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Südkoreaner ziehen 41 Milliarden Dollar aus Kryptowährungen ab, da der Bitcoin-Einbruch Geld in Aktien lenkt

Nach Angaben der Bank of Korea ist der Gesamtwert der von südkoreanischen Anlegern gehaltenen virtuellen Vermögenswerte innerhalb von etwa einem Jahr um über 41 Milliarden US-Dollar eingebrochen.

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Südkoreaner ziehen 41 Milliarden Dollar aus Kryptowährungen ab, da der Bitcoin-Einbruch Geld in Aktien lenkt

Key Takeaways

  • Daten der Bank of Korea zeigen, dass die inländischen Bestände an virtuellen Vermögenswerten bis Februar 2026 um über 50 % auf 41,17 Milliarden US-Dollar gesunken sind.
  • Anleger verlagerten ihr Kapital in boomende Aktienmärkte, da das Handelsvolumen von Bitcoin Anfang 2026 um 70 % einbrach.
  • Hohe Wechselkurse werden voraussichtlich bis Ende 2026 die Nachfrage nach dollargebundenen Stablecoins weiter ankurbeln.

Massive Kapitalflucht in Aktien

Der Wert der von inländischen Anlegern in Südkorea gehaltenen virtuellen Vermögenswerte ist im letzten Jahr um mehr als 41 Milliarden US-Dollar (60 Billionen Won) eingebrochen, da ein sich abkühlender Kryptomarkt eine massive Kapitalflucht in Richtung traditioneller Aktien ausgelöst hat. Laut Daten der Bank of Korea, die Berichten zufolge am 10. Mai an den Abgeordneten Cha Kyu-keun von der Rebuilding Korea Party übermittelt wurden, belief sich der Gesamtwert der inländischen virtuellen Vermögenswerte Ende Februar auf etwa 41,17 Milliarden US-Dollar.

Der Rückgang markiert eine dramatische Kehrtwende gegenüber dem Markt-Höhepunkt im Januar 2024, als die Bestände 82,76 Milliarden US-Dollar erreichten. In etwas mehr als 12 Monaten hat sich der Gesamtwert dieser digitalen Portfolios um mehr als die Hälfte verringert. Der Rückzug aus dem Kryptosektor wird zudem durch einen starken Rückgang des Handelsvolumens und der Liquidität belegt.

Laut einem lokalen Bericht sank das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen, das im Dezember 2024 auf 11,62 Milliarden US-Dollar gestiegen war, im Berichtszeitraum bis Februar 2025 auf nur noch 3,06 Milliarden US-Dollar. Einlagen in Won – oft als „Wartegelder“ für zukünftige Kryptokäufe angesehen – fielen von 7,27 Milliarden US-Dollar Ende 2024 auf 5,30 Milliarden US-Dollar im Februar.

Analysten führen diesen Abfluss auf einen „perfekten Sturm“ aus einem bullischen globalen Aktienmarkt und einem gleichzeitigen Abschwung bei wichtigen Kryptowährungen wie Bitcoin zurück. Während der breitere Kryptomarkt mit einem Ausverkauf konfrontiert war, verzeichneten Stablecoins einen deutlichen Anstieg an Beliebtheit.

Die Bestände an Stablecoins erreichten im Dezember 2024 einen Höchststand von 592,7 Millionen US-Dollar. Obwohl diese Zahl bis Februar auf 412,5 Millionen US-Dollar sank, hat sich der Wert des Sektors im Vergleich zum Stand vom Juli 2024, als die Bestände lediglich 60,1 Millionen US-Dollar betrugen, dennoch mehr als verdoppelt.

Unterdessen deuten die in dem Bericht zitierten Finanzexperten an, dass der Anstieg der Nachfrage nach Stablecoins darauf zurückzuführen ist, dass Südkoreaner nach dollarbasierten Vermögenswerten suchen, um sich gegen hohe Wechselkurse und Marktvolatilität abzusichern. „Diese Verschiebung spiegelt einen allgemeinen Rückgang der Bewertungen und eine Hinwendung zu stabileren, verzinslichen inländischen und internationalen Aktienmärkten wider“, heißt es in dem Bericht.

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