Coinbase gab bekannt, dass das Unternehmen die britische Zulassung für die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen erhalten hat, wodurch die Krypto-Börse nun neben Kryptowährungen auch Aktien und Derivate über eine einzige Plattform und einen einzigen Login anbieten kann.
Die Lizenz von Coinbase UK ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung des Konzepts „Everything Exchange“

Das Wichtigste auf einen Blick
- Coinbase hat die britische Zulassung für Wertpapierdienstleistungen erhalten und erweitert sein Angebot über Kryptowährungen hinaus auf Derivate und Aktien.
- Erfahrene Trader erhalten Zugang zu unbefristeten Futures, die an Kryptowährungen, Aktien und Rohstoffe gekoppelt sind.
- Privatanleger können Aktien handeln, während Coinbase seine „All-in-One“-Börse aufbaut.
Warum die britische Lizenz von Coinbase die Plattform verändert
Die britische Zulassung der Kryptobörse Coinbase folgt auf den Erhalt einer britischen Zulassung für Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID). Die von der Financial Conduct Authority (FCA) erteilte Lizenz ermöglicht es regulierten Unternehmen, Wertpapierdienstleistungen anzubieten und mit Finanzinstrumenten, einschließlich Aktien und Derivaten, zu handeln – und zwar unter Einhaltung von Vorschriften, die dem Verbraucherschutz und der Wahrung der Marktintegrität dienen. Die Genehmigung erweitert das Angebot von Coinbase über Kryptodienste hinaus.
Die Zulassung gilt für die britische Tochtergesellschaft von Coinbase und ergänzt deren Lizenz als E-Geld-Institut (EMI) sowie die Krypto-Registrierung. Coinbase erklärte, dass das Unternehmen durch diese Kombination zum umfassendsten regulierten Krypto-Anbieter auf dem Markt werde, und erklärte:
„Dies wird die bislang größte Erweiterung unserer britischen Produktpalette seit unserem Markteintritt ermöglichen und ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung der ‚Everything Exchange‘.“
Die größere Strategie hinter „One Login“
Das Krypto-Unternehmen positioniert Großbritannien als frühen Testfall für seine „Everything Exchange“-Strategie. Das Unternehmen erklärte, dass Nutzer in der Regel zwischen Banking-Apps, Brokerage-Konten, Sparprodukten und Krypto-Wallets hin- und herwechseln. Coinbase führte weiter aus:
„Heute jongliert ein typischer britischer Anleger mit einer Banking-App, einem Brokerage-Konto, einem Sparprodukt und einer Krypto-Wallet. Wir glauben, dass diese Ära zu Ende geht.“
Das Unternehmen erklärte, dass Nutzer in Großbritannien auf Coinbase Zugang zu Stablecoin-Zahlungen, Sparprodukten, Krediten, Kryptowährungen, Derivaten und Aktien erhalten werden, wobei auch tokenisierte reale Vermögenswerte geplant sind. Coinbase hat kürzlich Spar- und Kreditprodukte für Großbritannien eingeführt, und die neue Zulassung markiert die nächste Phase seiner Expansion.
Was noch geschehen muss
Coinbase erklärte, dass Untersuchungen der Financial Conduct Authority ergeben hätten, dass bereits etwa 7 Millionen Erwachsene im Vereinigten Königreich Kryptowährungen besitzen. Außerdem sei ein Viertel der Nicht-Besitzer eher bereit, sich zu beteiligen, wenn der Sektor ordnungsgemäß reguliert wäre. Coinbase verwies auf den Oktober 2027, wenn das vollständige Krypto-Regulierungssystem des Vereinigten Königreichs voraussichtlich in Kraft treten wird.
Die Genehmigung verschafft Coinbase Spielraum für eine Expansion, bevor diese Vorschriften in Kraft treten. Die verbleibende Frage ist, wie schnell britische Nutzer Zugang zu den neuen Produkten erhalten und wie die Regulierungsbehörden die nächste Phase der digitalen Finanzwelt gestalten werden. Die langfristigen Auswirkungen werden von der Umsetzung, der Akzeptanz und dem endgültigen regulatorischen Rahmen abhängen.
Neben der MiFID-Lizenz für Wertpapierdienstleistungen verfügt Coinbase über zwei weitere FCA-Zulassungen. Die im Februar 2025 erteilte Registrierung als Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte (VASP) erlaubt den Austausch von Kryptowährungen untereinander sowie den Umtausch von Fiat-Währungen in Kryptowährungen für Einwohner des Vereinigten Königreichs. Über seine Tochtergesellschaft CB Payments Ltd. verfügt Coinbase zudem über eine Lizenz als E-Geld-Institut (EMI), die es dem Unternehmen ermöglicht, E-Geld auszugeben, digitale Fiat-Zahlungen zu unterstützen und sich an das britische „Faster Payments Scheme“ anzuschließen, um Ein- und Auszahlungen zu beschleunigen.
Zusammen unterstützen diese Genehmigungen die „Everything Exchange“-Strategie von Coinbase, die Zahlungen, Sparprodukte, Aktienhandel und Krypto-Derivate in einer einzigen App vereint.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












