Die Deutsche Börse hat eine Beteiligung in Höhe von 200 Millionen US-Dollar an Kraken erworben und bewertet die Krypto-Börse damit mit 13,3 Milliarden US-Dollar. Die Partnerschaft zielt darauf ab, den Zugang institutioneller Anleger zu digitalen Vermögenswerten zu erweitern und eine Brücke zwischen der traditionellen Finanzwelt und den Kryptomärkten zu schlagen.
Deutsche Börse investiert 200 Millionen Dollar in die Krypto-Börse Kraken

Kraken nach Beteiligung der Deutschen Börse mit 13 Milliarden US-Dollar bewertet
Die Deutsche Börse hat eine Minderheitsbeteiligung an der Kryptobörse Kraken erworben – eines der bislang deutlichsten Anzeichen dafür, dass Europas größter Marktbetreiber sein Engagement im Bereich digitaler Vermögenswerte ausbaut.
Die deutsche Börsengruppe gab bekannt, dass sie 200 Millionen US-Dollar in Payward, die Muttergesellschaft von Kraken, investiert hat und sich damit einen Anteil von rund 1,5 % bei vollständiger Verwässerung gesichert hat. Laut einem Bericht von Bloomberg bewertet die Transaktion Kraken mit etwa 13,3 Milliarden US-Dollar. Dieser Schritt baut auf einer bestehenden Beziehung zwischen den beiden Unternehmen auf und signalisiert eine umfassendere Initiative zur Integration der traditionellen Finanzinfrastruktur mit den Kryptomärkten. Die Partnerschaft soll sich auf regulierte Angebote konzentrieren, darunter tokenisierte Vermögenswerte und Derivate, und gleichzeitig die Liquidität für institutionelle Kunden verbessern. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Kraken in 360T, die Devisenhandelsplattform der Deutschen Börse, integriert. Die Anbindung soll Kraken-Nutzern Zugang zu Devisenliquidität auf Bankenniveau verschaffen und damit möglicherweise den Umtausch zwischen Fiat-Währungen und digitalen Vermögenswerten optimieren.
Die Unternehmen planen zudem, den Einsatz von Kraken Embed auszuweiten, einem Dienst, der es Institutionen ermöglicht, Kryptohandel und -verwahrung unter ihrer eigenen Marke anzubieten. Die Initiative richtet sich an Banken, Fintech-Unternehmen und Vermögensverwalter, die in den Bereich der digitalen Vermögenswerte einsteigen möchten, ohne die Infrastruktur von Grund auf neu aufbauen zu müssen. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung werden weitere Entwicklungen erwartet. Dazu gehört die Ermöglichung des Handels mit Derivaten, die an der Eurex, der Derivatebörse der Deutschen Börse, notiert sind, über die Plattform von Kraken.
Die Investition unterstreicht eine zunehmende Annäherung zwischen etablierten Finanzinstituten und dem Kryptosektor. Für Kraken bedeutet die Unterstützung durch die Deutsche Börse die Bereitstellung von Kapital und eine strategische Ausrichtung auf einen der einflussreichsten Finanzmarktbetreiber Europas. Für die Deutsche Börse bietet die Beteiligung einen direkten Zugang zu einer globalen Krypto-Plattform in einer Zeit, in der sich der Wettbewerb um die Infrastruktur für digitale Vermögenswerte verschärft.

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Die Transaktion spiegelt zudem einen breiteren Trend wider, bei dem traditionelle Finanzunternehmen über explorative Partnerschaften hinausgehen und Kapitalbeteiligungen an Krypto-Unternehmen eingehen. Durch die Kombination von Handels-, Verwahrungs- und Tokenisierungsfähigkeiten positionieren sich beide Unternehmen so, dass sie einen größeren Anteil an den institutionellen Kapitalflüssen in digitale Vermögenswerte für sich gewinnen können.




