Der Investmentfonds von Donald Trump Jr., 1789 Capital, investiert weitere 300 Millionen Dollar in Polymarket im Rahmen einer Finanzierungsrunde von rund 1 Milliarde Dollar, durch die die Prognosemarkt-Plattform mit 21 Milliarden Dollar bewertet würde.
Trump Jr. steuert weitere 300 Millionen Dollar zur 21-Milliarden-Dollar-Finanzierungsrunde von Polymarket bei

Das Wichtigste auf einen Blick
- Trump Jr.s 1789 Capital hatte bereits vor dieser neuen 300-Millionen-Dollar-Runde 200 Millionen Dollar in Polymarket investiert.
- Die neue Finanzierungsrunde würde Polymarket mit 21 Milliarden Dollar bewerten – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Bruchteil dieses Wertes im Jahr 2025.
- Der Konkurrent Kalshi erreichte bereits im Mai nach einer eigenen Finanzierungsrunde in Höhe von 1 Milliarde Dollar eine Bewertung von 22 Milliarden Dollar.
Erneut auf die Karte setzen
Dies ist nicht die erste Investition von „1789 Capital“ in Polymarket, und es wird niemanden überraschen, der das zunehmende Engagement des Fonds im Laufe des letzten Jahres verfolgt hat. Die Firma von Trump Jr. gab erstmals im August 2025 eine Investition in „zweistelliger Millionenhöhe“ in die Plattform bekannt – zu einer Zeit, als Polymarket noch mit regulatorischen Unklarheiten in den USA zu kämpfen hatte und die von der CFTC lizenzierte Derivatebörse noch nicht erworben hatte, die ihm schließlich den Weg zurück auf den amerikanischen Markt ebnete.
Seitdem hat 1789 Capital seine Beteiligung Berichten zufolge auf rund 200 Millionen Dollar aufgestockt. Nun investiert das Unternehmen laut WSJ weitere rund 300 Millionen Dollar im Rahmen einer Finanzierungsrunde, die sich auf insgesamt fast 1 Milliarde Dollar beläuft und die Bewertung von Polymarket auf etwa 21 Milliarden Dollar steigern würde.

Das ist eine außergewöhnliche Entwicklung für eine Plattform, die einigen Berichten zufolge im niedrigen Hunderten-Millionen-Bereich bewertet war, als 1789 Capital erstmals einstieg. Nur wenige Venture-Capital-Investitionen im Kryptobereich haben sich so schnell verzinst, und noch weniger sind mit einem politisch so brisanten Namen wie dem von Trump Jr. verbunden.
Die Verbindung zu Trump Jr. und der rechtliche Hintergrund
Trump Jr. ist hier kein passiver Investor, da er auch dem Beirat von Polymarket beigetreten ist. Folglich hat sein Fonds direkten Einfluss auf die Gestaltung der Strategie der Plattform, während diese an mehreren Fronten einen chaotischen Rechtsstreit ausfechtet. Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) beharrt darauf, dass sie die ausschließliche Bundeszuständigkeit für Ereignisverträge habe, während mindestens 20 Bundesstaaten im Rahmen von Gerichtsverfahren Gegenwehr geleistet haben und argumentieren, dass Prognosemärkte im Zusammenhang mit Sport und Wahlen nach staatlichem Recht als Glücksspiel gelten.
Bei einer kürzlich stattgefundenen Veranstaltung vertrat Trump Jr. direkt die von der Branche bevorzugte Haltung, indem er Prognoseplattformen als bereits „von Bundesbeamten und nicht von Generalstaatsanwälten beaufsichtigt“ bezeichnete und auf die seiner Meinung nach „solide Aufsicht“ auf Bundesebene hinwies.
Ein Zweikampf im Wert von mehreren zehn Milliarden
Der Aufstieg von Polymarket verläuft Hand in Hand mit dem seines größten Konkurrenten Kalshi, der im Mai seine eigene Serie-F-Finanzierungsrunde in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar abschloss, angeführt von Coatue und unter Beteiligung von Sequoia, Andreessen Horowitz, Paradigm, Morgan Stanley und Ark Invest (wodurch das Unternehmen mit 22 Milliarden US-Dollar bewertet wurde).
Auch das institutionelle Handelsvolumen von Kalshi ist in den sechs Monaten vor dieser Finanzierungsrunde um 800 % gestiegen, wobei das annualisierte Volumen 178 Milliarden Dollar erreichte. Tatsächlich haben die Prognosemärkte über diese beiden Plattformen hinweg innerhalb weniger Monate rund 2 Milliarden Dollar an frischem Kapital angezogen – bei Bewertungen, die beide Unternehmen nur um einen Rundungsfehler voneinander trennen.
Kapital dieser Größenordnung fließt selten in einen Sektor, es sei denn, Investoren erwarten, dass sich die regulatorischen Rahmenbedingungen letztendlich zu ihren Gunsten klären werden – eine Wette, die bislang sowohl die Plattformen als auch ihre prominentesten Geldgeber lautstark und öffentlich eingehen. Für die beiden Prognosegiganten stehen, gelinde gesagt, interessante Monate bevor!
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












