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Bericht: Kiwoom Securities hat Bithumb im Visier – Fusion von traditionellem Finanzsektor und Kryptowährungsbranche in Korea gewinnt an Fahrt

Berichten zufolge befindet sich die südkoreanische Kiwoom Securities in frühen Verhandlungen über den Erwerb einer Beteiligung an Bithumb im Rahmen einer Privatplatzierung neuer Aktien, womit ein großes Wertpapierhaus zur Liste der traditionellen Finanzunternehmen (TradFi) hinzukommt, die in die heimische Krypto-Infrastruktur einsteigen.

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Bericht: Kiwoom Securities hat Bithumb im Visier – Fusion von traditionellem Finanzsektor und Kryptowährungsbranche in Korea gewinnt an Fahrt

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Kiwoom Securities hat über eine Privatplatzierung Gespräche mit Bithumb über eine Beteiligung aufgenommen; zum 29. Juni 2026 standen noch keine Bedingungen fest.
  • Der Anteil von Bithumb Holdings in Höhe von 73,56 % muss gemäß dem koreanischen „Digital Asset Basic Act“ reduziert werden, der die Beteiligungsgrenze für Eigentümer auf 34 % festlegt.
  • Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde (FSC) veröffentlicht im Juli 2026 Vorschriften für tokenisierte Wertpapiere, was Broker dazu veranlasst, ihre Krypto-Beteiligungen zu sichern.

Chosunbiz berichtete am Montag als erstes über die Gespräche. Im Rahmen der vorgeschlagenen Struktur würde Bithumb neue Aktien direkt an Kiwoom über eine Zuteilung durch einen Dritten ausgeben – eine Form der Privatplatzierung, die den Kauf am offenen Markt umgeht.

Bislang wurden noch keine Bedingungen endgültig festgelegt. Der Beteiligungsanteil, der Investitionsbetrag und die Bewertung stehen dem Bericht zufolge noch zur Verhandlung.

Was Bithumb dazu sagt

Ein Sprecher von Bithumb erklärte gegenüber Chosunbiz: „Wir diskutieren Partnerschaften mit verschiedenen Möglichkeiten im Finanzsektor und mit mehreren Unternehmen, aber es gibt noch keine konkreten Angelegenheiten, die geprüft oder bereits beschlossen wurden.“ Die Stellungnahme bestätigt, dass Gespräche laufen, lässt aber Raum dafür, dass sich die Vereinbarung weiterentwickeln oder gänzlich scheitern könnte.

Warum Kiwoom gerade jetzt handelt

Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde wird voraussichtlich im Juli neue Krypto-Reformen ankündigen, darunter einen Rechtsrahmen für tokenisierte Wertpapiere. Diese Vorschriften sollen ab 2027 innerhalb der übergeordneten Kapitalmarktstruktur in Kraft treten.

Für Kiwoom Securities bedeutet eine direkte Beteiligung an Bithumb den Zugang zur Infrastruktur für den Kryptohandel und positioniert das Unternehmen für neue regulierte Produkte, darunter Security-Token-Angebote und die Möglichkeit von Stablecoin-Diensten.

Bithumbs Bestrebungen nach einem Börsengang schaffen Dringlichkeit

Nach den vorliegenden Informationen bereitet sich Bithumb auf eine Notierung am Kosdaq vor, die für etwa 2028 angestrebt wird. Samsung Securities fungiert dabei als federführender Konsortialführer und Berater. Die Börse hat bereits damit begonnen, ihr Kerngeschäft im Handel von anderen Segmenten zu trennen – eine Ausgliederungsstruktur, die darauf abzielt, die Bewertung vor dem Börsengang zu verbessern.

Die Einbindung eines Wertpapierhauses mit glaubwürdiger Unternehmensführung unterstützt diese Strategie unmittelbar.

Das Problem der Beteiligungsobergrenze

Ein noch nicht verabschiedeter Gesetzentwurf im Rahmen des südkoreanischen „Digital Asset Basic Act“ würde die Beteiligungen von Großaktionären an Börsen für virtuelle Vermögenswerte auf 20 % begrenzen, wobei Ausnahmen bis zu 34 % möglich wären. Bithumb Holdings hält derzeit etwa 73,56 % der Börse.

Diese Differenz bedeutet, dass Bithumb seinen Anteil deutlich verwässern muss, bevor die Vorschriften in Kraft treten. Eine strategische Investition von Kiwoom würde diese Verwässerung beschleunigen und gleichzeitig einen institutionellen Partner hinzufügen.

Kiwoom steigt in ein umkämpftes Feld ein

Koreanische Finanzinstitute drängen zügig in Krypto-Beteiligungen vor:

  • Die Hana Bank strebt eine Beteiligung an Dunamu, dem Betreiber von Upbit, an; der Wert der Transaktion wird auf rund 670 Millionen US-Dollar geschätzt.
  • Tochtergesellschaften von Samsung investierten zuvor ebenfalls rund 408 Millionen US-Dollar für eine 4-prozentige Beteiligung an Dunamu.
  • OKX Ventures erwarb 19,6 % an Coinone, und Binance schloss die Übernahme von Gopax ab.

Kiwoom tritt nun neben Samsung Securities, Mirae Asset und Korea Investment Securities in den Wettbewerb um Positionen im Bereich der Krypto-Infrastruktur ein.

Wie geht es weiter?

Die Gespräche zwischen Kiwoom und Bithumb folgen einem klaren Muster: Koreanische Wertpapierhäuser sichern sich Anteile an Börsen, bevor Vorschriften für tokenisierte Vermögenswerte und Stablecoins einen klar definierten, regulierten Markt für digitale Vermögenswerte schaffen. Vorreiter profitieren sowohl von Kursgewinnen als auch von einem Platz am Verhandlungstisch, sobald sich die Lizenzanforderungen konkretisieren.

Die Verhandlungen befinden sich noch im Vorstadium und könnten sich je nach den Ankündigungen der FSC im Juli und dem weiteren Verlauf des Zeitplans für die Börsennotierung von Bithumb rasch ändern.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.