Analysten von JPMorgan zufolge wurde Bitcoin fünf Monate in Folge unter seinen geschätzten Produktionskosten gehandelt, wodurch etwa 20 % der Miner in die Unrentabilität gedrängt wurden. Öffentliche Miner haben darauf reagiert und im ersten Quartal mehr als 32.000 BTC verkauft, um ihren Betrieb zu finanzieren.
JPMorgan zufolge arbeiten 20 % der Miner mit Verlust, da der Bitcoin-Kurs unter den Produktionskosten liegt

Das Wichtigste auf einen Blick
- Laut JPMorgan blieb Bitcoin fünf Monate in Folge unter seinen Produktionskosten von 78.000 US-Dollar.
- Öffentlich gehandelte Miner verkauften im ersten Quartal 2026 mehr als 32.000 BTC, da 20 % der Betreiber unrentabel wurden.
- JPMorgan geht davon aus, dass die Volatilität anhalten wird, bis Bitcoin über 78.000 US-Dollar steigt oder Miner aus dem Markt aussteigen.
Bitcoin-Miner verkauften im ersten Quartal 32.000 BTC – JPMorgan warnt vor wachsendem Gewinndruck
Bitcoin-Miner stehen im Jahr 2026 unter zunehmendem Druck, da der Marktpreis des Vermögenswerts laut JPMorgan deutlich unter den geschätzten Produktionskosten liegt. Analysten von JPMorgan gaben an, dass Bitcoin fünf Monate in Folge unter seinen geschätzten Produktionskosten gehandelt wurde. JPMorgan beziffert diese Kosten derzeit auf etwa 78.000 US-Dollar pro Coin, während Bitcoin bei knapp 63.000 US-Dollar gehandelt wird. Diese Differenz habe dazu geführt, dass etwa 20 % der Miner unrentabel seien, so die Bank unter Berufung auf den Mining-Bericht von Coinshares für das erste Quartal. Der Druck macht sich bereits in den Bilanzen bemerkbar. Börsennotierte Mining-Unternehmen verkauften allein im ersten Quartal mehr als 32.000 BTC, um ihre Betriebskosten zu decken, so JPMorgan unter Berufung auf Daten von TheEnergymag. Diese Zahl übersteigt die Gesamtmenge, die diese Unternehmen im gesamten Jahr 2025 verkauft haben.

Die Mining-Schwierigkeit reagiert schneller auf Preisschwankungen
JPMorgan erklärte, dass die Hashrate und die Mining-Schwierigkeit von Bitcoin in diesem Jahr empfindlicher auf Preisbewegungen reagieren. Die Hashrate misst die gesamte Rechenleistung, die das Netzwerk sichert, während sich die Mining-Schwierigkeit anpasst, um die Blockproduktion stabil zu halten, wenn Miner in den Markt eintreten oder ihn verlassen.
In den vergangenen sechs Monaten ist der Beta-Koeffizient der Mining-Schwierigkeit gegenüber den Bitcoin-Preisen auf 0,62 gestiegen. Den Analysten zufolge deutet dies darauf hin, dass mehr Miner nahe der Gewinnschwelle operieren und ihre Maschinen bei Preisänderungen schneller ein- oder ausschalten.
Dieses Muster war in der zweiten Juniwoche zu beobachten, als die Mining-Schwierigkeit von Bitcoin um 10 % sank. Es war der zweite Rückgang dieser Größenordnung in diesem Jahr, nach einem ähnlichen Rückgang im Januar.
Wenn Bitcoin unter den Produktionskosten gehandelt wird, neigen Miner mit höheren Kosten dazu, ihre Anlagen abzuschalten. Dies senkt die Hashrate und führt schließlich dazu, dass das Netzwerk den Schwierigkeitsgrad nach unten anpasst. Dieser Mechanismus trägt zur Stabilisierung der Mining-Wirtschaftlichkeit bei, macht aber auch deutlich, wie gering die Margen für schwächere Betreiber geworden sind.

Volatilität dürfte anhalten
JPMorgan geht davon aus, dass die Mining-Schwierigkeit und die Hashrate volatil bleiben werden, solange Bitcoin deutlich unter seinen Produktionskosten liegt. Die Bank erklärte, Anleger sollten mit größeren und häufigeren Anpassungen der Mining-Schwierigkeit rechnen, solange die Miner weiterhin auf den Preisdruck reagieren.
Diese Prognose stellt eine weitere Herausforderung für eine Branche dar, die ohnehin schon mit steigenden Energiekosten, Umsatzdruck nach dem Halving und zunehmender Konkurrenz durch größere Mining-Unternehmen mit soliderer Bilanz zu kämpfen hat.
Vorerst ist die Botschaft klar: Der Bitcoin-Preis stellt die Wirtschaftlichkeit der Mining-Branche auf die Probe, und der Druck trifft vor allem diejenigen Betreiber am härtesten, die weder über günstigen Strom noch über effiziente Maschinen oder genügend Kapital verfügen, um die Flaute zu überstehen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












