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Stripe und Advent bieten 53 Milliarden Dollar für PayPal: Was das für Krypto-Zahlungen bedeutet

Der Zahlungsdienstleister Stripe und die Private-Equity-Gesellschaft Advent International haben angeboten, PayPal für mehr als 53 Milliarden US-Dollar zu kaufen – das entspricht einem Aufschlag von 28 % gegenüber dem Schlusskurs vom Dienstag. Ein solcher Deal würde zwei der aggressivsten Akteure im Bereich der Stablecoins in der Fintech-Branche zusammenbringen.

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Stripe und Advent bieten 53 Milliarden Dollar für PayPal: Was das für Krypto-Zahlungen bedeutet

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Laut Bloomberg bieten Stripe und Advent 60,50 US-Dollar pro PayPal-Aktie und bewerten das Fintech-Unternehmen damit auf über 53 Milliarden US-Dollar.
  • Das Angebot wird durch zugesagte Bankfinanzierungen in Höhe von rund 50 Milliarden US-Dollar abgesichert, wobei beide Parteien zu gleichen Teilen beteiligt sind.
  • Durch eine Übernahme würde PayPals Stablecoin PYUSD unter das Dach von Stripe, dem Eigentümer der Tempo-Blockchain, fallen.

Ein riesiges Übernahmeangebot für den Zahlungsriesen

Reuters berichtete heute früh exklusiv darüber und berief sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Die Bieter bieten 60,50 US-Dollar pro Aktie, was etwa 28 % über dem Schlusskurs von PayPal (Nasdaq: PYPL) vom Dienstag liegt.

Stripe and Advent's bid to buy Paypal.
Bildquelle: X

Der Vorschlag wird durch zugesagte Bankfinanzierungen in Höhe von rund 50 Milliarden US-Dollar gestützt. Stripe und Advent würden PayPal gemeinsam zu gleichen Teilen besitzen, und die Quellen betonten, dass die beiden das Unternehmen nicht aufspalten würden. Das Angebot folgt auf eine erste Kontaktaufnahme im April, wobei der formelle Vorschlag Anfang Juli eingereicht wurde.

Zwei Stablecoin-Imperien unter einem Dach

Für den Kryptobereich kann die Bedeutung dieser Fusion kaum hoch genug eingeschätzt werden, da Stripe zwei Jahre damit verbracht hat, eine ganzheitliche Infrastruktur für Zahlungen und Kryptowährungen aufzubauen. Zunächst erwarb das Unternehmen Bridge, eine Plattform zur Koordination von Stablecoins, in einem Rekorddeal im Wert von 1,1 Milliarden US-Dollar, und stellte anschließend Tempo vor, eine auf Zahlungsverkehr ausgerichtete Blockchain, die gemeinsam mit Paradigm entwickelt wurde (und eine Finalität im Subsekundenbereich verspricht).

Stripe ist zudem ein Unterstützer von Open USD, dem gebührenfreien Stablecoin, der von 140 Unternehmen – darunter Coinbase und Ripple – ins Leben gerufen wurde, und plant, diesen zum Standard-Stablecoin auf seiner gesamten Plattform zu machen.

Auch PayPal bringt sein eigenes Krypto-Portfolio ins Spiel. Zunächst einmal gibt das Unternehmen PYUSD heraus, einen der wenigen Stablecoins, die von einem namhaften Fintech-Unternehmen auf den Markt gebracht wurden, und bietet Hunderten von Millionen Konten den Kauf, Verkauf und die Bezahlung mit Kryptowährungen an.

Die Einbindung dieser Vermögenswerte in die „Bridge-and-Tempo“-Architektur von Stripe würde ein einziges Unternehmen schaffen, das nahezu jede Ebene des Zahlungsverkehrs mit Dollar-Token abdeckt – sei es die Ausgabe, die Koordination, die Abwicklungswege oder der Bezahlvorgang für Verbraucher.

Die bevorstehenden Hürden

Eine Übernahme dieser Größenordnung würde zu den größten Fintech-Deals aller Zeiten zählen und stößt auf offensichtliche Hindernisse. Erstens hat der Vorstand von PayPal das Angebot noch nicht angenommen, und es gibt keine Garantie dafür, dass die Gespräche zu einer Transaktion führen werden, wie sowohl Reuters als auch Bloomberg warnen. Auch Kartellbehörden könnten eine Fusion zweier der größten Online-Zahlungsabwickler im Westen genau unter die Lupe nehmen.

Zudem spiegelt der angebotene Aufschlag wider, wie weit PayPal von seinem Höchststand während der Pandemie gefallen ist, als das Unternehmen einen Marktwert von über 350 Milliarden US-Dollar hatte. Mit 53 Milliarden US-Dollar bewertet das Angebot PayPal auf etwa ein Siebtel dieses Höchstwerts, selbst nach der jüngsten Erholung der Aktie.

Mit Blick auf die Zukunft muss PayPal eine formelle Antwort abgeben, wobei der Vorstand eine hohe Barprämie gegen den Verlust der Unabhängigkeit des Unternehmens zu einem Bruchteil seines früheren Wertes abwägen muss. Wie auch immer das Angebot ausgehen mag – es bestätigt, dass die Zahlungsinfrastruktur im Zeitalter der Stablecoins zum begehrten Ziel geworden ist, hinter dem die größten Geldgeber der Wall Street her sind.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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