Bitcoin und XRP haben sich seit dem 3. September nahezu perfekt synchron entwickelt: Sie erreichten am selben Tag ihren Höchststand und verzeichneten einen Rückgang in fast gleicher Höhe. Diese Beziehung steht diese Woche vor einer großen Bewährungsprobe, da ein Upgrade des XRP-Ledgers zeitgleich mit der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten ansteht.
Bitcoin-Kurs hält sich nahe 80.000 Dollar, während XRP vor dem Test am 11. September die 1,50-Dollar-Marke ins Visier nimmt

Das Wichtigste auf einen Blick
- Bitcoin und XRP erreichten am 3. September ihren Höchststand und fielen anschließend nahezu im Gleichschritt, als sich die Erwartungen hinsichtlich der Fed verschoben.
- Die Verknüpfung von XRP mit Bitcoin zeigt, dass makroökonomische Kräfte nach wie vor stärker sind als die spezifischen Fundamentaldaten der einzelnen Vermögenswerte.
- Das XRPL-Upgrade am 11. September und der US-Verbraucherpreisindex könnten zeigen, ob sich XRP von Bitcoin abkoppeln kann.
Die enge Kopplung von Bitcoin und XRP steht vor ihrer größten Bewährungsprobe – CPI-Daten und XRPL-Upgrade stehen bevor
Bitcoin und XRP haben sich in den letzten Tagen so entwickelt, als würden sie von demselben Algorithmus gesteuert.
Bitcoin erreichte am 3. September einen Höchststand von knapp 82.200 US-Dollar. Der Kurs von XRP erreichte am selben Tag einen Höchststand von rund 1,48 US-Dollar. Beide gaben anschließend nach, nachdem stärker als erwartete US-Arbeitsmarktdaten die Erwartungen hinsichtlich der Politik der Federal Reserve neu prägten.
Seitdem hat sich der Bitcoin-Kurs zwischen etwa 78.700 und 80.500 US-Dollar konsolidiert. Der XRP-Kurs bewegte sich zwischen etwa 1,38 und 1,43 US-Dollar. Auch ihre prozentualen Rückgänge von 5 bis 7 % gegenüber den jüngsten Höchstständen waren auffallend ähnlich.
Diese Synchronisation steht nun vor ihrer bislang deutlichsten Bewährungsprobe. „Der Grad der Synchronisation zwischen Bitcoin und XRP in den letzten zwei Wochen ist bemerkenswert, da er nicht durch denselben zugrunde liegenden Vermögenswert getrieben wird“, stellte das Bitrue Research Institute in einem Update fest, das Bitcoin.com News zur Verfügung gestellt wurde. „Wenn sich zwei Vermögenswerte mit unterschiedlichen Fundamentaldaten nahezu perfekt im Gleichschritt bewegen, bedeutet dies in der Regel, dass der Markt eher makroökonomische Risiken als den wertbezogenen Wert der einzelnen Vermögenswerte einpreist.“

XRP erhält einen Impuls, den Bitcoin nicht hat
Um den 11. September herum wird erwartet, dass das XRP-Ledger seine „fixCleanup3_3_0“-Änderung aktiviert, vorausgesetzt, die Unterstützung durch die Validatoren bleibt über der erforderlichen Schwelle von 80 %.
Das Upgrade umfasst technische Verbesserungen, die sich auf Tresore, das Kreditprotokoll und automatisierte Market Maker auswirken. Zudem treibt es die Infrastruktur im Zusammenhang mit DeFi und tokenisierten realen Vermögenswerten voran.
Bitcoin hat diese Woche keinen vergleichbaren Netzwerkimpuls. Das schafft ein ungewöhnlich klares Marktexperiment. Sollte der XRP-Kurs über 1,43 US-Dollar steigen und sich in Richtung 1,50 US-Dollar bewegen, während der Bitcoin-Kurs in einer engen Bandbreite verharrt, könnten Anleger beginnen, XRP als einen Vermögenswert zu betrachten, der auf seine eigenen Fundamentaldaten reagieren kann.
Sollte XRP weiterhin lediglich Bitcoin nachbilden, wäre die Botschaft eine andere. „Die Aktivierung von Änderungen auf dem XRPL hat in der Vergangenheit stets eine positive Stimmung im Ökosystem erzeugt. Diese findet jedoch in einem Umfeld statt, in dem XRP eher als Makro-Anlagewert mit hohem Beta gehandelt wird als auf der Grundlage seiner eigenen Fundamentaldaten“, fügte das Bitrue Research Institute hinzu.
Der Verbraucherpreisindex (CPI) könnte Aufschluss darüber geben, ob die Korrelation struktureller Natur ist
Der Zeitpunkt wird umso interessanter, da der US-Verbraucherpreisindex (CPI) für August ebenfalls um den 11. September herum veröffentlicht wird. Ein schwächerer Inflationswert könnte beide Krypto-Anlagen beflügeln. Ein höherer Wert könnte beide unter Druck setzen. Das aussagekräftige Signal wird der Unterschied zwischen ihren Reaktionen sein. Institutionelle Kapitalströme fügen eine weitere Ebene hinzu. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten letzte Woche Zuflüsse von fast 1 Milliarde US-Dollar, wodurch sich die Zuflüsse der letzten drei Wochen auf etwa 3,8 Milliarden US-Dollar beliefen. XRP-ETFs verzeichneten Zuflüsse von rund 19 Millionen US-Dollar, womit sich die kumulierten Zuflüsse seit der Auflegung auf etwa 1,68 Milliarden US-Dollar beliefen. Für XRP-Anleger geht es hier um mehr als nur eine kurzfristige Kursbewegung.
Wenn sich XRP von Bitcoin abkoppeln kann, sobald sein eigenes Ökosystem einen positiven Impuls liefert, stärkt dies die Argumente dafür, es als eigenständige institutionelle Anlage zu betrachten. Gelingt dies nicht, könnte der Markt signalisieren, dass makroökonomische Faktoren nach wie vor wichtiger sind als das XRP-Ledger selbst.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












