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Die französische Glücksspielaufsichtsbehörde warnt, dass alle E-Sport-Wetten illegal sind, während in Paris die mit 75 Millionen Dollar dotierte E-Sport-Weltmeisterschaft beginnt

Während in Paris die E-Sport-Weltmeisterschaft mit dem höchsten Preisgeld in der Geschichte dieser Sportart beginnt, hat die französische Glücksspielaufsichtsbehörde die Fans daran erinnert, dass Wetten auf dieses Ereignis illegal sind. Kein lizenzierter Anbieter darf im Land Wetten auf E-Sport annehmen, und jede Website, die solche Wetten anbietet, ist rechtswidrig – eine Haltung, die die Aufsichtsbehörde erneut bekräftigt, nachdem ihr das weltweit größte E-Sport-Event in den Schoß gefallen ist.

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Die französische Glücksspielaufsichtsbehörde warnt, dass alle E-Sport-Wetten illegal sind, während in Paris die mit 75 Millionen Dollar dotierte E-Sport-Weltmeisterschaft beginnt

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die französische ANJ erklärt, dass alle E-Sport-Wettseiten illegal sind und kein lizenzierter Anbieter solche Wettmärkte anbieten darf.
  • Das Verbot ergibt sich aus dem Glücksspielgesetz von 2010, das Online-Wetten auf die von der ANJ gelisteten Sportarten beschränkt.

Eine harte Linie angesichts des bevorstehenden größten E-Sport-Events der Welt

Paris ist vom 6. Juli bis zum 23. August Gastgeber der E-Sport-Weltmeisterschaft – das mit Saudi-Arabien verbundene Wettkampfprojekt musste aufgrund geopolitischer Sicherheitsbedenken von Riad verlegt werden. Über sieben Wochen hinweg finden im Rahmen des Turniers 25 Wettbewerbe in 24 Spielen statt – darunter „Counter-Strike 2“, „League of Legends“, „Valorant“ und „Dota 2“ – und zieht mehr als 2.000 Spieler aus über 200 verschiedenen Organisationen an, von denen viele eine Vergütung für ihre Teilnahme am Dachprogramm des EWC erhalten. Das Turnier ist mit einem Preisgeld von mehr als 75 Millionen US-Dollar dotiert – dem höchsten, das jemals im E-Sport ausgeschrieben wurde.

Lizenzierte französische Anbieter wie Betclic, Winamax, PMU und Unibet dürfen auf keines dieser Spiele auch nur einen einzigen Wettmarkt anbieten. Die französische Autorité nationale des jeux (ANJ) hat erneut bekräftigt, dass Wetten auf E-Sport-Wettbewerbe auf dem gesamten französischen Markt nicht zulässig sind. „Alle Websites, die Wetten auf E-Sport anbieten, sind in Frankreich illegal“, erklärte die Aufsichtsbehörde und warnte die Verbraucher vor solchen Plattformen mit der Begründung, dass diese ein hohes Suchtrisiko bergen, keine Maßnahmen zum Spielerschutz umsetzen und Spielesoftware verwenden, die weder von der Behörde geprüft noch zertifiziert ist – wodurch keine Garantie dafür besteht, dass die Ergebnisse nicht manipuliert sind.

Die Austragung des Turniers hat bereits breite Aufmerksamkeit bei französischen Institutionen auf sich gezogen: France Télévisions überträgt die Esports World Cup ab dem 7. Juli täglich live auf France 2 und france.tv und bringt damit eines der größten Events im Bereich des Wettkampf-Gamings erstmals ins nationale Fernsehen. Das Ausmaß spiegelt einen rasant wachsenden Sektor wider – die weltweiten E-Sport-Einnahmen steigen bis 2026 auf 5,1 Milliarden US-Dollar, bei einem Publikum von über 640 Millionen.

Das Verbot ist keine neue Regelung, sondern eine Folge der Struktur des französischen Wettrechts. Nach dem Gesetz vom 12. Mai 2010, das den Wettbewerb bei Online-Wetten öffnete, sind Wetten auf die Sportarten beschränkt, die die ANJ in ihre genehmigte Liste aufnimmt – und darauf ist kein Videospiel-Wettbewerb aufgeführt. Eine spätere Reform, das Gesetz zur „Digitalen Republik“ von 2016, erkannte E-Sport zwar offiziell als legitimen Wettkampf an, dehnte die Wettrechte jedoch nicht darauf aus. Das Ergebnis ist, dass E-Sport in Frankreich auf höchstem Niveau gespielt, übertragen und gefeiert werden kann, aber nicht legal gewettet werden darf.

Als häufigste Bedenken werden die Wettbewerbsintegrität und das Risiko von Spielmanipulationen bei Titeln mit hoher Spielerfluktuation sowie der Schutz von Minderjährigen genannt, die im E-Sport-Publikum stark vertreten sind. Anstatt die breitere Debatte über die Ausweitung des Rahmens für legales Online-Glücksspiel wieder aufzunehmen, haben die französischen Behörden den E-Sport davon ausgenommen, während sie den Gaming-Sektor öffentlich unterstützen: Präsident Emmanuel Macron empfing die Organisatoren der E-Sport-Weltmeisterschaft im Élysée-Palast im Vorfeld der Veranstaltung und signalisierte damit institutionelle Unterstützung für die Ausrichtung, ohne jedoch Schritte in Richtung einer Legalisierung von Wetten zu unternehmen.

Da es im Inland keine legale Anlaufstelle gibt, fließt die Nachfrage nach E-Sport-Wetten auf Offshore- und nicht lizenzierte Websites – und der typische E-Sport-Wetter, der von französischen Branchenanalysten als jung, onlineaktiv und mit Kryptowährungen vertraut beschrieben wird, entspricht weitgehend der Bevölkerungsgruppe, die der Rechtsrahmen eigentlich schützen soll. Die ANJ, die nun von Pascal Chèvremont geleitet wird, der am 22. Juni per Präsidialdekret ernannt wurde, hat die Bekämpfung illegaler Angebote und den Schutz gefährdeter Spieler zu zentralen Prioritäten erklärt und fordert die Verbraucher auf, rechtswidrige Websites zu melden, damit sie Ermittlungen einleiten und eine administrative Sperrung veranlassen kann.

Für die Dauer der E-Sport-Weltmeisterschaft ist die Lage also eindeutig: Hunderte Millionen werden zuschauen, Tausende werden antreten, und in Frankreich darf auf nichts davon legal gewettet werden.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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