Strive, Inc. hat in der vergangenen Woche 759 Bitcoin in seine Bilanz aufgenommen und damit seine Strategie einer schuldenfreien Finanzpolitik bekräftigt, die darauf abzielt, BTC zum zentralen Reservevermögen und Leistungsmaßstab des Unternehmens zu machen.
Bitcoin-Kauf im Wert von 50 Millionen Dollar enthüllt Strives jüngsten Schachzug im Wettlauf um die Staatskasse

Das Wichtigste im Überblick
- Strive kaufte vom 15. bis 21. Juni 759 Bitcoin für 50 Mio. US-Dollar und erhöhte damit seinen Bestand auf 19.864 BTC.
- Der Jahresgewinn von ASST in Höhe von 85,30 % verdeutlicht die Hebelwirkung von Bitcoin, wenngleich ein Verwässerungsrisiko besteht.
- Die SATA-Strategie von Strive bietet eine jährliche Rendite von 13 %, da das Management bis 2026 mehr BTC pro Aktie anstrebt.
Strive stockt BTC-Bestand um 50 Mio. US-Dollar auf
Das an der Nasdaq notierte Unternehmen Strive, das unter dem Tickersymbol ASST gehandelt wird, gab bekannt, dass es die Bitcoins zwischen dem 15. und 21. Juni zu einem Durchschnittspreis von rund 65.850 US-Dollar pro BTC, einschließlich Gebühren und Kosten, erworben hat.
Der Kauf kostete etwa 50 Millionen US-Dollar und erhöhte Strives gemeldeten Bestand auf 19.864 BTC, gegenüber 19.105 BTC zum 12. Juni. Mit diesem Kauf rückt Strive laut den Statistiken von bitcointreasuries.net auf Platz sieben der größten Bitcoin-Treasury-Unternehmen vor – vor SpaceX und hinter Bullish.

Strive gab den Erwerb in einem am 22. Juni 2026 bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereichten Formular 8-K bekannt. Die Einreichung wurde vom Vorsitzenden und CEO Matthew Cole unterzeichnet. Das Unternehmen meldete zudem liquide Mittel in Höhe von 144,5 Millionen US-Dollar, ein Anstieg gegenüber 141,4 Millionen US-Dollar, während sich die Anzahl der Stammaktien der Klasse A um etwa 1,89 Millionen Aktien erhöhte.
Ein auf BTC basierendes Treasury-Modell
Die Einreichung setzt Strives Strategie fort, Bitcoin durch Aktienemissionen und Vorzugsaktien zu erwerben und dabei eine Verschuldung zu vermeiden. Für Anleger macht dies die Aktie zu einem an BTC gekoppelten Anlageinstrument mit einem anderen Risikoprofil als beim reinen direkten Halten von Bitcoin.
Die erklärten Ziele von Strive bestehen darin, Bitcoin anzuhäufen, den Bitcoin-Anteil pro Aktie zu erhöhen und im Laufe der Zeit durch den Aufbau von Eigenbeständen, strukturierte Finanzierungen und aktive Kapitalallokation eine bessere Wertentwicklung als Bitcoin selbst anzustreben.
Dieser Ansatz verleiht ASST eine klare Identität auf dem Kryptomarkt, zwingt die Aktionäre jedoch auch dazu, zwei Variablen gleichzeitig im Auge zu behalten: die Kursentwicklung von Bitcoin und die Frage, ob die Ausgabe neuer Aktien mehr BTC pro Aktie hinzufügt, als sie verwässert.
Jüngstes Kaufverhalten
Der jüngste Kauf folgt auf mehrere frühere Akquisitionen im Jahr 2026. Strive kaufte Ende Mai und Anfang Juni etwa 2.500 BTC zu einem Durchschnittspreis von knapp 74.092 US-Dollar, Mitte Juni 73 BTC zu etwa 63.646 US-Dollar und im Mai 1.109 BTC zu rund 76.989 US-Dollar.
Durch diesen stetigen Aufbau ist Strive zu einem der größeren börsennotierten Bitcoin-Inhaber geworden, obwohl das Unternehmen noch weit jünger ist als Konkurrenten wie Strategy. Michael Saylors Strategy gab am selben Tag den Kauf von 520 BTC bekannt.
Die derzeitige Struktur von Strive entstand im Zuge einer Reverse-Merger-Transaktion im September 2025 mit Asset Entities Inc., einem kleineren, an der Nasdaq notierten Unternehmen für digitales Marketing und Content. Das fusionierte Unternehmen agiert nun als börsennotiertes Bitcoin-Treasury- und Strukturfinanzierungsunternehmen.
Was das für ASST bedeutet
Die ASST-Aktie notiert am 22. Juni zur Mittagszeit 3 % im Plus, hat im vergangenen Monat jedoch 20 % verloren. Auch in den letzten 12 Monaten ist der Kurs um mehr als 84 % gesunken. Die Aktie bleibt weiterhin sehr volatil und ist eng an den Bitcoin-Kurs, die Entwicklungen im Treasury sowie Verwässerungsbedenken gekoppelt.

Die SATA-Vorzugsaktie von Strive ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Finanzierungsstrategie. Das Vorzugsaktieninstrument bot zuletzt einen effektiven Jahreszins von 13 %, wobei die Dividenden ab Mitte Juni 2026 auf tägliche Auszahlungen umgestellt werden.
Das Unternehmen positioniert SATA als Ertragsinstrument mit geringerer Volatilität, das zur Finanzierung von Bitcoin-Käufen beitragen kann, während seine Stammaktien eine direktere Möglichkeit bieten, auf das Wachstum der Bitcoin-Reserven und deren Umsetzung zu spekulieren.
Das Risiko ist klar: Die Volatilität von Bitcoin, regulatorischer Druck, Verwässerung durch Kapitalbeschaffung und Ausführungsrisiken können der Strategie entgegenwirken. Das Aufwärtspotenzial hängt davon ab, dass Strive den BTC-Wert pro Aktie steigert und dabei die Liquidität bewahrt sowie durch Hebelwirkung bedingte Belastungen vermeidet.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











