Staatsanwälte der Bundespolizei in Georgia haben nach der vielbeachteten Abschiebung von Edward Zimbardi aus Fidschi die gegen ihn erhobenen Strafanzeigen veröffentlicht. Den Behörden zufolge soll er ein betrügerisches Investitionsprogramm betrieben haben, durch das 165 Millionen US-Dollar von Tausenden von Anlegern weltweit veruntreut wurden.
Krypto-Drahtzieher wird abgeschoben, um sich wegen eines riesigen Betrugsverfahrens in Höhe von 165 Millionen Dollar vor Gericht zu verantworten

Das Wichtigste im Überblick
- Edward Zimbardi sieht sich nach seiner Abschiebung aus Fidschi mit Anklagen auf Bundesebene konfrontiert.
- Durch das System sollen 165 Millionen Dollar von Tausenden von Opfern veruntreut worden sein.
- Die Gelder wurden für Devisengeschäfte und persönliche Luxusausgaben verschwendet.
Mutmaßlicher Ablauf des Betrugs
Die Bundesstaatsanwaltschaft des Northern District of Georgia hat am 17. August eine Anklageschrift veröffentlicht, in der Edward Zimbardi vorgeworfen wird, zwischen Juni 2022 und August 2023 einen groß angelegten Investitionsbetrug mit digitalen Vermögenswerten organisiert zu haben. Laut offiziellen Gerichtsunterlagen bewarb Zimbardi eine Initiative namens „The Crypto Program“, die Anlegern durch den Kauf von Werbepaketen garantierte monatliche Renditen von 25 Prozent versprach. Die Opfer überwiesen während des vierzehnmonatigen Betriebszeitraums über 165 Millionen US-Dollar in digitalen Währungen direkt auf private Wallets, die heimlich von Zimbardi kontrolliert wurden. Beworbene Renditemodelle, die feste monatliche Ausschüttungen versprechen, spiegeln klassische Indikatoren für Kryptobetrug wider und verdeutlichen strukturelle Warnsignale bei nicht verifizierten Protokollen für digitale Vermögenswerte. Anstatt Werbemaßnahmen zu finanzieren, soll Zimbardi über 34 Millionen US-Dollar in risikoreiche Devisengeschäfte investiert haben, die zu schweren finanziellen Verlusten führten.
Veruntreuung und Flucht ins Ausland
Um systemische Schwachstellen innerhalb des Unternehmens zu verschleiern, soll Zimbardi eingehendes Kapital von neueren Investoren eingesetzt haben, um Auszahlungsanträge früherer Teilnehmer zu erfüllen.
Bundesbehörden haben wiederholt darauf hingewiesen, wie betrügerische Plattformen mit Hochzinsgarantien über aggressive Werbekanäle Privatanleger ansprechen. Gerichtsunterlagen zeigen, dass er mindestens 10 Millionen US-Dollar für persönliche Ausgaben verwendet hat, darunter den Kauf von Luxusfahrzeugen, die Begleichung von Unterhaltsverpflichtungen und den Kauf eines Hauses für seinen Sohn.
Als das Investitionsunternehmen im August 2023 zusammenbrach, floh Zimbardi über Hawaii und verschiedene internationale Ziele, um sich den Strafverfolgungsbehörden zu entziehen. Die amerikanischen Staatsanwälte legen weiterhin großen Wert auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit, um Flüchtige über Gerichtsbarkeiten hinweg zu verfolgen – dies spiegelt umfassendere Bemühungen wider, da US-Behörden regelmäßig Führungskräfte aus der Kryptowährungsbranche in Betrugsfällen in Millionenhöhe ausliefern, damit sie sich vor Gericht verantworten müssen. Nachdem er von den laufenden Ermittlungen des Bundes erfahren hatte, zog er im Juli 2025 nach Fidschi und sagte schließlich seine Pläne ab, im Mai 2026 an der Hochzeit seines Sohnes in Virginia teilzunehmen.
Theodore S. Hertzberg, Bundesstaatsanwalt für den nördlichen Bezirk von Georgia, erklärte:
„Zimbardi soll Tausende von Menschen mit falschen Versprechungen enormer Renditen dazu verleitet haben, in sein ‚Krypto-Programm‘ zu investieren. Stattdessen gab er das Geld für riskante Devisengeschäfte, Zahlungen an frühe Investoren sowie für den Kauf eines Hauses und teurer Fahrzeuge aus.“
Marlo Graham, leitender FBI-Sonderermittler in Atlanta, sagte: „Zimbardi soll vertrauensvolle Menschen durch ein komplexes Betrugsmanöver ausgenutzt haben, um ihnen ihr hart verdientes Geld abzunehmen, und sei anschließend angeblich mehr als 7.300 Meilen in den Südpazifik geflohen.“
Gerichtsverfahren und behördliche Durchsetzung
Die fidschianischen Behörden koordinierten gemeinsam mit amerikanischen Diplomaten die Festnahme und Abschiebung von Zimbardi am 14. August, nachdem sie über die Aufhebung der Geheimhaltung der Anklageschrift informiert worden waren. Gemeinsame Operationen spiegeln die Ausweitung der Bundesaufsicht wider, da die Aufsichtsbehörden ihre gemeinsamen Durchsetzungsmaßnahmen gegen Kryptobetrug sowohl im Handel mit digitalen Vermögenswerten als auch bei traditionellen Finanzprodukten verstärken. Zimbardi erschien erstmals vor einem Bundesrichter in Los Angeles, wo Staatsanwälte für eine Fortsetzung der Untersuchungshaft plädierten. Opfer werden gebeten, Transaktionsdaten über das offizielle „FBI Crypto Program Victim Portal“ einzureichen, um die Strafverfolgungsbehörden zu unterstützen. Hertzberg betonte:
„Als sein Betrug aufflog, soll er versucht haben, sich der Strafverfolgung durch den Bund zu entziehen, indem er ans andere Ende der Welt floh. Dank der Strafverfolgungs- und diplomatischen Behörden in Fidschi und den Vereinigten Staaten ist Zimbardi nun wieder auf amerikanischem Boden und wird sich vor Gericht verantworten müssen.“
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












