Arthur Hayes, Mitbegründer von BitMEX, argumentierte in einer neuen Analyse, dass das ausgeweitete Anleihe-Rückkaufprogramm des US-Finanzministeriums den Beginn eines neuen Bitcoin-Bullenmarktes markiere, da BTC nun bereits den zweiten Tag in Folge über 80.000 US-Dollar notiert.
Arthur Hayes: Rückkäufe durch das Finanzministerium läuten einen „neuen Bitcoin-Bullenlauf“ ein

Die wichtigsten Erkenntnisse
- Arthur Hayes sagte, die Rückkäufe des Finanzministeriums signalisierten einen neuen Bitcoin-Hausse-Lauf, da BTC diese Woche die 80.000-Dollar-Marke überschritten habe.
- Das Finanzministerium wird die Obergrenzen für den Rückkauf langfristiger Anleihen ab dem 9. September auf 4 Milliarden US-Dollar pro Transaktion verdoppeln.
- Hayes erklärte, sein Fonds Maelstrom befinde sich derzeit auf „maximalem Risiko“ und sei stark in BTC, ETH und ENA engagiert.
Rückkäufe, Renditen und der Anstieg des Bitcoin-Kurses
Arthur Hayes, Mitbegründer von BitMEX und Chief Investment Officer von Maelstrom, veröffentlichte heute einen Forschungsbericht, in dem er vehement argumentierte, dass das ausgeweitete Anleihe-Rückkaufprogramm des US-Finanzministeriums den Beginn eines neuen Bitcoin-Bullenmarktes markiert habe. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung fiel mit Bitcoin-Kursbewegungen zusammen, die den Wert auf ein Tageshoch von 81.000 US-Dollar trieben.

Um die bevorstehenden Maßnahmen des Finanzministeriums näher zu erläutern: Die Regierungsbehörde wird das maximale Rückkaufvolumen für langfristige Anleihen von 2 Milliarden US-Dollar auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar pro Transaktion verdoppeln. Diese Maßnahme soll ab dem 9. September in Kraft treten und bis zum 4. November andauern; sie ist Teil eines umfassenderen Plans, der im Laufe des Quartals 38 Milliarden US-Dollar für liquiditätsstützende Käufe und 25 Milliarden US-Dollar für Rückkäufe zur Liquiditätssteuerung mit kurzer Laufzeit vorsieht.
Hayes’ Argumentation ist recht einfach: Durch den Aufkauf älterer, länger laufender Schatzanweisungen werden deren Kurse zwangsläufig in die Höhe schnellen (während sich ihre Renditen verringern). Infolgedessen werden Risikoanlagen wie Bitcoin für alle attraktiver, die nach soliden Renditen suchen.
Aus eher technischer Sicht ist anzumerken, dass die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen um den Zeitpunkt der Ankündigung herum auf 4,65 % sank und die Rendite 30-jähriger Anleihen sich 5,20 % annäherte. Darüber hinaus fiel der Anstieg des Bitcoin-Kurses in den letzten Tagen mit Nettozuflüssen in Bitcoin-ETFs in Höhe von rund 517 Millionen US-Dollar zusammen, was zusätzlich zur makroökonomischen Entwicklung eine zweite Quelle für Kaufdruck darstellte.
„Maximales Risiko“
In einem kürzlich geführten Interview erklärte Hayes dem „Crypto Banter“-Moderator Ran Neuner, dass es ein Fehler wäre, risikoreiche Anlagen im aktuellen Umfeld zu meiden, und fügte hinzu, dass sein Unternehmen Maelstrom derzeit in viele solcher Anlagen investiert sei, darunter Bitcoin, Ether, ENA und ETHFI.
Hayes argumentierte, dass Bessent im Grunde genommen dasselbe Strategiekonzept zur Liquiditätsausweitung verfolgt, das die ehemalige Finanzministerin Janet Yellen in früheren Jahren angewandt hat: Durch die Emission von Schuldtiteln und Rückkäufe werden die Marktbedingungen so gesteuert, dass dies ähnlich wie die quantitative Lockerung der Federal Reserve funktioniert, ohne technisch gesehen eine solche zu sein.
In diesem Zusammenhang verfasste der Mitbegründer von BitMEX kürzlich einen Artikel mit dem Titel „Yen-Quake“, in dem er argumentierte, dass der Druck auf den Dollar-Yen-Wechselkurs Japan und die USA dazu zwingen könnte, ihre politischen Reaktionen so zu koordinieren, dass dies letztendlich Bitcoin zugutekommen würde.
Beide seiner Beiträge hatten eine gemeinsame Botschaft: dass die Steuerung der Staatsbilanz (und nicht Entwicklungen im Kryptobereich) die treibende Kraft hinter der nächsten großen Bewegung von Bitcoin ist.
Nicht ganz quantitative Lockerung
In seinen jüngsten Äußerungen hat Hayes darauf geachtet, eine Unterscheidung zwischen Rückkäufen von Staatsanleihen und den Anleihekäufen der Fed zu treffen, und fügte hinzu, dass zwar beide Risikoanlagen stützen können, es jedoch einen deutlichen Unterschied zwischen den beiden gebe.
Rückkäufe, so betont er, seien offiziell ein Instrument der Schuldenverwaltung, das darauf abziele, die Marktliquidität zu verbessern und die Kreditkosten des Finanzministeriums über verschiedene Laufzeiten hinweg zu senken – und kein bewusster Versuch, neues Geld in das Finanzsystem zu pumpen, wie es bei der quantitativen Lockerung der Fall ist.
Tatsächlich führte die New Yorker Fed etwa zur gleichen Zeit separat Reservemanagement-Käufe in Höhe von rund 10 Milliarden US-Dollar durch, und das allgemeine Konto des Finanzministeriums wies einen Stand von etwa 940 Milliarden US-Dollar auf, wobei Prognosen den Saldo zum Jahresende bei knapp 850 Milliarden US-Dollar ansetzen.
Hayes prognostiziert, dass der anhaltende Bitcoin-Preisanstieg in den kommenden ein bis zwei Wochen dazu führen könnte, dass der Kurs die 110.000-Dollar-Marke überschreitet, wobei er in einigen seiner Kommentare sogar die 200.000-Dollar-Marke ins Spiel bringt (allerdings als Teil eines längerfristigen Ziels).
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.










