Laut Glassnode zeigen Bitcoin-Verkäufer Anzeichen von Erschöpfung, auch wenn das On-Chain-Analyseunternehmen noch nicht bestätigen wollte, dass ein historischer Markttiefpunkt erreicht ist.
Glassnode: Bitcoin-Verkäufer zeigen Anzeichen von Erschöpfung bei rund 64.000 US-Dollar, doch der Tiefpunkt ist noch nicht erreicht

Das Wichtigste auf einen Blick
- Glassnode wies auf eine Erschöpfung der Bitcoin-Verkäufer hin, vermied es jedoch, einen Tiefpunkt zu bestätigen.
- Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnen weiterhin Zuflüsse, da sich der BTC-Kurs nahe der 64.000-Dollar-Marke hält.
- Händler beobachten nun, ob BTC den Widerstand bei 65.000 US-Dollar überwindet, um die Erholungsthese von Wintermute zu bestätigen.
Verkaufsdruck lässt nach, aber eine Bestätigung fehlt
Das On-Chain-Analyseunternehmen Glassnode erklärte diese Woche, dass den Bitcoin-Verkäufern offenbar die Puste ausgeht – ein Signal, das oft mit den späteren Phasen eines Marktabschwungs in Verbindung gebracht wird. Dennoch hat das Unternehmen noch nicht erklärt, dass der Tiefpunkt des Zyklus bestätigt sei, obwohl sich Bitcoin in der ersten Augusthälfte 2026 in einer engen Handelsspanne (zwischen 63.500 und 65.000 US-Dollar) bewegte.

Die Forschungsabteilung von Bitfinex lieferte eine Erklärung dafür, warum die Verkäufer möglicherweise nachlassen: Mehr als die Hälfte des im Umlauf befindlichen Bitcoin-Angebots (d. h. 54,6 %) befindet sich derzeit im Gewinnbereich. Analysten beschrieben dieses Niveau als einen Zustand, in dem der durchschnittliche Inhaber effektiv die Gewinnschwelle erreicht hat – eine Situation, die historisch gesehen eher mit dem Ende von Korrekturen als mit deren Beginn zusammenfiel.
Glassnode selbst bezeichnete den aktuellen Markt in einem Kommentar eher als „komprimiert“ denn als „kapitulierend“ und fügte hinzu, dass die vorherrschenden Handelsbedingungen dadurch gekennzeichnet seien, dass „nichts eingepreist ist und auf alles reagiert wird“.
ETF-Nachfrage hält an, auch wenn der Kurs stagniert
Ein Grund, warum Analysten eine Erholung nicht abschreiben, ist, dass die institutionelle Nachfrage nicht parallel zur Überzeugung der Privatanleger versiegt ist. Auch wenn Spot-Bitcoin-Exchange-Traded Funds (ETFs) gestern 144,67 Mio. US-Dollar an Abflüssen verzeichneten, erfolgte dieser Abfluss erst nach einer fünf Tage andauernden Serie kontinuierlicher Zuflüsse. Darüber hinaus konnte BTC seinen Kurs trotz hochkarätiger Verkäufe vieler „Whales“ und der von Saylor geführten Strategy aufrechterhalten.
Jasper De Maere, OTC-Händler bei Wintermute, verband die Erholungserwartungen direkt mit der Kursentwicklung und erklärte, dass diese nur dann Bestand habe, wenn Bitcoin in naher Zukunft überzeugend die 65.000-Dollar-Marke überschreite. Solange dies nicht geschieht, bleibt das Signal einer Erschöpfung der Verkäufer eher ein Datenpunkt als ein Wendepunkt.
Bitcoin.com News berichtete bereits über ein ähnliches Signal von Glassnode aus dem letzten Jahr, als die Umfang der Verlustrealisierungen bei Bitcoin und Ethereum mit jedem weiteren Kursrückgang abnahmen – nach einem durch Zölle ausgelösten Ausverkauf, der Bitcoin auf 74.500 US-Dollar gedrückt hatte. Dieser Episode ging eine Erholung voraus, doch es dauerte Monate statt Tage, bis der Kurs bestätigte, was die On-Chain-Daten bereits angedeutet hatten.
Diese Parallele ist jedoch nicht ganz zutreffend, zumal der aktuelle Bitcoin-Preis etwa 10.000 US-Dollar unter dem damaligen Niveau liegt; dennoch markierte sie einen Wendepunkt in der Entwicklung von BTC.
Ein entscheidender Durchbruch könnte den Status quo verändern
Die nächste Marktbewegung hängt wahrscheinlich weniger von den On-Chain-Erschöpfungskennzahlen ab als vielmehr davon, ob Käufer Bitcoin entschlossen über den Widerstand bei 65.000 US-Dollar treiben können. Ein klarer Durchbruch würde die von Wintermute und anderen Handelsdesks vertretene Erholungsthese bestätigen; eine weitere Ablehnung würde die Ansicht stützen, dass die Erschöpfung der Verkäufer nur eine Pause und kein Wendepunkt ist.
Auf jeden Fall scheinen die Analysten von Glassnode davon überzeugt zu sein, dass die Verkäufer, die den Bitcoin-Kurs bis Ende Juli und Anfang August nach unten getrieben haben, weitgehend erschöpft sind. Ob dies ausreicht, um einen dauerhaften Boden zu bilden, oder ob es sich lediglich um eine Verschnaufpause vor dem nächsten Abwärtsversuch handelt, ist die Frage, die das Unternehmen selbst noch nicht beantwortet hat.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












