Das indische Amt für Drogenbekämpfung (Narcotics Control Bureau) hat das mutmaßliche Darknet-Drogennetzwerk „Team Kalki“ mithilfe von Blockchain-Analysen von Binance und dem Data Security Council of India zerschlagen. Die Ermittlungen halfen den Behörden dabei, illegale Kryptotransaktionen nachzuverfolgen, Kryptowährungsguthaben einzufrieren und das Finanznetzwerk der Gruppe zu zerschlagen.
Ein Darknet-Drogenring nutzte Kryptowährungen, um sein Geld zu verstecken – Binance half Indien dabei, dessen Vermögenswerte einzufrieren

Das Wichtigste im Überblick
- Indiens Narcotics Control Bureau hat das mutmaßliche Darknet-Drogennetzwerk „Team Kalki“ zerschlagen.
- Binance und DSCI stellten Wallet-Tracking und Blockchain-Analysen zur Verfügung, die den Ermittlern halfen, Krypto-Vermögenswerte einzufrieren.
- Der Fall zeigt, wie öffentliche Transaktionsdaten finanzielle Spuren aufdecken können, die mit verschlüsselten kriminellen Netzwerken in Verbindung stehen.
Die Blockchain hinterließ trotz der Geheimhaltung des Netzwerks Spuren
Ein Darknet-Drogenkartell nutzte angeblich Kryptowährungen, verschlüsselte Messaging-Plattformen und anonyme Online-Marktplätze, um seine Aktivitäten in ganz Indien zu verbergen. Doch laut den Ermittlern enthüllten die Blockchain-Aktivitäten eine finanzielle Spur.
Die Kryptobörse Binance gab am 22. Juli Einzelheiten der Ermittlungen bekannt und beschrieb, wie ihr Ermittlungsteam mit dem indischen Narcotics Control Bureau (NCB) und dem Data Security Council of India (DSCI) zusammenarbeitete.
Laut Binance verfolgten die Ermittler während der Operation Kryptowährungsströme, identifizierten verbundene Wallets und froren Vermögenswerte ein. Das Unternehmen erklärte:
„Im Rahmen dieser Operation stellten Binance und der DSCI wichtige Blockchain-Analysen und Wallet-Tracking zur Verfügung, die den Behörden halfen, mit dem ‚Team Kalki‘ verbundene Kryptowährungsguthaben zu identifizieren und einzufrieren.“
Den Ermittlern zufolge nutzte das „Team Kalki“ die verschlüsselte Messaging-Plattform „Session“, das Darknet-Forum „Dread“ sowie „Dead-Drop“-Lieferungen, um von internationalen Lieferanten bezogene Betäubungsmittel zu vertreiben. Die Behörden beschlagnahmten Tausende von Drogenartikeln aus inländischen und internationalen Paketen, die mit dem Netzwerk in Verbindung standen.
Blockchain-Intelligence erweitert die Reichweite der Strafverfolgungsbehörden
Der Fall zeigt, wie Ermittler neben physischen Beweisen auch digitale Geldflüsse nachverfolgen können. Öffentliche Blockchain-Aufzeichnungen können Geldbewegungen und verbundene Wallets offenlegen, was es den Behörden ermöglicht, in Zusammenarbeit mit Börsen Vermögenswerte einzufrieren, die mit Straftaten in Verbindung stehen.
Indiens Drogenbekämpfungsbehörde beschrieb die Operation in der offiziellen Mitteilung des NCB zu „Team Kalki“ Anfang dieses Monats, während die Mitteilung von Binance vom 22. Juli die den Ermittlern zur Verfügung gestellten Analysen und Wallet-Informationen darlegte.
S.B. Seker, Leiter der APAC-Region bei Binance, erklärte, dass die transparente Infrastruktur der Blockchain die Ermittlung illegaler Transaktionen erleichtern kann:
„Diese Transparenz ist tatsächlich ein erheblicher Vorteil – sie ermöglicht es den Behörden, Fehlverhalten effektiver nachzuverfolgen, zu untersuchen und dagegen vorzugehen.“
Er erklärte, die Kombination aus Blockchain-Transparenz und Strafverfolgung könne kriminelle Organisationen zerschlagen und Ermittlungen im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten unterstützen. Eine ähnliche Zusammenarbeit wurde während Indiens Vorgehen gegen das Darknet-Syndikat „Ketamelon“ hervorgehoben – eine weitere Ermittlung, bei der Blockchain-Informationen genutzt wurden, um illegale Krypto-Aktivitäten aufzuspüren.
Binance-CEO: Kryptowährungen hinterlassen Spuren für Ermittlungen
Binance-CEO Richard Teng äußerte sich, nachdem die Operation öffentlich geworden war. In einem Beitrag vom 27. Juli auf X schrieb er:
„Kryptowährungen sind nicht der beste Freund der Kriminellen – oft sind sie die Spur, die sie überführt. Binance und DSCI unterstützten Indiens NCB dabei, einen Darknet-Drogenring zu zerschlagen, indem sie Geldflüsse in der Blockchain zurückverfolgten. So sieht echte Rechenschaftspflicht durch die Blockchain aus.“
Der Fall „Team Kalki“ ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Behörden Blockchain-Analysen nutzen, um kriminelle Netzwerke zu verfolgen. Anfang dieses Jahres zeigte die Unterstützung von Binance bei der Zerschlagung eines 100-Millionen-Dollar-Drogenmarktplatzes im Darknet, wie Börsen und Strafverfolgungsbehörden illegale Kryptowährungen grenzüberschreitend nachverfolgen können.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












