Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat strenge neue Vorschriften für die 99. Oscar-Verleihung erlassen und AI-generierte Inhalte in den wichtigsten Kategorien offiziell verboten, um die menschliche Kreativität zu schützen. Die wichtigsten Punkte:
Der Vorstand der Akademie verbietet KI-Inhalte bei der 99. Oscar-Verleihung und sorgt damit dafür, dass nur von Menschen geschaffene Werke gewinnen

- Der Vorstand der Akademie verbietet KI für die 99. Oscar-Verleihung und verlangt, dass bis März 2027 nur Menschen für Schauspiel- und Drehbuchleistungen genannt werden dürfen.
- Tyler Perry stoppte 2024 eine 800-Millionen-Dollar-Studioerweiterung, um gegen die Bedrohung von Cuttern und Tontechnikern durch KI zu protestieren.
- Ab 2026 umgehen die Gewinner von Cannes und Venedig die Auswahlkomitees, wodurch ein Land mehrere Nominierungen erhalten kann.
Die Reaktion der Branche auf die „existenzielle“ Bedrohung
Der Vorstand der Academy of Motion Picture Arts and Sciences kündigte eine Reihe umfassender Regeländerungen für die bevorstehenden 99. Oscars an, angeführt von einem strengen Dekret: Von künstlicher Intelligenz generierte Inhalte sind auf der Bühne nicht willkommen. Die Entscheidung markiert einen Wendepunkt im Kampf der Branche gegen die Automatisierung.
Laut The Hollywood Reporter ist die Haltung der Akademie eine direkte Reaktion auf die wachsende Besorgnis über die „existenzielle Bedrohung“, die KI für die kreativen Arbeitskräfte darstellt. Einige Branchenanalysten spekulieren, dass die Haltung auch eine Reaktion auf die Fertigstellung einer Darbietung von Val Kilmer sein könnte, der 2025 verstorben ist, unter Verwendung von KI-Technologie.
Darüber hinaus hat die Akademie angeordnet, dass nur von Menschen verfasste Drehbücher für den Oscar in der Kategorie „Bestes Drehbuch“ zugelassen sind. Obwohl der Druck auf die Branche gewachsen war, sich mit der Bedrohung durch KI auseinanderzusetzen, waren zuvor keine konkreten Maßnahmen ergriffen worden, um ihrem Vormarsch entgegenzuwirken.
Im Jahr 2024 versetzte der Produzent und Schauspieler Tyler Perry die Branche in Aufruhr, als er ankündigte, den 800-Millionen-Dollar-Ausbau seines Studiokomplexes in Atlanta auf unbestimmte Zeit auszusetzen, nachdem er die Fähigkeiten von OpenAIs Videogenerator Sora gesehen hatte. Damals warnte Perry, dass die Technologie „jeden Winkel unserer Branche betreffen“ und zu massiven Arbeitsplatzverlusten für Schauspieler, Cutter und Tontechniker führen würde.
„Es muss eine Art Regulierung geben, um uns zu schützen“, sagte Perry. „Wenn nicht, sehe ich einfach nicht, wie wir überleben sollen.“ Indem die Akademie diese Regeln nun festschreibt, scheint sie den regulatorischen „Schutzschild“ zu bieten, für den sich Perry und andere Branchenführer jahrelang eingesetzt haben.
Neue Standards für menschliche Urheberschaft
Die neuen Vorschriften beseitigen rechtliche Grauzonen in Bezug auf generative Technologien. Nach der aktualisierten Regel 2 sind nur Darbietungen zulässig, die „nachweislich von Menschen erbracht“ wurden. Diese Regel verlangt zudem die ausdrückliche Zustimmung des Darstellers und dessen Nennung im Abspann des Films. Der Vorstand fügte hinzu, dass er sich nun das Recht vorbehält, bei jeder Einreichung detaillierte Informationen über die Art der KI-Nutzung zu verlangen, um sicherzustellen, dass „menschliche Urheberschaft“ der Standard bleibt.
Über das harte Durchgreifen gegen KI hinaus hat die Akademie eine jahrzehntealte Beschränkung nach dem Motto „ein Land, ein Film“ aufgehoben. In einem großen Sieg für das globale Kino kann ein Land nun mehrere Nominierungen für den besten internationalen Spielfilm erhalten.
Ein Film kann sich nun qualifizieren, indem er den Hauptpreis bei renommierten Festivals wie Cannes, Venedig, Berlin, Sundance, Toronto oder Busan gewinnt, und dabei bei Bedarf das traditionelle Auswahlverfahren des lokalen Komitees umgehen. Zudem wird der Oscar namentlich an den Regisseur verliehen und nicht nur an das Land – eine Änderung, durch die Norwegens Sieg für „Sentimental Value“ Anfang dieses Jahres direkt dem Filmemacher Joachim Trier zugeschrieben worden wäre.

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