In seinem jüngsten Bericht zur Bewertung der Stabilität des Finanzsystems hat der IWF das enorme Ausmaß des brasilianischen Kryptowährungsmarktes anerkannt, wobei die grenzüberschreitenden Krypto-Ströme die traditionellen Alternativen übersteigen. Der Bericht fordert die vollständige Umsetzung von AML/CFT-Maßnahmen, um Compliance-Lücken in einem unvollständigen Regulierungsrahmen zu schließen.
IWF schlägt Alarm: Warum Brasiliens boomender Kryptomarkt dringend reguliert werden muss

Wichtigste Erkenntnisse
- Ein IWF-Bericht hat gezeigt, dass die Kryptowährungsströme in Brasilien das traditionelle Kapital übertreffen, was Forderungen nach einer strengen Aufsicht laut werden lässt.
- Der IWF warnte, dass es in Brasilien an einer Trennung von Vermögenswerten und der Durchsetzung der „Travel Rule“ mangelt, was Krypto-Nutzer einem Risiko aussetzt.
- Die engen Verflechtungen zwischen Kryptowährungen und dem traditionellen Finanzsektor in Brasilien erfordern eine verstärkte grenzüberschreitende Aufsicht.
IWF erkennt Größe des brasilianischen Kryptomarktes an und fordert verstärkte Aufsicht
Internationale Finanzinstitutionen erkennen die Größe und Bedeutung des Kryptowährungsmarktes in Brasilien an und haben vor den Folgen gewarnt, die eine Nichtbeachtung der Vorschriften für diese Ströme mit sich bringen könnte.
In seinem jüngsten Bericht zur Bewertung der Stabilität des Finanzsystems, der diesen Monat veröffentlicht wurde, hob der Internationale Währungsfonds (IWF) das massive Wachstum der Krypto-Finanzströme hervor und forderte die Festlegung eines regulatorischen Rahmens, um die Aufsicht über diese zu verstärken.
Der Bericht stellte fest, dass kryptobasierte grenzüberschreitende Kapitalflüsse seit 2017 stetig zugenommen haben und das Volumen des traditionellen Kapitals übertreffen. Der Großteil dieser Ströme wird von Stablecoins getrieben, die aufgrund ihrer Effizienz und steuerlicher Vorteile bei Unternehmen und Privatanlegern sehr beliebt geworden sind.
Die Stablecoin-Ströme hängen weitgehend von internationalen und nationalen Anlageindizes ab, wie beispielsweise dem S&P 500, dem VIX und sogar den Bitcoin-Preisen, was darauf hindeutet, dass sie von den Reaktionen der Anleger auf diese Schwankungen beeinflusst werden. Nationale Faktoren, darunter Wechselkursschwankungen, Zinssätze, politische Unsicherheit und Änderungen in der Steuerpolitik, wirken sich ebenfalls auf die Nachfrage aus.
Zwar erkennt der IWF an, dass die brasilianische Zentralbank Maßnahmen zur Regulierung der Branche der Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte (VASP) ergriffen hat, doch fehlen nach wie vor angemessene Schutzvorkehrungen in mehreren Schlüsselbereichen, darunter der rechtliche Schutz der Kunden und die Trennung der in Verwahrung befindlichen Vermögenswerte.
Ebenso wurden zwar Anstrengungen im Bereich der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AML/CFT) unternommen, doch müssen internationale Standards, wie beispielsweise die vollständige Durchsetzung der „Travel Rule“-Vorschriften, noch umgesetzt werden.
Die Umsetzung solcher Maßnahmen ist wichtiger denn je, da der Bericht zudem betont, dass das brasilianische Kryptosystem mit dem traditionellen Finanzsystem verflochten ist. Die Regulierungsbehörden müssen in Zusammenarbeit mit nationalen und ausländischen Aufsichtsbehörden fortschrittliche Meldeprotokolle einführen, um Risiken zu mindern.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












