Coinkite hat am Donnerstag eine Sicherheitswarnung herausgegeben, in der die Besitzer seiner Coldcard Mk3-Hardware-Wallet darauf hingewiesen werden, dass Guthaben, die mit bestimmten Firmware-Versionen verknüpft sind, möglicherweise gefährdet sind.
Coinkite warnt Besitzer einer Coldcard Mk3 nach Berichten über einen Bitcoin-Verlust in Höhe von 38 Millionen Dollar

Das Wichtigste auf einen Blick
- Coinkite veröffentlichte am 30. Juli 2026 eine Sicherheitswarnung für Nutzer der Coldcard Mk3.
- Berichten zufolge sind etwa 594 BTC, was fast 38 Millionen US-Dollar entspricht, aus rund 500 inaktiven Wallets abgeflossen.
- Die Warnung von Coinkite betrifft die Mk3-Firmware-Versionen 4.0.1 bis 5.0.3, die letzte unterstützte Version.
Vorfälle im Zusammenhang mit Hardware-Wallets treten selten als Einzelfälle auf. Wenn seit langem inaktive Adressen beginnen, in einem eng koordinierten Muster aktiv zu werden, rechtfertigt allein der Zeitpunkt eine genaue Untersuchung. Dies war am 30. Juli 2026 der Fall, als angeblich 594 BTC im Wert von etwa 38 Millionen US-Dollar innerhalb von rund 25 Minuten von etwa 500 Adressen mit einfacher Signatur transferiert wurden.
Viele der Wallets waren seit Jahren inaktiv, wobei die Guthaben in der Regel zwischen 0,15 und 0,26 BTC lagen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels hat das Unternehmen trotz weit verbreiteter Diskussionen im Internet noch nicht bestätigt, ob die Überweisung von fast 600 BTC in direktem Zusammenhang mit der Coldcard-Sicherheitswarnung steht.
Was Coinkite dazu sagt
Rodolfo Novak, CEO von Coinkite und in der Branche als NVK bekannt, erklärte, das Unternehmen behandele die Berichte mit höchster Dringlichkeit. „Wir sind alle mit Hochdruck dabei, alles gründlich zu untersuchen – ein technischer Beitrag folgt in Kürze“, sagte Novak auf X. Er fügte hinzu, dass die Kommunikationskanäle des Unternehmens nach den Berichten mit Anfragen „überhäuft“ worden seien. In einem separaten Update betonte Novak: „Wir haben umfangreiche Untersuchungen zu den COLDCARD-Berichten durchgeführt – ein Blogbeitrag folgt in Kürze.“
Der Blogbeitrag mit der Sicherheitswarnung des Unternehmens nennt einen konkreten Bereich betroffener Geräte. Jeder, der einen Seed auf einer Mk3 mit der im März 2021 veröffentlichten Firmware-Version 4.0.1 bis einschließlich Version 5.0.3 – der letzten Version, die die Mk3 unterstützt – generiert hat, ist möglicherweise betroffen. Coinkite erklärte, dass seine ersten Analysen zeigen, dass die Modelle Mk4, Q und Mk5 nicht betroffen sind. Coinkite
beschrieb den Sicherheitshinweis als eine Darstellung erster Erkenntnisse und kündigte an, dass im Laufe der weiteren Untersuchungen eine formelle technische Überprüfung folgen werde. Forscher aus der Community haben die mit den Berichten verbundenen On-Chain-Aktivitäten überprüft. Im Mittelpunkt der Diskussion stand eher die Möglichkeit einer schwachen Zufälligkeit bei der Seed-Generierung bei bestimmten älteren Mk2- und Mk3-Firmware-Versionen als eine Kompromittierung der Lieferkette. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hat Coinkite die eigentliche Ursache noch nicht bestätigt.
Nutzer von Passphrasen sind einem geringeren Risiko ausgesetzt
Laut der Sicherheitsmitteilung scheinen Wallets, die mit einer BIP-39-Passphrase geschützt sind – einer vom Nutzer hinzugefügten Phrase, die sich von der Geräte-PIN unterscheidet –, nach der vorläufigen Analyse von Coinkite nur ein minimales Risiko zu bergen. Das Unternehmen riet Nutzern von Passphrasen, diese weiterhin zu schützen und die Eingabe auf nicht vertrauenswürdigen Geräten oder Websites zu vermeiden.
Für Besitzer eines Mk3, die keine Passphrase verwendet haben, empfahl Coinkite die Migration zu einem neuen Seed, der auf einem nicht betroffenen Gerät generiert wurde. Das Unternehmen wies darauf hin, dass dieser Vorgang nicht überstürzt werden sollte. Es riet dazu, zunächst eine kleine Testtransaktion zu senden, die neue Wallet und die Empfangsadresse auf dem Bildschirm des Geräts zu überprüfen und das alte Backup aufzubewahren, bis die Migration bestätigt ist.
Zwischenlösungen
Coinkite skizzierte zwei vorläufige Schritte für Besitzer, deren Mk3 ihr einziges Gerät ist:
- Fügen Sie eine sichere, eindeutige BIP-39-Passphrase hinzu und übertragen Sie Guthaben in die neu geschützte Wallet.
- Generieren Sie einen Ersatz-Seed mithilfe des „Dice-Roll“-Importpfads des Mk3, der nicht auf den Zufallszahlengenerator des Geräts angewiesen ist, wobei Coinkite dies als fortgeschrittenes Verfahren bezeichnete, das eine sorgfältige Überprüfung erfordert.
Coinkite hat die vollständigen technischen Schritte in seiner Empfehlung veröffentlicht, die auf dem Blog des Unternehmens verfügbar ist. Das Unternehmen erklärte, dass die Untersuchungen noch andauern und weitere Details folgen werden. Coldcard hat sich seit seiner Markteinführung einen Ruf als sicherheitsorientierte, „air-gapped“ Hardware-Wallet-Lösung erarbeitet, und die Berichte haben in der gesamten Bitcoin-Community große Aufmerksamkeit erregt, da Besitzer nun ihre eigenen Geräte überprüfen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












