Ein Bundesgericht hat zugelassen, dass Tennessees Verbot von Kryptowährungs-Geldautomaten in Kraft tritt, während ein Verfassungsprozess noch läuft, und verschafft dem Bundesstaat damit einen ersten juristischen Erfolg in seinem Kampf gegen Betrug.
Das Verbot von Krypto-Geldautomaten in Tennessee tritt in Kraft, nachdem ein Bundesgericht den Eilantrag zurückgewiesen hat

Das Wichtigste im Überblick
- Ein Bundesgericht hat einen Eilantrag abgelehnt, mit dem das Verbot von Kryptowährungs-Geldautomaten in Tennessee vor seinem Inkrafttreten am 1. Juli verhindert werden sollte.
- Das Gesetz „Public Chapter 766“ bleibt weiterhin in Kraft, während die Verfassungsklagen von CoinFlip und der Private IT Corporation weiterverfolgt werden.
- Das Gericht befand, dass das öffentliche Interesse die Durchsetzung rechtfertige, obwohl die Kläger nachwiesen, dass das Gesetz wirtschaftlichen Schaden verursachen würde.
Warum hat Tennessees Verbot von Kryptowährungs-Geldautomaten seine erste rechtliche Prüfung überstanden?
Ein Bundesgericht lehnte es ab, das Verbot von Kryptowährungs-Geldautomaten in Tennessee vor dessen Inkrafttreten auszusetzen, wie Generalstaatsanwalt Jonathan Skrmetti am 7. Juli bekannt gab. Das Urteil folgte auf eine Klage von GPD Holdings, LLC, die unter dem Namen Coinflip firmiert, und Charles Wernicke, dem CEO der Private IT Corporation. Die Kläger beantragten eine einstweilige Verfügung, um das Gesetz „Public Chapter 766“ vor dessen Inkrafttreten am 1. Juli zu blockieren. Das Gericht stellte fest, dass die Kläger die rechtlichen Voraussetzungen für eine einstweilige Verfügung nicht erfüllt hatten. Obwohl die Unternehmen wirtschaftliche Schäden nachweisen konnten, erklärte das Gericht, dass diese nicht schwerer wägten als das öffentliche Interesse daran, dass ein von der Generalversammlung von Tennessee verabschiedetes Gesetz in Kraft treten könne. Das Verfahren wird fortgesetzt, solange das Gesetz weiterhin anwendbar ist. Skrmetti begrüßte das Urteil und brachte Kryptowährungs-Geldautomaten mit Betrugsdelikten in Verbindung, die sich gegen schutzbedürftige Einwohner richten. Er sagte:
„Kryptowährungs-Geldautomaten sind Werkzeuge für Betrüger, die es auf schutzbedürftige Einwohner Tennessees abgesehen haben, und werden selten für etwas genutzt, das auch nur annähernd einem legitimen Zweck dient.“
Er forderte die Menschen zudem auf, auf ungewöhnliche Kryptowährungstransaktionen zu achten, an denen ältere Verwandte oder Freunde beteiligt sind, die möglicherweise Opfer von Betrug geworden sind.
Coinflip ist einer der weltweit größten Betreiber von Kryptowährungs-Geldautomaten mit mehr als 5.500 Bitcoin-Geldautomaten in 48 US-Bundesstaaten und mehreren Ländern. Private IT Corporation ist ein kleinerer Betreiber, der sich der Klage anschloss, nachdem das Verbot in Tennessee sein lokales Geschäft bedrohte.
Wie weit sind die Bundesstaaten bereit, gegen Krypto-Geldautomaten vorzugehen?
Indiana, Vermont und Tennessee haben Kryptowährungs-Geldautomaten vollständig verboten, da die Bundesstaaten auf Betrugsfälle reagieren, bei denen irreversible Krypto-Zahlungen eine Rolle spielen. Andere ergreifen weniger weitreichende Maßnahmen: Delaware hat ein mögliches Verbot vorgeschlagen, North Carolina und Virginia haben strengere Vorschriften erlassen, und Texas prüft Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung, ohne die Automaten zu verbieten.
Die Branche wehrt sich mit Klagen, Lobbyarbeit und PR-Kampagnen. Die Betreiber argumentieren, dass Transaktionslimits, Betrugswarnungen, Registrierungsvorschriften und strengere „Know-Your-Customer“-Prüfungen die Verbraucher schützen würden, ohne die Automaten zu verbieten.
Was verbietet das Gesetz „Public Chapter 766“ und wie geht es weiter?
Die Generalstaatsanwaltschaft von Tennessee verteidigte das Gesetz im Namen des Staates und des Finanzministeriums von Tennessee. Die Maßnahme zielt darauf ab, Verbraucher zu schützen, indem Automaten eingeschränkt werden, die staatliche Beamte mit Betrug in Verbindung bringen. In der Bekanntmachung heißt es:
„Das Gesetz ‚Public Chapter 766‘ stuft die wissentliche Installation, Genehmigung, Aufstellung oder den Betrieb eines Kiosks für virtuelle Währungen in Tennessee als Vergehen der Klasse A ein. Das Gesetz wurde nach Aussagen vor der Generalversammlung verabschiedet, die sich auf die zunehmende Nutzung von Krypto-Geldautomaten bei Betrugsfällen bezogen, die den Opfern landesweit Millionen von Dollar gekostet haben.“
Das Gericht prüfte zudem die verfassungsrechtlichen Einwände der Kläger und stellte fest, dass diese keine hinreichende Erfolgsaussicht nachweisen konnten. Es kam ferner zu dem Schluss, dass die angeblichen Belastungen für den zwischenstaatlichen Handel das Interesse Tennessees an der Betrugsbekämpfung und dem Verbraucherschutz nicht eindeutig überwiegen.
Die umfassendere Klage ist weiterhin anhängig, und künftige Verfahren werden entscheiden, ob das Gesetz „Public Chapter 766“ der verfassungsrechtlichen Anfechtung standhält. Bis dahin bleibt das Verbot von Krypto-Geldautomaten in Tennessee in Kraft.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












