Professionelle Anleger sind noch nicht in nennenswertem Umfang auf den Bitcoin-Markt zurückgekehrt, wobei ein wichtiger Indikator für die Kursentwicklung an den Börsen auf anhaltende Zurückhaltung seitens der in den USA ansässigen Institutionen hindeutet. Analysten zufolge deutet der anhaltende Preisabschlag bei Coinbase im Vergleich zu Binance auf eine schwache institutionelle Nachfrage hin, während die Beteiligung von Privatanlegern die Marktaktivität weiterhin stützt.
Bitcoin sieht sich mit einer mangelnden institutionellen Nachfrage konfrontiert, während die Kluft zwischen Coinbase und Binance Warnsignale sendet

Wichtigste Erkenntnisse
- Rekordtiefe negative Werte deuten auf eine anhaltende Schwäche bei den großen US-Bitcoin-Käufern hin.
- Unterdessen scheint die auf Privatanleger ausgerichtete Handelsaktivität widerstandsfähiger zu sein als die Beteiligung institutioneller Anleger.
- Analysten zufolge würde eine nachhaltige Erholung des Index wahrscheinlich eine stärkere Beteiligung institutioneller Anleger erfordern.
Institutionelle Käufer halten sich zurück, während die negative Coinbase-Prämie die Besorgnis verstärkt
Bitcoin zeigt weiterhin Anzeichen einer schwachen institutionellen Beteiligung, wobei ein wichtiger Marktindikator nun eine Warnung aussendet, die bereits seit einer Rekorddauer anhält. Der Coinbase-Premium-Index, der die Preisdifferenz zwischen Bitcoin auf Coinbase Advanced und Binance misst, blieb in den letzten Wochen überwiegend negativ. Insbesondere erklärte der On-Chain-Analyst Alex Bayarchyk am 21. Juni, dass die Kennzahl 44 Tage in Folge im negativen Bereich lag, was die längste Serie seit Beginn der Aufzeichnungen darstellt. Der Analyst schrieb auf X:
„Die Coinbase-Bitcoin-Prämie ist seit rekordverdächtigen 44 Tagen in Folge negativ – die längste Serie aller Zeiten.“
„Das bedeutet, dass BTC in den USA günstiger gehandelt wird als an globalen Börsen, was auf eine schwache institutionelle Nachfrage und Kapitalabflüsse aus dem US-Markt hindeutet. In der Vergangenheit gingen anhaltend negative Prämien Phasen schwächerer Kursentwicklung voraus“, merkte er an.
Der Coinbase-Prämienindex ist ein gängiger Maßstab für die institutionelle Nachfrage. Coinbase wird oft mit US-amerikanischen Institutionen und professionellen Anlegern in Verbindung gebracht, während Binance eine größere Präsenz im Privatkundenbereich aufweist. Wenn Bitcoin auf Coinbase im Vergleich zu Binance mit einem Abschlag gehandelt wird, deutet dies auf eine schwächere institutionelle Nachfrage im Verhältnis zu Privatkunden hin.
Die Dauer der aktuellen Serie hat die Aufmerksamkeit von Marktbeobachtern auf sich gezogen, die die anhaltend negativen Werte als Beweis dafür ansehen, dass die schwache institutionelle Nachfrage keine kurzfristige Anomalie ist. Während Privatanleger weiterhin am Markt teilnehmen, scheinen größere Investoren zögerlich zu sein, ihr Engagement zu erhöhen.
Der Cryptoquant-Autor und Marktanalyst Darkfost hat ebenfalls auf die anhaltende Schwäche des Indikators als Beweis dafür hingewiesen, dass professionelle Nachfrage nach wie vor weitgehend fehlt, und erklärte:
„Der aktuelle Zeitraum bleibt weitgehend negativ, professionelle Nachfrage ist nicht zu erkennen.“
„Die institutionelle Nachfrage hinkt hinterher“, so der Analyst. „Wenn der Coinbase-Premium-Index so negativ ist, bedeutet das, dass Institutionen mehr verkaufen als Privatanleger, die größtenteils auf Binance aktiv sind, was den Preis auf Coinbase Advanced nach unten zieht.“

Das alarmierende Signal hinter dem Einbruch des Bitcoin-Aufschlags bei Coinbase
Über die 44-tägige Serie hinaus gibt die Größe der Differenz zwischen Coinbase und Binance Aufschluss über das Anlegerverhalten. Ein größerer negativer Spread signalisiert eine stärkere Divergenz zwischen institutionellen und Privatanlegern.
Die aktuellen Werte deuten darauf hin, dass Privatanleger weiterhin aktiv sind, während institutionelle Anleger vorsichtig bleiben. Im Gegensatz zu Privatanlegern, die oft versuchen, vermeintliche Tiefststände zu kaufen, halten sich institutionelle Anleger in der Regel an strenge Risikomanagement-Rahmenbedingungen und warten auf eine Trendbestätigung, bevor sie nennenswertes Kapital einsetzen. Darkfost hob diesen Unterschied hervor:
„Diese Investoren verhalten sich nicht wie Privatanleger. Sie handeln nach einer permanenten Risikomanagement-Logik; sie versuchen nicht, einen potenziellen Tiefpunkt zu kaufen, sondern suchen nach Bestätigung und nach Performance.“
Angesichts dieser Entwicklung beobachten Händler nun, ob der Coinbase-Premium-Index wieder in den positiven Bereich zurückkehren kann – eine Entwicklung, die nach wochenlanger anhaltender Schwäche auf eine stärkere Nachfrage auf der Coinbase-Seite hindeuten würde.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












