Laut DWF Labs wurden Vermögenswerte aus der realen Welt im Wert von mehr als 31 Milliarden US-Dollar auf die Blockchain übertragen, doch der Großteil dieses Kapitals bleibt inaktiv. Das Unternehmen argumentiert, dass die nächste Phase der Tokenisierung von Plattformen gewonnen wird, die diese Vermögenswerte innerhalb der DeFi liquide, handelbar und nutzbar machen.
DWF Labs gibt an, dass sich risikogewichtete Aktiva (RWAs) im Wert von 31 Milliarden US-Dollar auf der Blockchain befinden, jedoch weniger als 10 % davon im DeFi-Bereich aktiv sind

Das Wichtigste auf einen Blick
- Laut DWF Labs befinden sich Real-World-Assets im Wert von über 31 Mrd. US-Dollar auf der Blockchain, doch weniger als 10 % davon sind im DeFi-Bereich aktiv.
- Blackrocks „BUIDL“ verdeutlicht Liquiditätsprobleme, da monatlich weniger als 30 Transfers stattfinden.
- Maple Finance und Figure entwickeln Tools, um den Handel mit RWA, Renditen und Skalierbarkeit zu ermöglichen.
Blackrock, Maple und Figure konkurrieren darum, den Nutzen von Real-World-Assets im Wert von 31 Milliarden US-Dollar freizusetzen
Institutionen haben Real-World-Assets (RWAs) im Wert von mehr als 31 Milliarden US-Dollar auf Blockchains übertragen. Das Problem ist, dass der Großteil davon kaum in Bewegung ist.
Einem neuen Bericht von DWF Labs Research zufolge sind weniger als 10 % der tokenisierten realen Vermögenswerte – das sind etwa 3 Milliarden Dollar – im DeFi-Bereich aktiv. Der Rest liegt größtenteils in Wallets und wird als langfristige Positionen gehalten, anstatt über Kreditmärkte, Handelsplätze oder Sicherheiten-Systeme zu zirkulieren.
Diese Lücke wirft eine zentrale Frage für die Tokenisierung auf: Wird Kapital lediglich digitalisiert oder wird es produktiver?
Der Bericht verweist auf große tokenisierte US-Staatsanleihefonds wie „BUIDL“ von Blackrock, bei denen es laut Angaben trotz eines Vermögens von mehreren Milliarden Dollar weniger als 30 Transfers pro Monat gibt. DWF Labs erklärte, der Tokenisierungsboom sei real, doch der aktuelle Markt sehe immer noch eher nach einer Emissionsgeschichte als nach einer Liquiditätsgeschichte aus.
Warum tokenisiertes Kapital feststeckt
DWF Labs identifiziert drei strukturelle Hindernisse, die die Sekundärmarktaktivitäten bremsen. Das erste ist die Preisgestaltung. Private Kredit- und Immobilienanlagen stützen sich oft auf Aktualisierungen des Nettoinventarwerts, die bestenfalls täglich erfolgen. Das macht es für Market Maker schwierig, große Geschäfte mit engen Spreads zu notieren.
Das zweite Problem betrifft die Abwicklung und Rücknahme. Bei vielen tokenisierten Produkten dauert die Rücknahme immer noch Tage, während die On-Chain-Liquidität für institutionelle Kapitalflüsse nach wie vor zu gering ist. Es gibt zwar außerbörsliche Märkte, diese sind jedoch fragmentiert und für Privatanleger oft nicht zugänglich.
Das dritte Hindernis ist die Regulierung. Übertragungsbeschränkungen, „Know-Your-Customer“-Prüfungen und Zulassungsanforderungen können es erschweren, tokenisierte Vermögenswerte in die genehmigungsfreie DeFi zu integrieren.
„Liquidität ist der entscheidende Engpass für die Skalierung der Tokenisierung auf der Blockchain“, sagte Andrei Grachev, geschäftsführender Gesellschafter bei DWF Labs. „Was fehlt, ist die Infrastruktur, um diese Vermögenswerte in großem Maßstab handelbar zu machen. Löst man dieses Problem, wird die Tokenisierung zu einem Thema für den breiteren Markt und bleibt nicht nur eine Angelegenheit für institutionelle Anleger.“
Dieser Engpass hat auch beeinflusst, wer von den Wertsteigerungen profitiert. Bislang haben Vermögensverwalter, die tokenisierte Produkte emittieren, am meisten profitiert. Krypto-native Infrastrukturanbieter, darunter Kreditprotokolle, Preis-Orakel, Market Maker und Rücknahmeplattformen, haben weniger von den Gewinnen profitiert.

Infrastrukturunternehmen wollen die Lücke schließen
Laut DWF Labs beginnt sich dieses Ungleichgewicht zu verschieben. Maple Finance hat durch die Einbindung tokenisierter Kredite in Stablecoin-Sicherheitenprodukte einen „Total Value Locked“ von mehr als 3,6 Milliarden US-Dollar erzielt. Pyth und Redstone bauen eine rund um die Uhr verfügbare Preisbildungsinfrastruktur für tokenisierte Aktien und Rohstoffe auf. „Liquid Lane“ von Symbiotic nutzt ein RFQ-Modell, bei dem Market Maker um die Preisgestaltung von Rückkaufrabatten konkurrieren. Figure verfolgt einen anderen Ansatz, indem es die Emission, die sekundäre Preisfindung und die Abwicklung in einem Stack integriert. Die nächste Chance könnte sich außerhalb des dominierenden US-Dollar-Marktes ergeben. Mehr als 94 % der tokenisierten Vermögenswerte sind auf US-Dollar lautend, obwohl Staatsanleihen in anderen Währungen einen großen Anteil an traditionellen festverzinslichen Wertpapieren ausmachen. DWF Labs hebt Anleihen aus Schwellenländern hervor – darunter brasilianische Real-Anleihen mit einer Rendite von rund 10 % und türkische Lira-Anleihen mit fast 15 % – als eine Lücke, die es zu schließen gilt.
Das Unternehmen sieht zudem Potenzial bei tokenisierten Rohstoffen und Aktien. Bei Rohstoffen hat sich bereits eine Nachfrage gezeigt, während tokenisierte Aktien innerhalb von etwa einem Jahr auf ein Volumen von mehr als 1 Milliarde US-Dollar mit 185.000 Inhabern angewachsen sind.
Für DWF Labs hat die erste Phase der Tokenisierung bewiesen, dass Vermögenswerte auf der Blockchain bewegt werden können. In der nächsten Phase wird geprüft, ob diese Vermögenswerte in großem Maßstab gehandelt, abgerechnet und Renditen generieren können. Wer dieses Problem löst, könnte mehr Wert schaffen als die Emittenten selbst.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












