Das Digital-Mining-Unternehmen Gomining gab bekannt, dass es über den DMND-Mining-Pool den ersten Live-Bitcoin-Block unter Verwendung des Stratum-V2-Protokolls gemined hat.
Gomining schürft den ersten „Stratum V2“-Bitcoin-Block in Echtzeit und überträgt die Kontrolle an die Miner

Das Wichtigste im Überblick
- Gomining hat den ersten Live-Bitcoin-Block über den DMND-Pool geschürft, wobei die Miner die Transaktionen selbst auswählen konnten.
- Gomining hat durch die Entwicklung einer eigenen Vorlage die seit über einem Jahrzehnt etablierte Praxis zentralisierter Poolbetreiber umgangen.
- Befürworter erwarten, dass dieser Meilenstein in der Produktion die weltweite Einführung von Stratum V2 in Mining-Netzwerken vorantreiben wird.
Ein Meilenstein für die Autonomie der Miner
Das digitale Mining-Unternehmen Gomining gab am Donnerstag, dem 25. Juni, bekannt, dass es erfolgreich den ersten bekannten Live-Bitcoin-Block unter Verwendung des Stratum-V2-Protokolls geschürft hat. Der Block wurde in einer Live-Produktionsumgebung unter Nutzung des DMND-Bitcoin-Mining-Pools erzeugt. Diese Errungenschaft demonstriert einen funktionsfähigen Entwurf für die von Minern kontrollierte Blockerstellung – eine strukturelle Abkehr von den zentralisierten Modellen zur Transaktionsauswahl, die den Kryptowährungs-Mining-Sektor lange Zeit dominiert haben.
Seit mehr als einem Jahrzehnt haben Mining-Pools die Hauptkontrolle darüber, welche Transaktionen in Bitcoin-Blöcke aufgenommen werden. Gomining umging diese Dynamik, indem es laut einer Medienmitteilung die Job-Deklarationsfunktion von Stratum V2 über den DMND-Pool nutzte. Dies ermöglichte es dem Unternehmen, seine eigene Blockvorlage lokal zu erstellen und zu deklarieren, anstatt sich bei der Auswahl der Transaktionen auf einen Pool-Betreiber zu verlassen.
„Dieser Block zeigt, dass Miner nun am Pool-Mining teilnehmen können, während sie gleichzeitig die Kontrolle über die Blockerstellung behalten“, sagte Mark Zalan, CEO von Gomining. „Indem wir unsere eigene Blockvorlage erstellen und GoBTC-Pay-Transaktionen einbeziehen, demonstrieren wir eine der praktischen Möglichkeiten, die Stratum V2 bietet.“
Der neu geschürfte Block enthielt Transaktionen, die über GoBTC Pay abgewickelt wurden, ein von Gomining entwickeltes Open-Source-Protokoll für Sofortzahlungen, das Transaktionen ausschließlich in nativem Bitcoin abwickelt. Die erfolgreiche Umsetzung erfolgt vor dem Hintergrund einer aggressiven Offensive von Gomining, um nicht-verwahrende Anwendungen im gesamten Bitcoin-Ökosystem auszubauen.
Neben den Fortschritten bei der Infrastruktur auf Protokollebene hat Gomining kürzlich eine Integration mit Babylon angekündigt, um dessen „Trustless Bitcoin Vault“-System zu nutzen. Im Rahmen der Babylon-Integration können Vermögensinhaber bis zu 1.000 Bitcoins in nativen, selbstverwalteten On-Chain-Tresoren sperren. Nutzer können diese gesperrten Mittel programmgesteuert direkt in den industriellen Betrieb von Gomining einbringen, um native Mining-Erträge zu erzielen. Damit entfällt die bisherige Notwendigkeit, Vermögenswerte auf sekundäre Blockchains zu übertragen oder auf zentralisierte Drittverwahrer zurückzugreifen.
Stratum V2 ist ein Open-Source-Mining-Protokoll, das mit breiter, branchenweiter Unterstützung von Mitwirkenden entwickelt wurde. Über Sicherheitsverbesserungen und reduzierte Datenlatenzen hinaus besteht sein primäres strukturelles Ziel darin, die Befugnis zur Transaktionsauswahl wieder an unabhängige Miner zurückzugeben und so die Zensurresistenz des zugrunde liegenden Netzwerks zu stärken.
„Ein Miner hat gerade den ersten Stratum-V2-Block geschürft, um sein eigenes Produkt durchgängig zu betreiben“, sagte Alejandro De La Torre, CEO und Mitbegründer von DMND. „GoMining hat die Vorlage veröffentlicht und seine GoBTC-Pay-Zahlungen integriert, ohne dass ein Pool im Weg stand. Genau dafür haben wir DMND entwickelt.“
Branchenexperten gehen davon aus, dass dieser Meilenstein in der Produktion eine breitere Einführung von Stratum V2 in der globalen Mining-Infrastruktur vorantreiben wird.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












