überweisung als mögliches Anzeichen dafür, dass der Hacker sich auf eine Auszahlung vorbereitet.
Der Hacker hält sich zurück, wird dann aber wieder aktiv
Vor wenigen Stunden tauchte der Hacker, der den größten Teil der Beute in Form von 2.055 BTC im Wert von rund 130 Millionen US-Dollar an sich gerissen hatte, wieder auf und transferierte 30.185 BTC im Wert von etwa 1,94 Millionen US-Dollar in eine neu erstellte Wallet. Andere Onchain-Ermittler bestätigten die Überweisung im Abstand von wenigen Minuten und bezeichneten sie als die erste Aktivität des Hackers seit dem ursprünglichen Diebstahl.

Im Vergleich zum Gesamtbestand des Hackers ist diese Transaktion gering und macht etwa 1,5 % der gestohlenen Gelder aus, doch sie ist von Bedeutung, da sie eine Phase der Inaktivität durchbricht, in der Ermittler und die breitere Bitcoin-Community einen ansonsten unberührten Haufen gestohlener Coins beobachtet hatten.
Bitcoin.com News berichtete zuvor, dass sich der Diebstahl, von dem Coldcard-Mk3-Geräte mit anfälliger Firmware betroffen waren, auf über 116 Millionen US-Dollar belief – mehr als 1.800 BTC, die von über 5.200 Adressen abgezogen wurden –, da in den Wochen nach der ersten Bekanntgabe weitere Abzugswellen entdeckt wurden.
Was die Überweisung möglicherweise bedeutet
On-Chain-Analysten betrachten die erste Bewegung gestohlener Gelder durch einen bisher inaktiv gebliebenen Hacker gemeinhin als frühes Signal für einen Auszahlungsversuch, da Angreifer Coins in der Regel durch eine Reihe von Wallets, Mixern oder Cross-Chain-Brücken leiten müssen, bevor sie versuchen können, diese in andere Vermögenswerte oder Fiat-Währung umzuwandeln, ohne sofort Aufmerksamkeit zu erregen.
Die Situation des Coldcard-Hackers wird dadurch erschwert, wie genau die gestohlenen Gelder beobachtet wurden, da er zuvor ein dreistes Angebot von einer anderen Partei erhalten hatte, die vorschlug, bei der Geldwäsche direkt in der Blockchain zu helfen – ein ungewöhnliches öffentliches Angebot, wenn man bedenkt, wie stark die betroffenen Wallets von der breiteren Sicherheitsgemeinschaft unter die Lupe genommen wurden.
Unabhängig davon hat der On-Chain-Ermittler ZachXBT erklärt, er habe nicht vor, die gestohlenen Gelder persönlich nachzuverfolgen, und überlasse diese Arbeit anderen Forschern sowie den wenigen Blockchain-Analyse-Accounts, die die Wallets seit Bekanntwerden des Exploits genau im Auge behalten haben.
Ein Hinweis auf das Ausmaß des Exploits
Die zugrunde liegende Sicherheitslücke lässt sich auf einen Firmware-Fehler in Coldcard-Geräten des in Toronto ansässigen Herstellers Coinkite zurückführen, der dazu führte, dass bestimmte Geräte Seeds mit nur einem Bruchteil der beabsichtigten kryptografischen Zufälligkeit generierten. Dadurch waren Langzeitinhaber, die Wallets auf betroffenen Firmware-Versionen erstellt hatten, Brute-Force-Angriffen ausgesetzt, mit denen sich ihre privaten Schlüssel rekonstruieren ließen.
Bitcoin.com News berichtete, dass allein auf kanadische Nutzer etwa ein Viertel aller zurechenbaren Verluste entfiel – ein Detail, das mit dem Firmensitz von Coinkite in Toronto übereinstimmt und darauf hindeutet, dass die betroffenen Geräte auf diesem Markt möglicherweise stärker im Umlauf waren.
Die erneute Aktivität eines der größten Einzelprofiteure des Exploits dürfte die Aufmerksamkeit wieder auf eine Geschichte lenken, die bereits in den Hintergrund getreten war, da sich das Tempo neuer Abflüsse verlangsamt hatte. Für Opfer, die noch auf einen Weg zur Rückgewinnung hoffen, beweist die Bewegung von Geldern durch einen Hacker, dass die Coins noch existieren und im öffentlichen Ledger nachverfolgbar bleiben – doch es erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass zumindest ein Teil der gestohlenen Bitcoins bald weitaus schwerer nachzuverfolgen sein wird.
In den kommenden Tagen werden Experten die Ziel-Wallet wahrscheinlich genau auf weitere Bewegungen überwachen, da nachfolgende Transfers oft Aufschluss darüber geben, ob ein Hacker einen Geldwäscheweg testet, Gelder im Vorfeld einer größeren Transaktion bündelt oder auf Druck von außen reagiert.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












