Die Händler auf den Prognosemärkten setzten bei Englands 3:2-Sieg gegen Mexiko im Achtelfinale auf Kalshi und Polymarket zusammen fast 460 Millionen Dollar ein. Das Spiel, das als eines der bisher besten der Weltmeisterschaft gilt, sorgte mit den Schwankungen um zwei Tore, der roten Karte und den beiden Elfmetern für heftige Schwankungen bei der Gewinnwahrscheinlichkeit Englands, bevor diese sich schließlich bei 100 % einpendelte. Das Handelsvolumen bei diesem einzelnen Spiel unterstreicht, wie stark der Handel mit Event-Kontrakten zur Weltmeisterschaft gewachsen ist.
Auf den Prognosemärkten wurden im Spiel Mexiko gegen England fast 460 Millionen Dollar umgesetzt, während sich die WM-Quoten von einer roten Karte hin zu einer sicheren Sache verschoben

Wichtige Erkenntnisse
- Kalshi verzeichnete beim Spiel Mexiko gegen England ein Handelsvolumen von rund 402 Mio. $, Polymarket von 57,7 Mio. $.
- Die Gewinnwahrscheinlichkeit Englands schwankte stark nach der roten Karte für Jarell Quansah in der 54. Minute, erholte sich dann aber wieder.
- Eine separate Wette eines Sportwettenanbieters aus Nevada in Höhe von 1 Mio. US-Dollar auf das Weiterkommen Mexikos ging verloren, da England schließlich mit 3:2 gewann.
Wie sich der Markt im Verlauf des Spiels entwickelte
Der Handel rund um das Achtelfinalspiel Mexiko gegen England folgte fast Schritt für Schritt einem der turbulentesten Spiele des Turniers. Auf Kalshi eröffneten die Kontrakte auf das Weiterkommen Englands kurz vor dem Anpfiff nahezu ausgeglichen – der Anpfiff wurde um eine Stunde verschoben, nachdem Blitze in der Nähe des Azteca-Stadions eine Verzögerung von 20:00 Uhr auf 21:00 Uhr ET erzwungen hatten.
Als Jude Bellingham innerhalb von 98 Sekunden zwei Tore erzielte und England damit 2:0 in Führung brachte, schoss die Quote für England prozentual in Richtung der Mitte der 80er. Julián Quiñones verkürzte noch vor der Halbzeitpause auf 2:1, und der Markt gab nach, da ein Comeback Mexikos in greifbare Nähe rückte.
In der 54. Minute erhielt der englische Rechtsverteidiger Jarell Quansah nach einer Videoüberprüfung wegen eines Tacklings mit gestreckten Stollen die direkte rote Karte, wodurch England nur noch zu zehnt spielte – und die Händler bewerteten kurzzeitig die Chancen auf ein Comeback Mexikos neu, was die Wahrscheinlichkeit für einen englischen Sieg sowohl bei Kalshi als auch bei Polymarket abstürzen ließ.
Die Quoten blieben nicht lange stabil: Harry Kane verwandelte in der 60. Minute einen Elfmeter und stellte den Zwei-Tore-Vorsprung zum 3:1 wieder her, und obwohl Raúl Jiménez mit einem eigenen Elfmeter zum 3:2 antwortete, stieg Englands Quote in der letzten halben Stunde stetig an, da Mexiko die 10-Mann-Abwehr nicht knacken konnte, und erreichte schließlich 100 %, als die „Three Lions“ auch die 11-minütige Marathon-Niederlage der Nachspielzeit überstanden und sich damit ihren Platz im Viertelfinale gegen Norwegen sicherten, das zuvor am selben Tag Brasilien besiegt hatte.
Das Handelsvolumen hinter diesen Schwankungen war beträchtlich: Kalshis Spielmarkt verzeichnete einen Handelsumsatz von etwa 402 Millionen US-Dollar und Polymarket rund 57,7 Millionen US-Dollar – ein Gesamtumsatz von fast 460 Millionen US-Dollar für ein einziges Achtelfinalspiel. Dieses Ausmaß geht einher mit einem branchenweiten Wachstum, bei dem Prognosemarkt-Plattformen bis 2026 monatliche Umsätze in Milliardenhöhe verzeichnen werden, wobei Kalshi und Polymarket immer detailliertere In-Game-Kontrakte anbieten. Die Aktivitäten bei den Event-Kontrakten verliefen parallel zu den herkömmlichen Sportwetten, wo sich dasselbe Ergebnis als kostspielig erwies. Ein Wetter bei Station Casinos in Nevada hatte vor dem Anpfiff 1 Million US-Dollar auf den Einzug Mexikos gesetzt – 750.000 US-Dollar bei einer Quote von -105 und 250.000 US-Dollar bei einer Quote von -120 –, was weltweit für Schlagzeilen sorgte.
Im Gegensatz zu einem Sportwettenanbieter, bei dem Wetter gegen das Haus wetten, ermöglichen Kalshi und Polymarket den Händlern, Ja/Nein-Kontrakte gegeneinander zu kaufen und zu verkaufen, wobei der Preis jedes Kontrakts direkt einer impliziten Wahrscheinlichkeit entspricht – weshalb sich das Intraday-Diagramm eher als Live-Indikator für die Schwankungen des Spiels lesen lässt als als feste Vorab-Quote. Bei der Kennzahl „Handle“ ist eine Einschränkung zu beachten: Bei Sportwetten entspricht sie im Wesentlichen der Gesamtsumme der Einsätze, doch da Kontrakte auf Prognosemärkten vor ihrer Abrechnung wiederholt weiterverkauft werden, überbewertet das Handelsvolumen den tatsächlich eingesetzten Geldbetrag.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











