Das DOJ stärkt das Vertrauen in den Kryptowährungssektor, indem es bestätigt, dass die Entwicklung dezentraler Software nicht strafrechtlich verfolgt wird, sofern keine Absicht besteht, Verbrechen zu unterstützen oder Benutzergelder zu kontrollieren.
DOJ ebnet Weg für dezentrale Krypto mit bedeutendem Sieg für Open-Source-Entwickler

DOJ treibt das Krypto-Wachstum mit einem großen Sieg für Entwickler und echte Dezentralisierung voran
Das US-Justizministerium (DOJ) zieht schärfere Linien bei der Durchsetzung von Kryptowährungen und signalisiert stärkere Schutzmaßnahmen für Innovatoren, während es eine feste Haltung gegen kriminellen Missbrauch beibehält. Bei einem Auftritt auf dem American Innovation Project Summit in Jackson, Wyoming, am 21. August 2025, betonte der amtierende stellvertretende Generalstaatsanwalt Matthew R. Galeotti, dass Staatsanwälte keine Regulierungsbehörden oder Gesetzgeber sind, sondern Vollstrecker des Strafrechts, die an das ordnungsgemäße Verfahren und verfassungsmäßige Grenzen gebunden sind.
Er betonte, dass das Erstellen von Werkzeugen, das Schreiben von Code oder das Experimentieren mit dezentralen Technologien verantwortungsbewusste Entwickler nicht dem Risiko einer Strafverfolgung aussetzen sollte und stellte klar, dass der Fokus des Departments auf vorsatzgetriebene Vergehen wie Betrug, Geldwäsche und Umgehung von Sanktionen liegt. Galeotti ging direkt auf Bedenken der Industrie ein:
Wenn ein Entwickler lediglich Code zu einem Open-Source-Projekt beiträgt, ohne die spezifische Absicht, kriminelle Handlungen zu unterstützen, eine Straftat zu unterstützen oder sich an einer kriminellen Verschwörung zu beteiligen, haftet er oder sie strafrechtlich nicht.
Er klärte auch, wie das DOJ Geldtransmigrationsvorwürfe bewertet: „Viele Entwickler haben sich auf regulatorische Leitlinien verlassen, die darauf hindeuten, dass nicht-kustodiale Kryptowährungssoftware kein nicht lizenziertes Geldtransfergeschäft darstellt. Auch wenn diese Leitlinien für das Department nicht bindend sind, können ihre Implikationen natürlich in die Entscheidungen der Staatsanwälte einfließen.“
Er fuhr fort:
Insofern, als die Beweise zeigen, dass Software wirklich dezentralisiert ist und ausschließlich Peer-to-Peer-Transaktionen automatisiert und kein Dritter Verwahrung und Kontrolle über Benutzervermögen hat, werden neue 1960(b)(1)(C)-Anklagen gegen den Dritten nicht genehmigt.
Diese Zusicherungen bekräftigen, dass die Entwicklung dezentraler Software, sofern keine böse Absicht besteht, nicht kriminalisiert wird.
Während er die Durchsetzung gegen einen in China ansässigen Geldwäschesyndikat, eine Beschlagnahme im Zusammenhang mit Betrug in Höhe von 225 Millionen Dollar und ein Ponzi-Schema, das Krypto-Gewinne durch KI verspricht, anführte, stellte Galeotti diese Fälle als notwendige Schritte zum Schutz des Vertrauens in das Ökosystem dar. Er betonte, dass eine starke Durchsetzung gegen schlechte Akteure letztendlich die Branche stärkt und sicherstellt, dass Innovatoren ohne Angst vor willkürlicher Haftung weiter entwickeln können. Der Ansatz des DOJ signalisiert, dass digitale Vermögenswerte zunehmend als zentraler Bestandteil der US-Innovation und des Wirtschaftswachstums anerkannt werden, wobei die Strafverfolgung sich nur gegen diejenigen richtet, die diesen Fortschritt untergraben.




