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1,5 Millionen Dollar verloren, als der vorbörsliche Perpetual-Flash-Crash von Hyperliquid bei SpaceX um 45 % einbrach

Der synthetische SpaceX-Perpetual-Kontrakt auf der dezentralen Börse Hyperliquid erlitt am Donnerstag einen massiven Flash-Crash von 45 %, wodurch innerhalb von 30 Minuten gehebelte Positionen im Wert von über 1,5 Millionen Dollar vernichtet wurden.

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1,5 Millionen Dollar verloren, als der vorbörsliche Perpetual-Flash-Crash von Hyperliquid bei SpaceX um 45 % einbrach

Wichtige Erkenntnisse

  • Der SPACEX-USDH-Kontrakt auf Hyperliquid stürzte am 28. Mai um 45 % ab und fiel von 2.277 $ auf 1.254 $.
  • Die geringe Liquidität löste Liquidationen in Höhe von 1,51 Millionen US-Dollar bei 1.393 Positionen aus, die von 405 Nutzern gehalten wurden.
  • Der Flash Crash machte erneut die Risiken der On-Chain-Preisfindung im Vorfeld des Börsengangs von SpaceX im Juni deutlich.

On-Chain-Daten zeigen schwerwiegendes Liquiditätsvakuum bei Pre-Market-Kontrakt

SPACEX-USDH, ein synthetischer Pre-Market-Vermögenswert, stürzte innerhalb von 30 Minuten von einem Eröffnungskurs von 2.277 USD auf ein Tief von 1.254 USD ab, was einem Einbruch von fast 45 % entspricht. Der Kontrakt erholte sich schließlich und notierte nahe 2.157 USD, doch das kurzzeitige Liquiditätsvakuum löste eine Kettenreaktion von Liquidationen in den Orderbüchern der dezentralen Handelsplattform aus.

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Der starke Kursrückgang löschte 1.393 gehebelte Positionen von 405 einzelnen Nutzern aus, was zu einem nominalen Gesamtverlust von genau 1,51 Millionen US-Dollar führte. Marktanalysten stellten fest, dass die Median-Margin der liquidierten Positionen nur 31 US-Dollar betrug, was darauf hindeutet, dass der Markt stark auf hochgehebelte Privatanleger ausgerichtet war.

Der SPACEX-USDH-Kontrakt verhält sich wie ein synthetischer Perpetual, der an die implizite Marktbewertung des Raumfahrtunternehmens SpaceX gekoppelt ist. Da SpaceX nach wie vor ein privates Unternehmen ist, dessen Börsengang für den 11. Juni erwartet wird, gibt es keine öffentlich zugängliche Preisbenchmark für den Vermögenswert.

Der Markt wurde unter Verwendung der HIP-3-Architektur von Hyperliquid durch eine Plattform namens Ventuals aufgebaut, die es unabhängigen Entwicklern ermöglicht, Vorbörsen für private Beteiligungen unter Verwendung der zentralen Matching-Engine der Börse zu erstellen. Tatsächlich versprach das Unternehmen nach dem Vorfall, die Nutzer innerhalb von 48 Stunden zu entschädigen.

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Vor dem Einbruch am Donnerstag hatte spekulativer Handel die implizite Bewertung von SpaceX auf über 2,5 Billionen US-Dollar getrieben – deutlich höher als die gemeldete Bewertungsspanne von 1,75 bis 2 Billionen US-Dollar, die das Unternehmen für sein Debüt am US-Aktienmarkt anstrebt.

Zudem hat HYPE (der native Token des Hyperliquid-Ökosystems) zwar in letzter Zeit ein beträchtliches Wachstum verzeichnet, sich nach Marktkapitalisierung in die Spitzenklasse der Krypto-Assets vorgearbeitet und Allzeithochs erreicht, doch die extreme Volatilität in den peripheren Pre-IPO-Märkten hat erneut die Risiken von dünn gehandelten synthetischen Produkten deutlich gemacht.

Dies liegt daran, dass diese Vermögenswerte nicht an einen transparenten Spotmarkt gebunden sind, was dazu führt, dass Händler gezwungen sind, sich auf fragmentierte Daten aus dem privaten Sekundärmarkt zu stützen, um den fairen Wert des Kontrakts zu bestimmen.