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Dune baut 25 % seiner Belegschaft ab und setzt auf KI, um das nächste Kapitel im Bereich Kryptodaten einzuläuten

Das Krypto-Datenunternehmen Dune hat 25 % seiner Belegschaft entlassen. CEO Fredrik Haga begründete dies mit einer verstärkten Fokussierung auf KI-gestützte Datentools und institutionelle Kunden, die auf die Blockchain umsteigen.

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Dune baut 25 % seiner Belegschaft ab und setzt auf KI, um das nächste Kapitel im Bereich Kryptodaten einzuläuten

Die wichtigsten Punkte

  • Dune-CEO Fredrik Haga hat diese Woche 25 % der Belegschaft abgebaut und dies mit einer strategischen Neuausrichtung auf KI und institutionelle On-Chain-Datenprodukte begründet.
  • Block hat im Februar 2026 40 % seiner Belegschaft abgebaut, und Crypto.com hat im März 12 % gestrichen, wobei beide Unternehmen KI-getriebene Effizienzsteigerungen als Grund nannten.
  • Dune plant, das Wachstum über Dune MCP zu beschleunigen und zielt dabei auf Finanzinstitute ab, da Währungen und Vermögenswerte zunehmend auf die Blockchain verlagert werden.

Dune streicht 25 % der Belegschaft und setzt auf KI und institutionelle On-Chain-Daten

Haga kündigte die Stellenkürzungen diese Woche an und stellte die Entscheidung als Umstrukturierung und nicht als Rückzug dar. „Wir restrukturieren Dune, um unseren Fokus auf die Kerndatenprodukte zu schärfen, auf die sich Tausende von Kunden in der gesamten Krypto-Branche verlassen“, sagte er. „Das bedeutet leider, dass wir diese Woche 25 % des Teams entlassen mussten.“

Dune, 2018 gegründet, hat sich einen Namen gemacht, indem es On-Chain-Daten über SQL-basierte Dashboards für Analysten, Entwickler und Krypto-Unternehmen zugänglich machte. Das Unternehmen gibt an, seitdem eine Full-Stack-Dateninfrastruktur aufgebaut zu haben, die Erfassung, Qualitätssicherung, Speicherung, Bereinigung, Normalisierung und Abfrage abdeckt. Haga wies auf zwei Bereiche hin, die das Unternehmen vorantreiben: KI-Integration und den Einstieg von Institutionen in On-Chain-Märkte. „In Zukunft setzt Dune voll und ganz auf zwei Entwicklungen: KI und den Einstieg von Institutionen in die On-Chain-Welt“, schrieb er. Das Herzstück der KI-Strategie von Dune ist Dune MCP, ein Produkt, das es Teams und KI-Agenten ermöglicht, Dashboards und Workflows ohne SQL-Kenntnisse oder Erfahrung mit Dateninfrastrukturen zu erstellen. Haga sagt, das Tool verschaffe Dune eine Position, die derzeit kein Wettbewerber einnehme.

„Wir sind der einzige Anbieter, der die harte Arbeit geleistet hat, den End-to-End-Stack für Kryptodaten aufzubauen“, sagte er. „Mit Dune MCP können Teams und Agenten nun Dashboards und Workflows erstellen, ohne etwas über SQL oder Dateninfrastruktur wissen zu müssen.“

Dunes institutioneller Vorstoß zielt auf Finanzunternehmen ab, die traditionelle Vermögenswerte wie Währungen, Aktien, Anleihen und Rohstoffe auf Blockchain-Plattformen migrieren. Haga erklärte, dass das Unternehmen in seine Datenebene und dedizierte Kundendienstleistungen investiere, um diesen Markt zu bedienen.

Trotz der Stellenkürzungen äußerte sich Haga offen über die finanzielle Lage des Unternehmens. „Wir sind weiterhin gut kapitalisiert, blicken optimistisch in die Zukunft und fühlen uns unserer Mission verpflichtet, Krypto-Daten zugänglich zu machen“, sagte er. Er fügte hinzu, dass die ausscheidenden Mitarbeiter „außergewöhnliche Menschen“ seien, die er jedem Personalteam empfehlen würde.

Die Entlassungen bei Dune fallen mit einer breiteren Welle von Personalabbau im Krypto- und Fintech-Sektor zusammen, wobei KI häufig als treibende Kraft genannt wird. Block, das von Jack Dorsey geführte Zahlungsunternehmen, baute Ende Februar 2026 rund 40 % seiner Belegschaft ab – etwa 4.000 Mitarbeiter – und erklärte, dass KI-Tools es einem kleineren Team ermöglichten, mehr Leistung zu erbringen.

Crypto.com folgte Mitte März 2026 und reduzierte die Mitarbeiterzahl um etwa 12 % – das sind rund 180 von etwa 1.500 Mitarbeitern –, wobei CEO Kris Marszalek die unternehmensweite KI-Integration als Grund für den Abbau von Stellen nannte, die sich nicht anpassen konnten. Kritiker haben in beiden Fällen hinterfragt, ob KI der Hauptgrund ist oder nur ein bequemer Vorwand für umfassendere Kostensenkungsmaßnahmen. Bei Dune verband Haga diesen Schritt direkt mit der Produktstrategie und nicht mit finanziellen Schwierigkeiten. Die Reaktionen auf Hagas Social-Media-Beitrag sind überwiegend positiv: Die Krypto-Community drückt ihr Mitgefühl für diejenigen aus, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, begrüßt Dunes KI-getriebenen Wandel und bietet sogar Hilfe bei der Suche nach neuen Stellen an. Gleichzeitig zieht sich eine kleinere, aber spürbare Welle der Frustration durch die Diskussion, insbesondere von Kritikern, die Bedenken haben, dass KI menschliche Arbeitskräfte verdrängen könnte.

Das Unternehmen hat in den letzten acht Jahren mehrere Marktzyklen durchlaufen, in denen mehrere konkurrierende Datenanbieter ihren Betrieb eingestellt oder zurückgefahren haben. Haga nannte keinen Zeitplan für den Wiederaufbau der Belegschaft, deutete jedoch an, dass das verkleinerte Team die vom Unternehmen festgelegten Prioritäten schneller umsetzen werde. „The Data Must Flow“, schrieb Haga zum Abschluss seiner Erklärung.

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