Die Debatte um die ethischen Aspekte der Kryptowährungsgewinne von Präsident Donald Trump hat sich erneut verschärft, da die US-Senatorin Kirsten Gillibrand darauf drängt, gewählten Amtsträgern zu verbieten, während ihrer Amtszeit von digitalen Vermögenswerten zu profitieren, die sie selbst schaffen oder bewerben.
US-Senator fordert Memecoin-Verbot für Trump und gewählte Amtsträger nach Bekanntgabe von 636 Millionen Dollar

Das Wichtigste im Überblick
- Die US-Senatorin Gillibrand fordert den Kongress auf, gewählten Amtsträgern und deren Ehepartnern die Ausgabe oder Förderung digitaler Vermögenswerte zu untersagen.
- Der Vorschlag gewann an Dynamik, nachdem bekannt wurde, dass Donald Trump im Jahr 2025 636 Millionen Dollar mit einem Memecoin verdient hatte.
- Der Kongress hat die ethische Maßnahme noch nicht verabschiedet, sodass die Rolle von Amtsträgern im Kryptobereich weiterhin umstritten ist.
Warum Trumps Krypto-Einnahmen die Ethikdebatte angeheizt haben
Die US-Senatorin Kirsten Gillibrand (D-NY) erneuerte am 3. Juli 2026 ihren Vorstoß, gewählten Amtsträgern und deren Ehepartnern die Ausgabe oder Förderung digitaler Vermögenswerte zu verbieten. Diese erneute Initiative folgte auf neue Berichte über die Finanzoffenlegungen von Präsident Donald Trump, in denen 636 Millionen Dollar aus einem Memecoin als seine größte Einnahmequelle im Jahr 2025 aufgeführt wurden.
Gillibrands Vorschlag würde für den Präsidenten, Kongressabgeordnete und deren Ehepartner gelten und es ihnen verbieten, digitale Vermögenswerte, einschließlich Memecoins, auszugeben oder zu sponsern. Aus den Offenlegungen ging zudem hervor, dass First Lady Melania Trump ihren eigenen Memecoin herausgegeben und zusätzlich 6 Millionen Dollar mit nicht fungiblen Token (NFTs) und anderen digitalen Sammlerstücken verdient hat. Diese Offenlegungen veranlassten Gillibrand zu der Forderung, dass ethische Standards mit jeder umfassenderen Gesetzgebung zu Kryptowährungen einhergehen sollten. Sie erklärte:
„Dies ist eine vernünftige Anforderung, die breite parteiübergreifende Unterstützung finden sollte – Amtsträger und ihre Ehepartner sollten keine Memecoins herausgeben.“
Wie sich Gillibrands Ethik-Kampagne entwickelt hat
Gillibrands jüngster Vorschlag folgt auf mehr als ein Jahr Bemühungen, ethische Beschränkungen in die Bundesgesetzgebung zu Kryptowährungen aufzunehmen. Im Mai 2025 schloss sie sich Senator Jeff Merkley (D-Ore.) als Mitinitiatorin des „End Crypto Corruption Act“ an, der darauf abzielte, dem Präsidenten, den Mitgliedern des Kongresses und ihren Familien die Ausgabe oder Befürwortung digitaler Vermögenswerte, einschließlich Memecoins und Stablecoins, zu verbieten.
Während der Beratungen im Senat über den „Guiding and Establishing National Innovation for U.S. Stablecoins (GENIUS) Act“ im Jahr 2025 setzte sich Gillibrand dafür ein, Bestimmungen beizubehalten, die sich mit den Kryptowährungsvorhaben von Präsident Trump befassten. Diese Bestimmungen wurden letztendlich gestrichen, nachdem einige Senatoren argumentierten, dass eine detaillierte Auflistung aller potenziellen Interessenkonflikte Trumps das Gesetz übermäßig lang und komplex machen würde. Trump unterzeichnete den GENIUS Act später im Juli 2025.
Die Senatorin aus New York bekräftigte ihren Standpunkt während der „Consensus Miami“-Konferenz im Mai 2026 und erklärte den Branchenvertretern, dass der vorgeschlagene „Digital Asset Market Clarity (CLARITY) Act“ den Senat ohne ethische Bestimmungen, die die persönlichen Kryptowährungsaktivitäten des Präsidenten regeln, nicht passieren würde. Diese Äußerungen unterstrichen ihr Bestreben, ethische Standards mit einer umfassenderen Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten zu verknüpfen.
Werden Ethikregeln Teil der Kryptogesetzgebung?
Die Senatorin setzt sich seit langem für eine strengere Aufsicht über die Kryptowährungsbranche ein und argumentiert, dass es in diesem Sektor an angemessenem Verbraucherschutz mangele und er zunehmend außerhalb der Reichweite des US-Rechts operiere. Sie hat zudem einen parteiübergreifenden Gesetzentwurf vorangetrieben, der sich gegen neu geschaffene Prognosemärkte richtet, und Vorschläge unterstützt, die es Mitgliedern des Kongresses und ihren Ehepartnern verbieten sollen, während ihrer Amtszeit einzelne Aktien zu besitzen oder mit ihnen zu handeln.
Der Vorschlag für ein Memecoin-Verbot wurde noch nicht verabschiedet, sodass seine Zukunft in den Händen des Kongresses liegt. Gillibrand sagte, die Gesetzgeber sollten zügig handeln, und betonte:
„Jetzt ist es an der Zeit zu handeln – und dazu müssen auch ethische Reformen gehören, die es Mitgliedern des Kongresses, dem Präsidenten und ihren Ehepartnern verbieten, aus ihrem Amt Kapital zu schlagen.“
Ob diese ethischen Beschränkungen Teil künftiger Gesetzgebung zu Kryptowährungen werden, bleibt ungewiss. Die Maßnahmen des Kongresses werden darüber entscheiden, ob es Bundesbeamten letztendlich untersagt wird, während ihrer Amtszeit digitale Vermögenswerte auszugeben oder zu fördern.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












