Das japanische Finanzschwergewicht SBI Holdings Inc. ist dabei, die Kontrolle über die in Singapur ansässige Krypto-Plattform Coinhako zu übernehmen, was einen weiteren gezielten Vorstoß in die regulierten Märkte für digitale Vermögenswerte in Asien darstellt.
Die japanische SBI Holdings strebt durch Beteiligung an Coinhako einen regionalen Hub für digitale Vermögenswerte an

SBI Holdings strebt Mehrheitsbeteiligung an der singapurischen Krypto-Plattform Coinhako an
Die Transaktion wird über die hundertprozentige Tochtergesellschaft von SBI, SBI Ventures Asset Pte. Ltd., abgewickelt und umfasst neben dem Kauf von Anteilen von bestehenden Investoren auch eine Kapitalzuführung für Coinhako. Die finanziellen Bedingungen wurden nicht bekannt gegeben, und die Transaktion unterliegt noch der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden, darunter die Monetary Authority of Singapore. Nach Abschluss der Transaktion wird Coinhako eine konsolidierte Tochtergesellschaft von SBI Holdings.
Das 1999 gegründete Unternehmen SBI mit Sitz in Tokio ist in den Bereichen Wertpapiere, Bankwesen, Versicherungen und digitale Vermögenswerte tätig. Unter dem Vorsitz von Yoshitaka Kitao hat das Unternehmen stetig eine Krypto-Infrastruktur aufgebaut, darunter Börsengeschäfte und internationale Market-Making-Geschäfte. Coinhako, betrieben von Holdbuild Pte. Ltd., ist seit mehr als einem Jahrzehnt in Singapur tätig und bedient sowohl Privatkunden als auch institutionelle Kunden. Die Tochtergesellschaft Hako Technology Pte. Ltd. ist von der Zentralbank Singapurs als Major Payment Institution lizenziert und damit in einem der am strengsten beaufsichtigten Kryptomärkte Asiens positioniert.
Die Akquisitionsstruktur umfasst sowohl frisches Kapital als auch Aktienkäufe, wobei die genauen Modalitäten noch diskutiert werden. SBI hatte bereits 2021 eine Minderheitsbeteiligung an Coinhako erworben, sodass dieser Schritt eher eine Eskalation als ein erster Einstieg darstellt.Kitao bezeichnete die Transaktion als Infrastrukturaufbau und nicht als einmalige Investition. „In diesem Zeitalter der Tokenisierung wird die Bedeutung einer globalen Infrastruktur für digitale Vermögenswerte immer größer“, sagte er und fügte hinzu, dass die Integration von Coinhako in die Gruppe „ein solider Schritt zur Verwirklichung der Strategie der SBI-Gruppe“ sei.
Yusho Liu, CEO von Coinhako, beschrieb die Annäherung als missionsorientiert. „Unsere Annäherung an die SBI-Gruppe beschleunigt unsere Mission, der führende Hub für digitale Vermögenswerte in Asien zu werden“, sagte Liu und verwies auf Pläne zum Ausbau der institutionellen Infrastruktur für tokenisierte Vermögenswerte und Stablecoins. Der Schritt stärkt auch die langjährigen Beziehungen von SBI zu Ripple, an dem das Unternehmen seit 2016 über eine Partnerschaft beteiligt ist. Die Online-Diskussion nach der Ankündigung konzentrierte sich auf die möglichen Auswirkungen auf die Einführung von XRP in Südostasien, obwohl Führungskräfte klarstellten, dass SBI Anteile an Ripple Labs hält und nicht über große XRP-Token-Reserven verfügt. Im weiteren

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FAQ ❓
- Warum übernimmt SBI Coinhako? SBI möchte seine Präsenz im Bereich regulierter digitaler Vermögenswerte in Südostasien ausbauen und Tokenisierungsinitiativen vorantreiben.
- Wird Coinhako weiterhin in Singapur reguliert bleiben? Ja, die Transaktion unterliegt der behördlichen Genehmigung, einschließlich der Aufsicht durch die singapurischen Behörden.
- Wurden die finanziellen Bedingungen bekannt gegeben? Nein, SBI hat den Transaktionswert nicht veröffentlicht.
- Hat dies Auswirkungen auf Ripple oder XRP? SBI hält Anteile an Ripple Labs, aber die Übernahme selbst konzentriert sich auf den Plattformbetrieb von Coinhako.




