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Kalshis WM-Offensive mit Messi an der Spitze stößt auf Widerstand von neun europäischen Nationen

Neun europäische Glücksspielaufsichtsbehörden haben während der Weltmeisterschaft koordinierte Maßnahmen gegen nicht lizenzierte Prognosemärkte angekündigt und Sportverbände vor Partnerschaften gewarnt – gerade zu dem Zeitpunkt, als Kalshi einen Vertrag mit dem argentinischen Fußballverband unterzeichnet und Lionel Messi als Werbegesicht engagiert hat.

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Kalshis WM-Offensive mit Messi an der Spitze stößt auf Widerstand von neun europäischen Nationen

Das Wichtigste im Überblick

  • Neun europäische Aufsichtsbehörden haben gemeinsame Durchsetzungsmaßnahmen gegen nicht lizenzierte Wettmärkte während der Weltmeisterschaft zugesagt.
  • In der Erklärung werden Sportverbände aufgefordert, vor dem Eingehen von Partnerschaften die Rechtmäßigkeit zu prüfen.
  • Kalshi und Polymarket wurden bereits in weiten Teilen Europas gesperrt oder sind Gegenstand von Ermittlungen, darunter im Mai auch in Spanien.

Ein einheitliches Vorgehen angesichts des durch die Weltmeisterschaft angeheizten Wettbooms

Die Aufsichtsbehörden von Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Polen, Portugal, Spanien und der Schweiz erklärten in einer Stellungnahme vom 17. Juni, dass der erwartete Wettanstieg während der Weltmeisterschaft durch Prognosemärkte noch verstärkt werde und dass sie sich darauf geeinigt hätten, während der Dauer des Turniers eng gegen Plattformen zusammenzuarbeiten, die die lokalen Lizenzvorschriften nicht einhalten.

Die Erklärung spiegelt die zentralen Bedenken wider, die europäische Regulierungsbehörden gegenüber den Plattformen hegen – rund um die Uhr verfügbarer Zugang, fehlende integrierte Einsatz- oder Zeitlimits sowie unzureichende Alters- und Identitätsprüfungen. Sie verpflichteten sich zum grenzüberschreitenden Informationsaustausch und zum Vorgehen gegen Plattformen, die lokale Vorschriften missachten. In der Erklärung wurden zudem Sportverbände, Ligen und Mannschaften daran erinnert, die Rechtmäßigkeit einer Plattform zu überprüfen, bevor sie größere Partnerschaften eingehen. Der Zeitpunkt ist zweifellos bewusst gewählt. Am 10. Juni wurde Kalshi offizieller WM-Sponsor des argentinischen Fußballverbands und erhielt über Genius Sports die Nutzung des Wappens der Nationalmannschaft sowie offizieller Spieldaten. Vier Tage später setzte das Unternehmen die Vereinbarung mit einem gesponserten Beitrag auf dem Instagram-Account von Lionel Messi um, der mehr als 500 Millionen Follower hat, und hat seitdem den kroatischen Fußballverband mit Luka Modrić als Botschafter hinzugewonnen.

Das Handelsvolumen der Branche erreichte im April 8,6 Milliarden US-Dollar, wobei Kalshi den Krypto-Native Polymarket überholte. Beide Plattformen haben angesichts des wachsenden Investoreninteresses neue Finanzmittel zu Bewertungen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar eingeworben. Unterdessen verschärft Europa seit Monaten die Vorschriften. Die spanische Glücksspielaufsichtsbehörde DGOJ wies Internetanbieter am 26. Mai an, sowohl Kalshi als auch Polymarket zu sperren, während sie untersucht, ob deren Produkte als nicht lizenziertes Glücksspiel gelten. Frankreich, die Niederlande und Portugal haben ähnliche Maßnahmen ergriffen.

Die Erklärung vom Mittwoch verwandelt dieses Flickwerk nationaler Maßnahmen in eine koordinierte Front für das Turnier. Das in Gibraltar lizenzierte Unternehmen ADI Predictstreet ist der offiziell lizenzierte Prognosemarkt-Partner der Weltmeisterschaft. Nun prüft die deutsche Glücksspielaufsichtsbehörde bereits dessen Werbung.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.