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Das CLARITY-Gesetz gewinnt an Dringlichkeit, da mehr als 100 Krypto-Organisationen den Senat zum Handeln auffordern

Die Gesetzgebung zur Struktur des Kryptomarktes gewinnt zunehmend an Dringlichkeit, da US-Branchenverbände den Kongress zum Handeln drängen. Ein zügigeres Vorankommen des CLARITY Act könnte die Regulierung, die Investitionen und die Position der USA im Bereich der digitalen Finanzen prägen. Die wichtigsten Erkenntnisse:

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Das CLARITY-Gesetz gewinnt an Dringlichkeit, da mehr als 100 Krypto-Organisationen den Senat zum Handeln auffordern
  • Über 100 Organisationen unterstützen den CLARITY Act und drängen auf eine schnellere Krypto-Gesetzgebung in den USA.
  • Zu den Unterzeichnern gehören Coinbase, Ripple und Circle, die davor warnen, dass Verzögerungen die Wettbewerbsfähigkeit der USA schwächen könnten.
  • Maßnahmen des Kongresses zur Marktstruktur könnten Kapital und Innovation in den USA halten.

Vorstoß für den CLARITY Act erhöht den Druck auf den Senat

Die US-Branche für digitale Vermögenswerte drängt den Kongress, die Gesetzgebung zur Struktur des Kryptomarktes zügiger voranzutreiben, da sich der regulatorische Wettbewerb weltweit verschärft. Am 23. April 2026 forderten die Blockchain Association, der Crypto Council for Innovation und über 90 Organisationen – deren Gesamtzahl einschließlich der Stand With Crypto-Ortsgruppen 100 übersteigt – den Bankenausschuss des Senats auf, die Ausarbeitung des CLARITY Act voranzutreiben, und argumentierten, dass ein bundesweites Rahmenwerk nun für Marktsicherheit, Verbraucherschutz und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der USA unerlässlich sei.

In einem gemeinsamen Schreiben an die Vorsitzenden des Bankenausschusses des Senats erklärte die Koalition, dass die derzeitige Dynamik in Washington in formelle gesetzgeberische Maßnahmen münden sollte. Zu den Unterzeichnern gehörten Börsen, Risikokapitalfirmen, Infrastrukturanbieter, Interessenverbände sowie Unternehmen und Organisationen im Bereich digitaler Vermögenswerte, darunter Coinbase, Circle, Kraken, Andreessen Horowitz, Chainalysis, Uniswap Labs und Ripple.

In dem Schreiben wurde darauf hingewiesen, dass die Arbeit des Ausschusses auf jahrelangem parteiübergreifendem Engagement in Kongressbüros und Bundesbehörden aufbaut. Es wurde zudem argumentiert, dass die Aktivitäten der Behörden allein keine dauerhafte Lösung für den Sektor bieten können. Die Koalition warnte vor einer Rückkehr zur „Regulierung durch Durchsetzung“, die ihrer Ansicht nach zu anhaltender Unsicherheit für Entwickler und Marktteilnehmer führe. Sie fügte hinzu:

„Rechtzeitiges Handeln ist entscheidend, da andere wichtige Rechtsordnungen bereits umfassende Rahmenbedingungen umgesetzt haben und das Fehlen einer vergleichbaren US-Politik das Risiko birgt, sowohl wirtschaftliche als auch strategische Vorteile zu verlieren.“

US-Krypto-Regeln könnten Investitionen und globale Position prägen

Die Branche positioniert die Marktstruktur als grundlegendes Thema und nicht als eng gefasste Compliance-Anforderung. In dem Schreiben wird erläutert, dass ein umfassender bundesstaatlicher Rahmen die Zuständigkeit der Regulierungsbehörden klären, auf digitale Vermögenswerte zugeschnittene Offenlegungsstandards einführen und einheitliche Regeln in allen 50 Bundesstaaten festlegen würde. Es umreißt zudem zentrale Prioritäten, darunter die Beibehaltung von Verbraucherprämien im Zusammenhang mit Zahlungs-Stablecoins, die Ermöglichung der Aufsicht durch die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) für tokenisierte Finanzinstrumente, den Schutz dezentraler Technologieentwickler und Dienstleister sowie die Verbesserung der Offenlegungs- und Token-Zertifizierungsprozesse.

Für Krypto-Unternehmen, Investoren und Entwickler wirken sich diese Themen darauf aus, wo Produkte auf den Markt kommen, wie Unternehmen skalieren und ob Kapital in den USA verbleibt oder ins Ausland abfließt. Für politische Entscheidungsträger stehen Arbeitsplätze, Innovation und die strategische Position des Landes im Bereich der digitalen Finanzen auf dem Spiel.

Das übergeordnete Argument des Schreibens lautet, dass die USA nach wie vor den globalen Standard setzen können, wenn der Kongress handelt, solange das parteiübergreifende Engagement aktiv bleibt. Die Koalition erklärte, die Führungsrolle des Landes auf den Finanzmärkten habe historisch gesehen von klaren Regeln, starken Institutionen und Offenheit für Innovationen abgehangen. Sie nutzte diesen Punkt, um die Gesetzgebung zur Marktstruktur als eine Entscheidung mit kurz- und langfristigen Konsequenzen für die Wirtschaft der digitalen Vermögenswerte zu positionieren. Das Schreiben schloss mit folgenden Worten:

„Mit einer durchdachten Gesetzgebung zur Marktstruktur hat der Kongress die Möglichkeit, diese Führungsrolle auf die nächste Generation der Finanztechnologie auszuweiten.“

Diese Perspektive verleiht dem Thema eine Relevanz, die über den Kryptosektor hinausgeht, da der nächste Schritt des Senats Einfluss darauf haben könnte, wie digitale Vermögenswerte reguliert, entwickelt und in die US-Finanzmärkte integriert werden.

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